BRIGITTE-Radtour
Radtour Italien-Kroatien: Volle Fahrt ins Glück

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Meer in Sicht - auf der Panoramastraße kurz vor Triest. Überwältigend!

Meer in Sicht - auf der Panoramastraße kurz vor Triest. Überwältigend!

Das Schöne an dieser Reise ist, dass sich die Landschaften von Tag zu Tag ändern, jede Etappe ist komplett anders. Es geht vorbei an Flüssen, Kanälen, Lagunen und dem Meer, über Hügel, Berge und Panoramastraßen. Zunächst, in Venetien, ganz flache Strecken, ideal zum Einradeln, am Ende die herrliche Hügellandschaft Istriens. Eine Woche unterwegs, dazwischen ein Tag zum Abhängen in Triest. Weil wir die meisten Hotels vorher gebucht haben - wir fahren in der Hochsaison - , müssen wir die Tagesetappen schaffen.

Plaudern: unsere Autorin mit Café-Besitzer Nico Manola in Triest

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In Portogruaro wäre ich gern noch länger geblieben. Kaum jemand kennt die Stadt im Landesinnern. Ein Highlight jenseits der großen Adria-Strände, ein kleines Bologna mit Arkaden, Palästen und einem Fluss mit alten Wassermühlen. Und einem Campanile, der so unglaublich schief ist, dass ich denke, gleich fällt er mir auf den Kopf. Wir schieben unsere Räder durch die Straßen, erstaunt, dass hier so viele Schönheiten versammelt sind. Wäre super, einfach hierzubleiben, überlege ich, als ich auf einer Bank aus Stein liege und döse. Und schon bin ich eingeschlafen und träume, dass ich über den schiefen Campanile fahre, als wäre er eine Straße. Die direkt in den Himmel führt.

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  • Text: Franziska Wolffheim; Fotos: Christina Körte
    BRIGITTE Heft 12/2012
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