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Diese Idee wird dein H&M-Shopping verändern

Ab 1. April bekommen wir die Einkaufstüten für unsere H&M-Beute nicht mehr kostenlos. Was Supermärkte längst vormachen, machen andere Branchen jetzt nach.

Ab 1. April gibt es kaum mehr kostenlose Plastiktüten

Die Plastiktütenberge in Europa sollen schrumpfen, das hat die Europäische Union (EU) beschlossen. Nun reagieren immer mehr Branchen mit einer Selbstverpflichtung auf die Vorgaben aus Straßburg.

Bei Super- und Drogeriemärkten sind kostenpflichtige Plastiktüten längst Alltag. Doch ab 1. April wird es auch bei Kleidung und Elektronik immer seltener Gratistüten geben. Kunststofftaschen sollen dann nur noch gegen Gebühr an die Kunden abgegeben werden.

Mit dabei: H&M, C&A, Kaufhof, Karstadt, Saturn ...

Neu mit dabei sind ab April H&M, C&A, Galeria Kaufhof, Media Markt und Saturn, in einigen Filialen sind bereits Versuche mit kostenpflichtigen Tüten gelaufen. Beim Textildiscounter Kik gibt es schon seit Oktober 2015 keine Plastiktüten mehr, bei Tchibo bereits seit Januar 2016. Karstadt beginnt mit der Einführung am 1. März. Andere Händler wollen Plastik- durch Papiertüten ersetzen, etwa Görtz und Douglas. Auch Peek&Cloppenburg plant, Einkaufstaschen aus anderen Materialien einzuführen.

"Es beteiligen sich zum Start so viele Unternehmen, dass bereits 60 Prozent der Tüten im Handel erfasst sind", sagt Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Deutschland (HDE). Innerhalb von zwei Jahren sollen mindestens 80 Prozent der Kunststofftüten in Deutschland kostenpflichtig sein.

Die Gebühr legen die Unternehmen fest

Wie viel Cent die Plastiktüten kosten werden, legen die einzelnen Unternehmen individuell fest. Die Gebühr wird sich voraussichtlich zwischen 5 und 25 Cent bewegen.

Der Handel reagiert damit auf die Forderung der EU, den Verbrauch von Plastiktüten zu senken. Laut EU-Richtlinie muss der Pro-Kopf-Verbrauch von Kunststofftüten in den Mitgliedstaaten bis 2025 auf 40 reduziert werden. Deutschland liegt aktuell bei jährlich 71 Tüten pro Einwohner und Jahr.

Kommentare (3)

Kommentare (3)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Das gibts in London schon lange.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Billy schreibt: "Weil nämlich der vernünftige Umgang damit bzw. Verzicht darauf eine Einstellung ist." Sehr richtig. Und deshalb bin ich dafür, auf alle von Billy genannten Verpackungen eine kräftige Gebühr zu erheben, denn wenn's ans Portemonnaie geht, werden die meisten irgendwann wach.

    Ich wohne nicht in Deutschland und weiß daher, dass es in anderen EU-Ländern solche Gebühren längst gibt. Ich habe seit gefühlt zwanzig Jahren immer zwei Stoffbeutel bei mir. Die sehen nicht nur besser aus, sondern lassen sich waschen und halten ewig. Übrigens: Hier, wo ich lebe, haben die kostenpflichtigen Plastiktüten keine Werbung, keinen Händlernamen. So muss das natürlich sein, denn sonst mutieren wir zu kostenlosen Litfass-Säulen für die Händler.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Oh Gott, welch neues Märchen vom Umweltschutz: Was ist mit Pizzaschachteln und Kaffeebechern? Oder dem Wahnsinn bei den Umverpackungen? Aber bei einer Tüte wird jetzt zugelangt. Ist das nicht eher eine versteckte Preiserhöhung? Bei einigen Händlern sind die Tüten ohnehin so dünn, dass eine mehrfache Benutzung sich von selbst erübrigt. Wer im Internet bestellt, spart sich den neuen Stress beim Einkaufen. Und wetten, dass auch weiterhin die Plastetüten herumliegen und -schwimmen? Weil nämlich der vernünftige Umgang damit bzw. Verzicht darauf eine Einstellung ist.

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