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"Ohne Models": Userstimmen zu der BRIGITTE-Initiative

Begeisterung, Beifall, Ermunterung - aber auch Skepsis: Was unsere Userinnen von der BRIGITTE-Initiative "Ohne Models" halten.

  • "Danke für diese mutige und sehr moderne Aktion! Andere können nur reden, Ihr macht es jetzt einfach. Ich persönlich bin es so leid immer nur mit jungen, hübschen Gesichtern und makelosen Körpern konfrontiert zu werden. Viel mehr Anregung bekomme ich durch Persönlichkeiten, in deren Gesichtern Spuren des Lebens zu finden sind. Und da ich sowieso keine Modelfigur habe, ist es selbstverständlich interessanter für mich zu sehen, wie aktuelle Mode an einem 'Normalo' aussieht und nicht an einem Ideal, dem ich nie entsprechen werde."
  • "Ich finde die Idee revolutionär und großartig und bin mächtig gespannt auf die ersten neuen Ausgaben und die Resonanz. Ich grüße mit einem Zitat von Victor Hugo: 'Nichts ist so stark wie die Idee, deren Zeit gekommen ist.'"
  • "Ich finde toll, dass BRIGITTE Vorreiter werden will, um ein Bild auf den Menschen wieder gerade zu rücken. Mit ständiger Perfektion konfrontiert zu sein, ist für einen 'normalen' Menschen anstrengend, denn das eigene Spiegelbild sagt jeden Morgen 'Schön, dass Du und Deine Falten, Grübchen, Sommersprossen, Speckröllchen wieder da seid!'
  • Model zu sein, ist ein harter Job, der Kleidung präsentieren soll. Doch niemand achtet bei den Hochglanzfotos nur auf die Kleidung, sondern vergleicht seinen Po mit der schönen und perfekten Modelistin, an der nichts verkehrt ist. Mein Po ist nicht schlecht, aber Apfel ist anders. Genauso Haut, Haare und Proportionen. Immer ist da ein 'Fehler', der um so schlimmer wirkt, wenn mir jede Frauenzeitschrift sagen will: 'SOOO musst Du sein in unserer Welt!'Ich will nicht SO sein, ich bin und das nicht unattraktiv. Aber eben normal, wie meine Kollegin oder die Frau an der Kasse. Ich bin eine Frau mit eigener Persönlichkeit, mit Ausstrahlung. Jemand, der jeden Tag seinen kleinen Alltag bewältigt - und genau das möchte ich sehen, als Spiegel in einer Zeitschrift, als Bild, das sagt: 'Hey, Du bist OK! Und das kannst Du tragen, so unterstreichst DU Deine Persönlichkeit und wie wäre mal das neue Make-up - für DICH, und nicht für Promimodel Leila Schnick.' Ich freu mich auf neue Gesichter und echte Frauen im echten Leben! Enttäuscht uns nicht!"
  • "Habe vorhin im Fernsehen davon erfahren. Ich finde diese Entscheidung sehr gut!
  • Selbstverständlich bewundere ich Models, nicht nur wegen ihres Aussehens, nein, auch für ihre Disziplin und ihr Engagement.
  • Da 'Schönheit' mehr ist, als 'nur' Models, Modelmaße etc., finde ich es super, dass diese Schönheit endlich auch in größerem Rahmen gezeigt wird und vielleicht nicht nur als 'Randnischenfüller' belächelt wird.
  • Ich finde es sehr erfreulich, dass gerade Frauen dadurch vielleicht mehr Lebensfreude finden. Und sie sich nicht nur als Mütter, Freundinnen, Hausfrauen o. ä. sehen - sondern einfach als 'Frauen' wahrnehmen, die auch schön sind, wenn sie keine Models sind.
  • Danke, eine gute Idee!"
  • "Diese Aktion kann etwas bewegen, meinen Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung. Wenn die mächtigen Modemacher erkennen würden, dass viele Leute eben nicht diese armen halb verhungerten Mädchen sehen möchten, wäre es sehr schön. Ich habe so meine Zweifel, dass die Einsicht bald kommt. Aber kleine Erfolge sind eben auch Erfolge, deshalb liebes BRIGITTE-Team: DANKE und weiter so."
  • "Wir Leser werden es honorieren, dass Mode jetzt kundenorientiert präsentiert wird. Wie viele Produkte der Modebranche, die vorher meistens noch unter Kunst durchgehen konnten, auch an der Durchschnittsfrau noch in Linienführung und Proportion überzeugen können, wird sich dann zeigen.
  • Und na klar, dem Magerwahn muss Einhalt geboten werden, weil Süchte nicht gesund sind und schon gar nicht schön sein dürfen. Allerdings haben diesen Wahn sicher nicht nur Designer und Co. verbrochen, sondern auch wir als Verbraucher, die diese Darstellungen kaufen oder kauften.
  • Fraglich ist, wieviel daran ernsthaft zu machen ist, denn in einer überversorgten Luxusgesellschaft ist extrem dünn sein, das schwerst zu erreichende Schönheitsideal- deshalb außergewöhnlich. Und von außergewöhnlich lebt die Modebranche ja auch, oder?
  • Wir kaufen ja nichts, was nicht besonders oder zumindest überdurchnittlich ist. Wo wär da sonst der Reiz?
  • Daher denke ich, darf ein Model auch überdurchschnittlich schöner als die Durchschnittsfrau sein, sonst gäbe es diesen Berufstand ja nicht. Und vom Mathematikprofessor erwarten wir ja auch ein überdurchschnittliches Zahlenverständnis.
  • Auf jeden Fall aber eine Superidee. Modemacher, die sich wohl eher als Künstler verstehen, machen nicht zuletzt mit uns ihr Geld, da dürfen Sie sich ruhig ein bisschen nach uns orientieren.
  • Freu mich schon auf supertolle Bilder mit weniger plakativ oberflächlicher Schöhnheitsdarstellung ohne Norm."
  • "Sehr mutig, Gratulation!
  • Einen Kommentar muss ich hier zitieren, den ich irgendwo gelesen habe (sinngemäß): Modedesigner sagen, ihre Mode sehe nur an ganz dünnen Modells gut aus, weil sie wahrscheinlich unfähig sind, Mode für normale Größen zu kreieren. Eigentlich ein Armutszeugnis für hochdotierte, hochgelobte Künstler!!?"
  • "Großartig! Deutschlands beste Frauenzeitschrift traut sich was und geht ihren eigenen Weg. Das ist super. Wir Frauen sind keine Kleiderstangen, sondern Persönlichkeiten. Danke, BRIGITTE, für die Entscheidung, dies zu unterstreichen."
  • "In meinem Freundeskreis befindet sich ein Profi-Model, die tut, als wäre ihr Job toll, mein Ex-Freund ist Fotograf und ich habe viel Zeit mit Mädchen verbracht, die am Tag eine Banane gegessen haben und sonst nichts.
  • 70 % meiner Freundinnen halten sich für 'zu dick', eine meiner Freundinnen ist 'essgestört' und eine leidet heimlich unter Bulimie.
  • Ich bin übrigens 37 Jahre alt und nicht 15 Jahre. Auch ich habe ein Problem damit, wenn ich zwei Kilo mehr wiege als sonst.
  • Meine Freundinnen unternehmen die unglaublichsten Dinge, um abzunehmen, sie alle haben gute Jobs, sehen toll aus und sind auch noch schlau und witzig!
  • Es ist der richtige Schritt! Warum sollten sich erwachsene Frauen an der Figur von 15-jährigen orientieren. Und wer möchte sich mit einer Frau identifizieren, die gänzlich auf Fett, Kohlenhydrate, Alkohol und Zucker verzichten kann!?
  • Der Ehemann einer meiner sehr schlanken Freundinnen sagte übrigens zu dem Thema: 'Nur Frauen bewundern dich dafür, dass du dünn bist, Männer stehen auf Frauen!'
  • Ich finde die Entscheidung gut, BRIGITTE ist eine Zeitschrift für Frauen, wir wollen Frauen sehen!
  • "Ich finde das auch toll! Zur BRIGITTE passen einfach keine dünnen Profimodels, die mit der normalen Frau nichts zu tun haben. 'Normale' Frauen mit normaler Figur können genauso gut aussehen wenn nicht sogar viel besser! Ich fand das immer schon befremdlich. Die Leserinnen sind doch alle keine Hungerhaken mit verhärmten und kantigen Gesichtern!"
  • "Gratulation zur tollen Entscheidung! Endlich folgen den Worten Taten! Viel Erfolg zur neuen Strategie."
  • "Ich bin sehr neugierig! Die Idee finde ich wirklich klasse und mutig, bin gespannt, wie das umgesetzt dann aussehen wird. Ich sehe hier täglich viele hübsche Frauen, nicht unbedingt mit Model-Gardemaß, aber hübsch anzuschauen. Und ich erinnere mich gerade daran, wie toll ich die Umstyling-Aktion der Zwillingsmütter vor einiger Zeit fand, da war eine 'Frau wie du und ich' dabei, die ich schlichtweg umwerfend fand.
  • Ich kaufe mir schon seit längerem keine Modezeitschriften mehr, weil ich sie inhaltlich meistens ziemlich langweilig finde und man das, was einen interessiert, dann kurze Zeit später eh online nachlesen kann. Aber die erste Ausgabe der BRIGITTE 2010 werde ich mir mit Sicherheit kaufen."
  • "Ich lese seit langer Zeit die BRIGITTE aus diesen Gründen NICHT mehr: Immer wird Frau nur gezeigt wie sie zu sein hat und was sie noch alles an sich ändern sollte. Frauen sind gut so, wie sie sind! Was bringt mir eine Frauenzeitschrift (also FÜR Frauen), wenn ich mich später schlechter und unvollkommener fühle als vorher??? Es war sehr ermüdend immer nur perfekte Menschen zu sehen und das als Ideal vorgegaukelt zu bekommen. Aber ändert sich jetzt wirklich etwas? Wer wird jetzt gezeigt? Frauen in anderen Berufen mit Kleidergröße 34? Und das in Mode, die sich sowieso keiner leisten kann? BRIGITTE muss schon erstmal beweisen, dass sie etwas ändert und an der realen Frau orientiert ist."
  • "Sobald die BRIGITTE 'Natur'-Frauen als Models nimmt, werde ich sie mir nach 30 Jahren wieder kaufen. Bin wirklich sehr gespannt."
  • "Fakt ist, dass in der BRIGITTE wie in allen anderen einschlägigen Zeitschriften diese spindeldürren Models abgelichtet wurden und werden und ich schon seit Jahrzehnten keinen Gefallen mehr an diesen Zeitschriften habe, eben aus genau den Gründen. Ich begrüße es sehr, dass endlich Frauen mit normalen und auch mal üppigen Figuren gezeigt werden.
  • BRIGITTE ist eine der meistgelesenen Zeitschriften dieser Colour und ich bin sicher, dass die BRIGITTE Redaktion in ihrem eigenen Interesse das auch bleiben möchte. Deswegen wird sie wohl nach den Wünschen der Leserschaft handeln."
  • "Ich gratuliere BRIGITTE dazu, diesen Schritt zu gehen und sich diesem grausamen Trend entgegen zu stellen. Es gibt soviele hübsche Mädels, die wesentlich mehr Ausstrahlung und Esprit haben, aber halt nicht die richtigen Maße. Ich spreche nicht von Mädels mit Größe 46, sondern Mädchen mit Gr. 36, die einfach angeblich 'zu dick' sind und auch oftmals nicht die richtige Größe von mind. 1,75m haben. Es ist schön, wenn man genau diese Mädels sehen kann und nicht mehr die verhungerten, ausgemergelten Models. Freu mich drauf und ich denke, das ist für mich bestimmt ein Grund, mir die BRIGITTE ab nächsten Jahr öfters zu kaufen. Danke!"
  • "Letzlich ist das, was die BRIGITTE plant, eine von vielen Möglichkeiten, Mode zu präsentieren. Am nach wie vor herrschenden Schönheitsideal der internationalen Modebranche wird das nichts ändern. Auf den internationalen Laufstegen und in den großen Modeblättern wie Vogue und Co dominieren weiterhin immer jüngere und vielfach erschreckend dünne Models. Versuche wie in Spanien, einen Mindest-BMI für Models einzuführen, haben sich international nicht durchgesetzt.
  • Letztlich bestimmen die Designer, wer ihre Mode auf den großen Schauen vorführt. Und wenn ich mir z.B. die Fotos von der diesjährigen New Yorker Fashionweek anschaue, dann hat sich an diesem 'sehr jung und extrem dünn'-Schema nichts geändert. Ein Karl Lagerfeld z.B. wird die Arbeit eher ganz einstellen, als dass er sich vorschreiben ließe, welchen BMI seine Models haben dürfen. Und damit ist er sicher nicht der Einzige.
  • Zu glauben, dass sich daran etwas ändert, wenn man Mode für den 'Hausgebrauch' an normalen Frauen präsentiert, halte ich deshalb für einen Irrtum. Mir gefällt die Idee trotzdem, sie zeigt eben eine andere Variante . Nicht mehr, aber auch nicht weniger."
  • "Ich finde die 'Ohne Models'-Idee sehr mutig, innovativ und hoffe, dass sie so erfolgreich angenommen wird, dass auch andere nachziehen!
  • Ich werde mir dann nach längerer Zeit mal wieder eine BRIGITTE kaufen - das will ich sehen! Und wenn es mir gefällt, habt ihr vielleicht eine Leserin zurückgewonnen..."

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Kommentare (27)

Kommentare (27)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Hallo Redaktion!

    Zum Thema Manipulation: großes Wort dafür, daß ihr ein Voting ins Netz stellt, bei dem man belibig oft einfach voten kann... dazu muß man nichts manipilieren!!! Man muß nur einfach nach einem Vote die selben Daten immer wieder an euren Server schicken. Das ist kein Hack, das ist keine große Manipulation!! Euer Server akzeptiert einfach alles und votet schön!

    Eure Votes sind und werden daher immer manipuliert sein! Meine automatischen Votes hatten bisher nur einen Zeck - genau das allen klar zu machen, das jemand bereits manipuliert hatte! (und dann es noch in der Nacht selbst auf die Spitze getrieben hat!). Ich finde es einfach unfair den Mädels gegenüber, die kaum Stimmen hatten und vorher gar nicht wahrgenommen haben dass es an subtilien Manipulationen lag, nicht an ihnen. Dabei habt nur ihr es in der Hand! Stimmenbegrenzung pro IP und Zeit, Sicherheitsabfrage auf eurem SERVER, nicht bei mir im Browser wo ich es einfach abschalten kann.... einfache Grundla
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Es hört sich ja alles gut an, aber wenn ich mir z.B. die Frauen von der Februar-Umfrage anschaue, und dann sehe, wie abgestimmt worden ist, frage ich mich schon, wozu das Ganze? Es ist ja doch wieder der gleiche Typ Frau (da hätte man gleich bei den Models bleiben können), diejenigen, die älter sind und ein paar Pfunde mehr auf den Rippen haben, die fallen durch. Anscheinend wollen die Leserinnen, trotz gegenteiliger Bekundungen, doch nur den Model-Typ im Heft haben.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    "Brigitte ohne Models" hörte sich interessant an. Also gekauft. Und dann waren doch wieder nur dünne Frauen drin, plus ein extra-Heft Diät. Dort, wo ich herkomme, nennt man das Verkackeierung. Warum keine Fotostrecke mit "oversize"-Models (die in aller Regel normale Größen haben)? Finde ich sinnvoller, als dünne "normal"-Frauen abzulichten.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Die erste Ausgabe ohne Models war Weltklasse – schöne, echte Frauen in schönen Fotostrecken. Leider muss ich zur aktuellen Ausgabe sagen: Was nützt eine Ohne-Models-Kampagne, wenn die Nicht-Models genauso dürr sind wie Profi-Models? Schade. Viel Wind um nichts?
  • Anonymer User
    Anonymer User
    mutig von Brigitte und entlich ist mal jemand konsequent.......und ihr habt schöne Frauen mit dem gewissen Etwas ausgewählt....Danke

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