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1. Paris, die Party-Queen
Auf ihrer Nightlife-Tour wurde BRIGITTE-Mitarbeiterin Kristina Maroldt mehr als einmal die Tür vor der Nase zugeknallt. Zum Glück!
Es ist Sonntagmorgen, halb vier, als sich unsere Augen treffen. Ich lächele. Er hebt die Braue und - blickt über mich hinweg. Innerlich heule ich auf: Die Chance der Nacht, vermasselt! Hätte ich ihm zuzwinkern sollen? Stehe ich unklug? Links von mir drängelt ein Elvis-Tollen-Träger im Armani- Anzug, rechts drückt eine Brünette mit Hasenohren-Haarreif. Dazwischen ich: Leinenkleid, Hektikflecken. Nicht die beste Voraussetzung, wenn man vor dem hipsten Pariser Club darauf hofft, dass einen der Türsteher hereinwinkt. Bin ich drin oder draußen?
Um diese Frage dreht sich alles beim Nachtleben. Nicht nur in Paris. Doch hier, wo "Elite" nie Schimpfwort war, sondern stets Kompliment, ist die Selektion gnadenlos. Klar, man sollte da drüberstehen. Doch mich reizten verschlossene Türen schon immer. Hinter eine durfte ich heute schon blicken: Auf den Sofas im "Showcase", einem ehemaligen Bootsschuppen unter dem Pont Alexandre III., räkelten sich Elfchen und auf Punk gestylte Jungmänner. Doch man sagte mir, dies sei nur das Vorspiel, "le Before". Die wahre Party steige im "Baron" nahe des Trocadéro. Kate Moss habe sich angekündigt. Nichts wie hin, dachte ich.











