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11 zeitlose Regeln für guten Stil

"Mode ist vergänglich, Stil ewig", wusste schon Coco Chanel. Diese Styling-Regeln haben Bestand - und beweisen, dass guter Stil nicht vom Budget abhängt.

1. Such dir einen guten Schneider - perfekte Passform ist alles!

In einer idealen Welt würden wir in die Londoner Savile Row pilgern und uns Mäntel, Blazer und Kleider aus feinsten Stoffen von versierten Fachleuten auf den Leib schneidern lassen. Die realistische Alternative findet ihr aber auch bei euch um die Ecke: kleine Änderungsschneidereien, die dafür sorgen, dass der neue Pencil-Skirt genau an der richtigen Stelle endet und ihr in der Vintage-Jacke nicht mehr versinkt. Nur, wenn Klamotten richtig gut sitzen, seht ihr darin auch richtig gut aus. Also investiert ein paar zusätzliche Euro und lasst den Schneider eures Vertrauens kürzen, weiten, taillieren oder umnähen, was das Zeug hält.

2. Scher dich nicht um die Konfektionsgröße

36, 38 oder 44 - das sind nur schnöde Zahlen, die nichts darüber aussagen, ob ein Kleidungsstück gut sitzt und ihr euch darin wohl fühlt. Kauft nur Teile, die euch wirklich passen. Und schneidet die kleinen Zettel mit den Größangaben raus, wenn es euch irritiert, dass ihr eine Nummer größer tragt als sonst.

3. Investiere in gescheite Unterwäsche

Ein gut sitzender BH und Unterhosen, die weder zwicken noch zwacken und sich nicht abzeichnen, sind die Basis für ein gelunges Outift. Mit dem richtigen Darunter fallen die Klamotten darüber besser - und ihr fühlt euch wohler. Nehmt euch Zeit und lasst euch in einem Fachgeschäft beraten.

4. Finde heraus, welche Schnitte dir schmeicheln - und bleibe dabei

"Wenn ich doch nur fünf Kilo weniger wiegen würde, säße die Skinny Jeans perfekt..." Statt euch an solchen Gedanken abzuarbeiten, solltet ihr eure Energie lieber in die Suche nach dem richtigen Schnitt für eure Figur stecken. Ihr bekommt regelmäßig Komplimente, wenn ihr das leicht ausgestellte Kleid tragt? Dann kauft euch noch so eins! In Schlaghosen fühlt ihr euch viel wohler als in hautengen Jeans? Dann macht sie zu eurem Markenzeichen. Ihr seid der Minirock-und-Turnschuh-Typ? Wieso solltet ihr euch dann in einem Maxirock verstecken?

5. Nutze die magischen Zauberkräfte von Accessoires

Dass eine Dame von Welt nicht ohne Accessoires auskommt, hat Christian Dior schon in den 1950er Jahren in seinem "Wörterbuch der Eleganz" festgestellt. Und ja, wir wiederholen uns, aber man kann es nicht oft genug sagen: Eine Hingucker-Kette oder ein Seidentuch - aktuell gern eng um den Hals geknotet getragen - können eine fade Kombi aus Hose und T-Shirt in ein echtes Outfit verwandeln.

6: Achte auf Materialien

Gutes Material ist nicht zwangsläufig teurer! Kauft euch eine klassische weiße Bluse aus Baumwolle oder ein schön gemustertes Kleid aus Viskose - also Basics, die ideale Komplizen für Mode-Hochstapelei sind. Niemand erkennt, dass sie vielleicht nur 19,90 Euro gekostet haben. Vorsicht dagegen bei Kunstfasern! Ein Wickelkleid aus Polyester-Jersey, das deine Haare elektrisch auflädt, oder Pullover aus Acryl mit Flusen sehen schnell nach Grabbeltisch aus.

7. Vorsicht vor dem Sale: Verfalle nicht in einen Shopping-Rausch!

Der Trick lautet: Geld ausgeben, um zu sparen! Wisst ihr, wie viel Geld ihr monatlich in Mode investiert? Schreibt es euch mal auf - man gibt viel im Vorbeigehen aus, für ein Schnäppchen im Discounter oder die leider etwas zu kleinen, aber günstigen Ballerinas im Schlussverkauf. So sammelt man zu Hause Berge von Schuhen, die drücken, und Klamotten, die nach der ersten Wäsche nach Kleidersammlung aussehen. Die hübsche Summe, die so zusammenkommt, investiert man besser in ein hochwertiges Teil. Mit einer tollen Handtasche aus echtem Leder beweist ihr deutlich mehr Stil als mit vier verschiedenen Modellen aus Plastik.

8. Lippenstift, Lippenstift, Lippenstift

Entscheidend für ein tolles Auftreten sind nicht nur die Klamotten, die ihr tragt, sondern auch Details wie Frisur und Make-up. Wer schlichte Outfits wie Hemdblusen zu Jeans oder unifarbene Kleider liebt, kann dazu zum Beispiel einfach konsequent einen knalligen Lippenstift tragen. Man wird sich an euch erinnern: "Das ist doch die, die immer so tolle rote Lippen hat..."

9. Ordne deinen Kleiderschrank

Nach dem Ausmisten könnt ihr euch einen Überblick über eure Garderobe verschaffen. Farbkombinationen, die sich wie ein roter Faden durch euren Kleiderschrank ziehen, helfen, einen persönlichen Stil zu etablieren und unabhängiger von den Launen der Mode zu werden. Seid ihr vielleicht der Schwarz-Weiß-Typ? Super! Oder landet ihr immer wieder bei Hellgrau-Creme-Weiß? Glückwunsch! Bleibt dabei und gönnt euch nur ab und an eine modische Auffrischung.

10. Geh langfristige Beziehungen ein

Kauft euch zum Beispiel einen taillierten Blazer. Der ist zeitlos und sieht perfekt aus zu Jeans und Converse-Chucks, aber auch zu Khakihose und Ethnoschal oder elegant zu Marlenehose und Bluse. Andere textile Lebensbegleiter: dunkelblaue Jeans, eine wollweiße oder camelfarbene Strickjacke und das kleine Schwarze.

11: Erweitere dein Jagdrevier

Einmal die Fußgängerzone durchshoppen und sich danach ärgern, dass die Kollegin das Gleiche gekauft hat? Versucht es anderswo: in Secondhand-Läden, Asia-Shops, der Boutique eines kleinen Labels oder in Online-Shops, die nicht jeder kennt.

Anne Petersen, Julia Müller

Wer hier schreibt:

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Willkommen bei derkleinen Brigitte?



    Entschuldigung, aber ich fühle mich nicht wohl, in diesem Artikel geduzt zu werden!



    Ich binnämlich nicht wirklich sicher, für Frauen welchen Alters dieser Artikel geschrieben wurde.



    Und dann als fast Fünzigjährige geduzt zu werden und mir, die ernsthaft ein Thema mit diesem Thema hat, Minirock und Turnschuh ans Herz legen zu lassen, irritiert mich doch sehr.



    Ich habe mich ja längst daran gewöhnt, dass kein Artikel mehr exklusiv oder nur in einer Zeitschrift erscheint, aber wild das Alter der Zielgruppen zu mixen, finde ich daneben!

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