Serie: BRIGITTE-Touren Die große BRIGITTE-Radtour

BRIGITTE-Radtour: Ganz nah dran

Nachmachen lohnt sich: Das fand jedenfalls das Ärzte-Ehepaar Juliane und Martin Weiß aus Breitbrunn und machte sich auf die BRIGITTE-Radtour quer durch Deutschland. 2005 bewältigten die beiden die erste Etappe, 2008 die letzte. Juliane Weiß erzählt von ihren Erlebnissen.

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Am Rheinhöhenweg

Am Rheinhöhenweg

"Großartige Vorbereitungen waren gar nicht nötig. Wir haben die BRIGITTE-Radtour-Karte eingepackt und nur ganz wenig Kleidung. Und wir hatten immer jeder ein dickes Buch dabei. Dann fuhren wir einfach drauf los.

Für uns war die ganze Tour ein Highlight. Unsere Trips waren immer so gut wie regenfrei. Der Juni ist für mich der schönste Radlermonat, weil dann überall die Rosen blühen. Wenn man auf dem Fahrrad sitzt, riecht man die Welt.

Radeln ist einfach eine wahnsinnig schöne Art, zu reisen: Man ist näher dran. An der Landschaft, an den Menschen, an den Gerüchen. Irgendwie sind die Erlebnisse direkter. Wir haben Deutschland auf eine ganz neue Art und Weise kennen- und lieben gelernt: Was für ein schönes Land!

Radler werden meist sehr freundlich aufgenommen. In einem winzigen Dorf in Ostdeutschland - leider habe ich den Namen vergessen - fragten wir beispielsweise nach dem Weg: Daraufhin versammelte sich die halbe Dorfbevölkerung und gab sich unendlich Mühe, uns den Weg zu schildern. Das war für uns regelrecht herzerwärmend.

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  • Text: daba, Fotos: privat
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