Flache Schuhe

Mokassins

Pocahontas reloaded: Mokassins passen perfekt zum neuen Mustertrend: Ikat-Prints, Webmuster und traditionelle Drucke lassen sich auf unseren Stoffen nieder und feiern ein Fest der Modekulturen.

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Mokassins von Shellys über Asos.

Mokassins von Shellys über Asos.

Der Look: Mokassins sind sehr weiche Schlupfschuhe aus Leder ohne Absatz, die traditionell ohne Brandsohle gearbeitet sind. Das heißt, das Leder, aus dem der Schaft gefertigt wird, umschließt den Fuß auch von unten. Auf der Oberseite wird meist ein zusätzliches Einsatzteil, ein handtellergroßes Stück Leder, mit einer häufig auffällig gehaltenen Naht (auch Mokassin-Naht genannt), angenäht. Mokassins gehören zu den ältesten Schuhmodellen der Menschheit. Sie sind die Schuhe der nordamerikanischen Ureinwohner. Mokassins wurden für festliche Anlässe damals mit Glasperlen verziert - ein Trend, der auch heute aufgegriffen wird. Mokassins hatten einen großen Einfluss auf die Schuhmode. In den 1930er Jahren sind sie in der Herrenmode wieder aufgetaucht, allerdings in fester Form als Schnürschuh bzw. später zum Hineinschlüpfen als Slipper. Jahrzehnte später waren Mokassins auch in der Schuhwelt der Frauen zu finden und haben im 21. Jahrhundert dem neu interpretierten Ethno-Look mit Mustern, Fransen und Hüten ihr Revival zu verdanken. Im Herbst sind Mokassins-Stiefel besonders angesagt.

Styling-Tipps: Mokassins sind die perfekten Begleiter für den Ethno-Look. Ob zur Jeans, Lederjacke und Fransentasche oder zum gemusterten Maxikleid, Hut und XXL-Kette - die weichen Lederschuhe passen perfekt zum Mix der Modekulturen. Besonders schön: abgewandelte Modelle mit Perlen, Fransen, Schnürungen oder höherem Schaft. No-Go: Achten Sie darauf, dass Sie den Ethno-Look nicht zu ernst nehmen. Mokassins zum gemusterten Cape, Haarband und Federohrringen sehen eher nach Fasching als nach Trend aus.

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  • Artikel vom 10.05.2011
  • Fotos: PR