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Zeitreise: Die Evolution des Kleinen Schwarzen

Das kleine Schwarze feiert 90. Geburtstag. Wir nehmen euch mit auf eine modische Zeitreise und zeigen, wie sich die stilvollen schwarzen Kleider im Laufe der Zeit verändert haben.

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Schwarze Kleider von früher bis heute: Die Evolution des kleinen Schwarzen

Schwarze Kleider von früher bis heute: Die Evolution des kleinen Schwarzen

Wie recht Coco Chanel doch hatte. "Dieses schlichte Kleid wird eine Art Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden", diktierte sie der Vogue 1926 in den Notizblock. Ein Jahr zuvor hatte die Designerin in ihrer Boutique in der Pariser Rue Cambon ein Kleid entworfen, das die Modewelt revolutionieren sollte. Schlicht, knielang und vor allem: schwarz. Zur damaligen Zeit ein kleiner Skandal, denn Schwarz wurde nur von verheirateten Damen, Witwen und Dienstboten getragen, niemals jedoch von ledigen, jungen Frauen. Klar, dass Coco Chanel sich fortan immer wieder mit massiver Kritik konfrontiert sah. Doch sie wusste sich stets zu behaupten. Als der französische Couturier Paul Poiret sie fragte: "Madame, um wen trauern Sie in diesem Aufzug?" soll Chanel spöttisch geantwortet haben: "Um Sie, Monsieur!".

Heute ist das kleine Schwarze aus unseren Kleiderschränken nicht mehr wegzudenken. Schließlich ist es so wandelbar wie kaum ein anderes Kleidungsstück. Gleichzeitig vereint es alle Bedürfnisse, die wir in der Mode haben: zeitlos elegant und dennoch modern, figurschmeichelnd, minimalistisch, aber immer besonders. Wir nehmen euch mit auf eine kleine Zeitreise durch die mittlerweile neunzigjährige Geschichte des kleinen Schwarzen. Und zeigen, wie sich die kleinen schwarzen Kleider von Mitte der Zwanziger Jahre bis heute gewandelt haben. Und eigentlich doch immer eins geblieben sind: klassisch schön.

1928: Joan Bennett im kleinen Schwarzen
US-Schauspielerin Joan Bennett stylte sich 1928, wie es sich für ein typisches Flapper-Girl der damaligen Zeit gehörte: stromlinienförmig geschnittenes, ärmelloses schwarzes Kleid, kurze Haare, Glockenhut, auffälliges Make-up. Wobei sich die damals 17-Jährige auf diesem Foto noch dezent zurückhielt. Typisch für die Mode der Zwanziger waren Kleider, die über den Knien endeten und den Blick aufs Strumpfband freilegten.

  • Teaserbilder: Hulton Archive/Getty Images / Keenan/Getty Images

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