Korfu mit Kind

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Reise-Infos Korfu mit Kind

Die Reise Abenteuer Natur - im Honigtal auf Korfu wird von ReNatour angeboten. Das "Honigtal" liegt in der Bucht Agios Georgios im Nordwesten Korfus. Den Gästen stehen drei Häuser zur Verfügung, 350 bis 500 Meter vom Strand entfernt: Haus Dimitri (mein Favorit!) direkt neben dem Garten und den Pavillons, wo gegessen wird; Haus Maria steht daneben, das Sonnenhaus etwas näher Richtung Meer.

Bei der Kinderbetreuung (11 Stunden/Woche) sammeln die Kleinen Naturmaterialien und basteln Kunstwerke daraus oder suchen einen Piratenschatz; Eltern und Familien können an geführten Wanderungen und Bootstouren teilnehmen.

Der Nürnberger Veranstalter legt Wert auf die Umweltverträglichkeit seiner Reisen. So gibt es im Honigtal keinen Pool, Klimaanlage nur gegen Gebühr, verarbeitet werden vorwiegend einheimische Bio-Lebensmittel.

Preise

Zweibett-Studio ab 330 Euro/Erwachsener und Woche inkl. Halbpension, Kinder bis 4 Jahre kosten 70 Euro/Woche inkl. Halbpension, Kinder ab 4 Jahre 200 Euro/Woche inkl. Halbpension; bei Einzelbelegung zahlt man 70 Euro Aufschlag/Woche.

Hinkommen

Entweder mit dem Flugzeug (Air Berlin oder Germanwings) nach Korfu Stadt (Taxitransfer ins Honigtal 50 Euro) oder mit der Autofähre ab Venedig.

Hingehen

Fisherman's Cabin: Die Taverne "Fisherman's Cabin" ist das südlichste Haus der Bucht Agios Georgios. Hier sitzt man in absoluter Stille über dem Meer und genießt - was sonst? - Fisch.

Afiónas: Das traditionelle Dörfchen liegt einen Kilometer nördlich von Agios Georgios auf einem Bergrücken. Hier gibt es noch alte, sehr hübsche Häuschen in absolut ruhiger Lage, ein deutsches Ehepaar betreibt den kleinen Laden Oliven und Mee(h)r, wo es unter anderem leckere Olivenpaste zu kaufen gibt. Der Blick von oben in die Buchten von Arillas und Agios Georgios ist umwerfend (dafür aus dem Dorf rausgehen). Ein Pfad führt runter zur Zwillingsbucht, wo man toll baden und schnorcheln kann.

Zwillingsbucht: Die einsame Zwillingsbucht ist von Agios Georgios in 5 bis 10 Minuten mit dem Motorboot zu erreichen. Bewegungshungrige wandern in eineinhalb Stunden hin oder fahren mit dem Tretboot.

Mirtiotissa (Mittlere Westküste): Den Strand mit den bizarren Felsen erreicht man von Vatos aus über eine steil abfallende, unbefestigte Straße. Unten gibt es keine Häuser, lediglich eine Taverne mit herrlichem Ausblick über die Bucht. Tipp: Bevor es runter zum Strand geht, gibt es einen bewachten Parkplatz (3 Euro). Den ignorieren und weiter fahren. Kinder schaffen den steilen Rückweg nicht zu Fuß, außerdem kann man unten kostenlos parken.

Kap Drastís (Nordwestspitze): Das Kap mit seinen bizarren Felsen erreicht man von Perouládes aus (ausgeschildert). Die unbefestigte Straße runter ans Meer bietet fantastische Ausblicke, geübte Schwimmer können von den flachen Felsen ins türkisfarbene Wasser springen.

Longas Beach (Nordwestspitze): Ebenfalls von Perouládes aus geht es zur Steilküste am Longas Beach, auch Sunset Beach genannt, weil man sich dort zum Sonnenuntergang trifft. Es gibt eine nette Taverne mit umwerfendem Ausblick, Hängematten und leiser Lounge-Musik.

Kassiópi (Nordosten): Der Hafen von Kassiópi ist trotz der vielen Touristen immer noch hübsch anzuschauen. Direkt hinter der Taverne "Three Brothers" an der Hafenstraße verbirgt sich eine romantische weiße Kirche von 1590. Oben am Hang stehen die Reste einer Festung.

Astrákeri Beach (Nordküste): Am eher nüchternen Astrákeri Beach befindet sich die Taverne "Three Brothers", in der man ganz entspannt unter der Weinpergola leckeren Fisch essen kann (ca. 6 km von Roda entfernt).

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  • Artikel vom 11.07.2008
    Text & Fotos: Susanne Arndt
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