Ohne Models: Unsere Titelfrauen im Interview

Ohne Models: Wie ist es eigentlich, plötzlich vor der Kamera zu stehen, umringt von einem professionellen Produktionsteam? Und wie fühlt es sich an, sein eigenes Gesicht auf dem Cover der BRIGITTE zu sehen? Die ersten Erfahrungsberichte unserer Titelfrauen!

Anja Frenkel, Architektin und Titelgesicht von Heft 03

BRIGITTE: Wie sind Sie auf die "Ohne Models"-Aktion aufmerksam geworden?

Anja Frenkel: Ende Oktober rief mich die Brigitte-Mode-Redakteurin Sabine Eichstedt an, bei der ich mich vor einem Jahr schon mal vorgestellt hatte und fragte, ob ich Lust auf eine Modestrecke bei der "Ohne Models"-Aktion der Brigitte hätte. Natürlich hatte ich davon in der Presse gehört und klar hatte ich Lust darauf!

BRIGITTE: Was war Ihre Motivation, bei der Aktion mitzumachen?

Anja Frenkel: Neugier. Mal was Neues auszuprobieren, was anderes. Einfach mal machen und schauen was passiert.

BRIGITTE: Und wie haben Sie reagiert, als Sie erfahren haben, dass Sie für das BRIGITTE-Cover fotografiert werden?

Anja Frenkel: Ein Brigitte-Cover war gar nicht angedacht. Aber weil das Shooting so gut gelaufen ist, sollte der Fotograf am Ende einfach noch ein paar Cover-Vorschläge einreichen. Allerdings hab das nicht weiter verfolgt und mir keine Chancen ausgerechnet. Umso mehr hab ich mich natürlich gefreut, als ich den Anruf bekam. Und als ich dann noch erfahren habe, welches der acht Fotos sie ausgewählt haben, war ich total überrascht. Einen Highheel im Mund zu haben und damit aufs Cover zu kommen, dass ist schon krass.

BRIGITTE: Waren Sie sehr aufgeregt vor dem Shooting?

Anja Frenkel: Ich war gespannt auf das, was mich erwarten würde, aber aufgeregt eigentlich nicht. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl dabei. Außerdem hatte ich den Fotografen und die Mode-Redakteurin schon zwei Tage vorher bei einem Abendessen kennenlernen können. Da wusste ich also ungefähr wer und was mich erwartet.

BRIGITTE: Hat es Ihnen Spaß gemacht, in eine andere Rolle zu schlüpfen?

Anja Frenkel: Es war ein neues spannendes Gefühl. Ich hab mich einfach darauf eingelassen und hatte Spaß dabei.

BRIGITTE: Ist es Ihnen schwer gefallen, vor der Kamera und dem Team zu entspannen?

Anja Frenkel: Nein. Das Team war großartig, die Atmosphäre war ziemlich entspannt. Ich habe mich in guten und professionellen Händen gefühlt.

BRIGITTE: Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht?

Anja Frenkel: Ein neues Metier zu erkunden und dabei auch wieder Parallelen zu meiner Arbeit als Architektin zu entdecken, wie der Umgang mit Farbe, Licht und Oberfläche. Und natürlich die Fülle von positiven Reaktionen nach Erscheinen der Zeitschrift.

BRIGITTE: Sind Sie am Ende auf den Geschmack gekommen?

Anja Frenkel: Klar, immer wieder gern!

  • Artikel vom 04.02.2010
    Interview: Lesley Sevriens
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