- In diesem Artikel:
Tag 1: Cornische Rennstrecken
Franz: Cool! Ein Doppeldecker!
Monika: Wir fahren vom Städtchen Penzance mit dem Überlandbus bis ans Land's End, wo England in die Nordsee abbricht. Natürlich müssen wir uns oben in die erste Reihe quetschen, und natürlich klebt Franz an der Scheibe. Er liebt alles, was fährt, benutzt Frisbeescheiben als Lenkräder und Wege als Rennstrecken - so wie der Busfahrer diese schmale Landstraße. 40 Minuten Gewackel, Zweige klatschen gegen die Scheiben, so dass ich manchmal fürchte, dass wir gleich in einem der gepflegten Vorgärten landen. Wir sind mit Bussen und vier Rucksäcken unterwegs durch Cornwall, von Jugendherberge zu Jugendherberge. Vom Land's End wandern wir auf dem South West Coast Path, dem längsten Wanderweg Großbritanniens - ein kleines Stück . . .
Franz: 16 Kilometer!
Monika: . . . acht Kilometer. Es ist die erste richtige Wandertour im Leben von Franz und Luis, und ich kriege die Krise, als ich die steilen Klippen sehe, an denen der Weg entlangführt. Aber die beiden Jungs sind trittsicher wie Bergziegen, laufen rauf und runter. Ganz ohne Meckern.
Gerald: Ich habe etwas gelernt: Unsere Kinder machen fast alles mit, wenn man es nicht "Wandern" nennt, sondern "Weg zum Eis". Als wir nach vier Stunden den Strand von Porthcurno erreichen, sind wir es, die k.o. sind - während Franz und Luis Fußball spielen. Noch was habe ich gelernt: Sie brauchen immer einen Fußball.














