Städtetrip
Reisetipps: Paris mal anders!

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Das alternative Restaurant

Vor dem "Ave Maria" befindet sich auch eine Fahrrad-Station

Vor dem "Ave Maria" befindet sich auch eine Fahrrad-Station

Wenn man die Rue Oberkampf von der Metro-Station "Parmentier" entlang spaziert, passiert man eine kleine Seitenstraße, die auf keinem Stadtplan auftaucht. Dort, in der unentdeckten "Rue Jacquard" befindet sich ein ganz besonderes Lokal: das "Ave Maria".

Nach außen versprüht das kleine Restaurant den Charme Berliner Weinereien: etwas abgeranzt, aber sehr gemütlich. Mit einem Interieur, das von allen Kontinenten und aus allen Jahrzehnten zu kommen scheint, geht es innen weiter: Spiegel aus den fünfziger Jahren neben Postern von Hula-Mädchen aus Hawaii.

Der Anblick der Speisekarte (Hauptgerichte ab 15 Euro) gleicht ebenfalls einer Weltreise. Vom indischen "Voyage à Madras" über "Amazonian Fish and Chips" bis hin zum afghanischen "Massala" gibt es wohl kaum ein exotisches Land, das nicht mit einem Gericht vertreten ist.

Im Jahr 2000 von ein paar Freunden gegründet, versucht das Restaurant einen Weg jenseits des Pariser Mainstreams zu gehen, wo es zwischen exklusiven Gourmet-Tempeln und Billig-Imbissen kaum etwas gibt. Leider kann man nicht reservieren, so dass man sich seinen Platz inmitten des eher jungen und hippen Publikums selbst suchen muss.
Adresse: 1, Rue Jacquard, 75011 Paris

  • Text und Fotos: Denise Klink Teaserbild: Fylie/Fotolia
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