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Madeira: Farbe bekommen

Zum Staunen: die Blumeninsel im Blütenrausch

Zum Staunen: die Blumeninsel im Blütenrausch

Foto: iStockphoto/Thinkstock

Es zergeht im Mund wie Eiscreme und schmeckt nach wilden, sonnensüßen Erdbeeren - wer das Fleisch einer Cherimoya lutscht, spürt den Sommer auf der Zunge. Dabei wird die Frucht auf Madeira im Winter geerntet. Aber was heißt schon Winter auf der Atlantikinsel, die näher an Marokko als an Portugal liegt und in ihrem Süden subtropisches Klima hat? Hier gehen der Natur nie die Farben aus. An die Küste malen Levkoje und Prächtiger Natternkopf violette Tupfer, im Gebirge trägt Ginster leuchtendes Gelb auf, kräftiges Rot pinseln Hibiskus und Azaleen, zartes Blau und Rosa die Hortensien. Wir sehen und riechen sie auf Spazier gängen durch die Inselhauptstadt Funchal und auf Wanderungen, etwa entlang der Levada do Norte, die an Privatgärten vorbei und durch Wälder führt. Noch intensiver schnuppern wir die Luft im "Jardim Botânico" oberhalb Funchals, wo wir auf einer Parkbank wie im Amphitheater sitzen. Weiches Licht, eine Bühne aus Blumen und Büschen, metallicblau schillerndes Meer als Kulisse. Palmblätter fächeln warme Luft, Vögel singen. Nichts, was uns jetzt von diesem Logenplatz weglocken könnte.

Doris Ehrhardt

  • Übernachten
    Casa do Papagaio Verde. So privat wie die Umgebung, ein Wohngebiet im Westen Funchals, ist auch das Hotel. Modernes Haus, sonnig, Terrasse mit Meerblick. DZ/F ab 60 Euro (9000-656 Funchal, Travessa do Papagaio Verde, 31, Tel. 003 51/291/77 59 00, www.casadopapagaio.com).
  • Genießen
    Armazém do Sal. Portugiesische und argentinische Küche in 400 Jahre altem Gemäuer mit Ritter-Ambiente. Gute Weinauswahl, Hafennähe (Funchal, Rua da Alfandega, 135, Tel. 003 51/291/24 12 85, www.armazemdosal.com).

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