Nachhaltigkeit
H&M eröffnet Green Pop-Up Store

Der schwedische Textilriese entwickelt sich in Sachen Nachhaltigkeit langsam zum Musterschüler. Jetzt wurde in Hamburg der erste Green Pop-Up Store eröffnet - mit nachhaltigem Ladenkonzept.

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Energiesparende Leuchtmittel, Regale aus recycelten Tetra Paks und Podeste aus alten Paletten - so sieht der nachhaltige H&M Shop der Zukunft aus, jetzt vorgestellt in Hamburg. Im Vorfeld hatte der schwedische Textilhersteller in Kooperation mit der DO School, einer unabhängigen Privatschule für junge Sozialunternehmer, die Challenge ausgeschrieben, in zehn Wochen den Prototypen eines nachhaltigen Stores zu bauen. Rund 1.460 Bewerbungen aus 119 Ländern von angehenden Ingenieuren, Innenarchitekten, Designern und Umweltaktivisten trafen innerhalb kürzester Zeit ein, 17 Bewerber nahmen sich letztlich der Herausforderung an.

Jetzt wurde der grüne Shop im Shop in der Hamburger Mönckebergstraße eröffnet. Auffällig sind die ergonomischen Formen der Einrichtung, alles ist hell und freundlich. Die Kleiderbügel sind kompostierbar, beleuchtet wird mit Eco-LED-Lampen und 30°C-Waschen ist das neue 60°C-Waschen. Diesen Energiespartipp gibt H&M seinen Kunden gleich mit. Ob das kältere Waschen die Umweltbelastungen durch die Massentextilproduktion wieder wettmacht, sei mal dahingestellt. Wichtiger wäre es wohl, wenn nicht nur an vereinzelten Ständern Teile aus H&M's nachhaltig produzierter "Conscious Collection" hängen würden, sondern der ganze Laden voll damit wäre - und das grüne Label endlich Standard würde.

Foto: H&M

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