Tallinn, Riga und Vilnius

Drei BRIGITTE-Mitarbeiterinnen waren zur selben Zeit in den Metropolen des Baltikums. In ihren E-Mails erzählen sie von langen Nächten, schicken Cafés, Strandpromenaden und Reisen in die Vergangenheit.

In diesem Artikel:

TALLINN: Entspannen mitten in der Altstadt, auf der Wiese vor der Nikolaikirche am Fuße des Burgbergs

RIGA: Die Architektur aus vielen Jahrhunderten bestaunen, wie in der Straße Gertrudes iela

VILNIUS: Kaffee trinken im schwebenden Ei unter der Glaskuppel des Europa Shopping Centers

Anke Dörrzapf in Vilnius

17. JUNI, 21.04 UHR
BETREFF: VILNIUS DEFTIG
Hallo, ihr beiden! Klingt wie ein abgedroschenes Vorurteil über Osteuropa, aber Bethel und ich hatten nach einer halben Stunde in Vilnius schon den ersten Wodka intus. Wir wollten uns nur den Laden der litauischen Modedesignerin Jolanta Talaikyte ansehen, weil der mit schrägen Pluderhosen und Tüllröckchen vollgehängt ist. Sie war sehr freundlich und drückte uns Gläser mit einem orangefarbenen Drink in die Hand. Ein Schluck, schon brannte uns der Rachen. Dabei sei nur ein ganz kleines bisschen Wodka drin, meinte Jolanta.

Genug, um uns zu benebeln auf unserem ersten Gang durch die Altstadt. Dass die spektakulär ist, haben wir dennoch wahrgenommen: frisch renovierte, verschnörkelte Fassaden in Gelb, Grau und Altrosa, dazwischen Barockkirchen, deren Kuppeln, Türme und schmiedeeiserne Kreuze über die Dächer ragen. Die Mauern werfen das Echo der lauten Schritte auf dem Kopfsteinpflaster durch die Straßen. Und hier sind viele Schritte laut, denn fast alle Mädels laufen auf schmalen, hohen Absätzen.

Nun sind wir frisch gestärkt mit deftiger litauischer Küche: Kartoffelpuffer mit Specksoße (Bethel), Kartoffelknödel mit Fleischfüllung und geröstetem Speck (ich). Ich frage mich, wie es die Mädels schaffen, so verdammt schlank zu bleiben.

Gute Nacht und bis morgen, Anke

Anne Petersen in Riga

17. JUNI, 23.27 UHR
BETREFF: DER OPTIMISMUS VON RIGA
Hallo! Was mir in Riga sofort aufgefallen ist: das Selbstbewusstsein. Zumindest hier, mitten im Zentrum, schlägt einem gleich ein geballter Optimismus entgegen, vor allem von den extrem auf ihr Äußeres bedachten jungen Leuten. Ähnlich wie in Vilnius tragen die Frauen bevorzugt lange Haare, kurze Röcke und hohe Absätze. Nicht mein Geschmack, aber schon beeindruckend. Ich sitze in einem Internetcafé am Rathausplatz, der voll mit Biergärten und Cafés ist, die wiederum voll mit Menschen sind. Und über dem ganzen Trubel, vor den bunten Fassaden der alten Häuser, flattert in diversen Größen die lettische Flagge: rot mit einem schmalen weißen Balken.

Bis morgen, Anne

RIGA: Wo ist die nächste Boutique, das nächste Café, die nächste Bar? Hier am Rathausplatz oder in den Seitenstraßen
TALLINN: Schöne Aussichten: von der Dachterrasse des "Radisson Hotel" bis zum Meer

Tinka Dippel in Tallinn

18. JUNI, 00.25 UHR
BETREFF: SINGENDES TALLINN
Hallo, die erste Besonderheit, die mir an den Esten aufgefallen ist: Sie singen. Überall und mit Hingabe. Beim Reden sind sie zwar gelinde gesagt sparsam mit Worten, aber sobald eine Melodie dazukommt ...

Als wir auf der Wiese vor der Nikolai-Kirche lagen, dröhnten hinter uns verzerrte Interpretationen von Nirvana und den Beatles. Eben saßen wir in einer Vinothek - mitten im 30. Geburtstag einer blonden Schönheit und ihrer zunehmend alkoholisierten Freundinnen. Sie sangen eine estnische Version von "Rote Lippen soll man küssen" und tanzten auf den Tischen. Mich wundert nicht mehr, dass die baltischen Staaten sich Anfang der 90er Jahre in einer "singenden Revolution" von der Sowjetunion gelöst haben. 300 000 Menschen sangen hier damals ihre verbotene Hymne auf der Sängerwiese, wo heute noch Chortreffen stattfinden.

Tinka

18. JUNI, 12.08 UHR
BETREFF: DIE MODE-VERRÜCKTEN VON RIGA
Wir entschuldigen uns: Auf den zweiten Blick haben wir viele Frauen gesehen, die sehr gut und originell angezogen sind. Die sind sogar alle total modeverrückt! In vielen Bars laufen Videos von Modenschauen. Man kann auch alle möglichen Designer-Klamotten kaufen - die älteren Kollektionen manchmal zu sehr günstigen Preisen.

Anne

VILNIUS: Neben der Markthalle bessern sich Händler die Rente auf und verkaufen Obst oder Blumen
RIGA: Durchdesignte Restaurants wie das "Macaroni" und internationale Küche gibt es überall im Zentrum
TALLINN: Am Rathausplatz kann so was vorkommen: Kinder reiten auf einem als Pferd verkleideten Engländer

18. JUNI, 12.19 UHR
BETREFF: VERKATERTES TALLINN
Guten Morgen nach einer langen Nacht. Wir sind durch die Gassen gelaufen, vorbei an grölenden Massen und an Minnesängern, die vor einigen Lokalen abgestellt sind.
Für die Touristen seine weit zurückreichende Geschichte zu unterstreichen hat Tallinn, das früher Reval hieß, eigentlich nicht nötig. Die ist nämlich nicht zu übersehen, wir stehen mittendrin. Innerhalb der alten Verteidigungsmauer, die sich um die Altstadt zieht, ist fast alles erhalten: die Fachwerkfassaden, die Gassen, die Kirchen - und der Burgberg Toompea, der über allem thront. Man kann entspannt in einer Viertelstunde einmal quer durch dieses Viertel laufen. Vorausgesetzt, man ignoriert all die kleinen Läden, Cafés und Hinterhöfe. Was nicht ratsam ist. Das Tolle an dieser Altstadt ist nämlich, dass sie nicht wie ein Freiluftmuseum wirkt. Zwar ist es hier teuer, aber zwischen Restaurants und Souvenirläden stoße ich immer wieder auf Läden wie den von Maris Rätte. Die 26-Jährige verkauft Secondhand-Mode - im vorderen Ladenteil. Ich fühlte mich dort beobachtet, und als ich hinter die Kasse guckte, war mir klar, warum. Da lagen Freunde von Maris entspannt auf Matten, umwabert von schrägen Gitarrensoli. Hier wird estnische Independence-Musik gespielt, darauf legt Maris Wert. "Die EU ist gut", sagte sie. Sie war dafür, als Estland, Lettland und Litauen vor drei Jahren Teil der EU wurden. Trotzdem betont sie: "Wir bleiben unabhängig."
Viele Grüße, Tinka

18. JUNI, 12.33 UHR
BETREFF: VILNIUS TANZEND
Späten guten Morgen auch von mir. Ihr hättet dabei sein müssen gestern im "Prospekto Pub" an der Prachtstraße Gedemino Prospekt: ein Club in einer alten Stadtvilla mit rot getünchten Wänden, Säulen mit goldenem Stuck und Tiffany-Lampen im Fenster. Großartig, wie in einem Wohnzimmer, nur die Table-Dance-Stangen in der Mitte waren mir etwas fremd. Den Litauerinnen um uns herum aber kein bisschen. Erst dachten wir, dort zu tanzen sei ihr Job, aber sie machten das freiwillig - sobald ein Platz frei wurde, kam die nächste. Eine konnte es wohl nicht abwarten, tanzte laut jauchzend auf dem Tisch, mit roten Cheerleader-Puscheln in den Händen, bis ein Sicherheitsmensch kam und sie runterholte.
Liebe Grüße, Anke

18. JUNI, 17.01 UHR
BETREFF: DER STILMIX VON RIGA
Wir haben heute viele Städte in einer erkundet: ein bisschen Prag, etwas Wien, Lübeck und Kopenhagen. Alte Speicher, zweistöckige Giebelbauten, ganze Stadtteile im Jugendstil, breite, prachtvolle Straßen und dann wieder verwinkelte Gässchen, an denen man noch erkennen kann, dass Riga genau wie Tallinn einst in der Hanse war. Und dann fühle ich mich an vielen Ecken wieder wie im Berliner Prenzlauer Berg. Breite Straßen, freie Sicht auf den bewegten Himmel, farbige renovierte und graue unrenovierte Fassaden wechseln sich ab.
Vorhin saß ich in einer Kneipe und habe gedacht: die gleichen Frisuren, die gleichen Jeans und Turnschuhe, die gleichen Handys wie bei uns. In den 16 Jahren seit ihrer Unabhängigkeit muss sich in den drei baltischen Staaten extrem schnell eine Menge verändert haben. Lettland war wie Estland und Litauen fast 50 Jahre lang Teil der Sowjetunion. Trotzdem haben die Menschen sich in wenigen Jahren unserem Lebensstil angeglichen - zumindest hier, in der Großstadt.
Lieben Gruß, Anne

18. JUNI, 18.10 UHR
BETREFF: VILNIUS FÜR LAU
Sagt mal, ist das Essen bei euch auch so unglaublich billig? Wir haben zu zweit noch nicht mal zehn Euro ausgegeben. Dafür gibt es aber auch wirklich null Gemüse. Komme mir vor wie auf Vitaminentzug.
Fette Grüße aus Vilnius. Anke

18. JUNI, 20.34 UHR
BETREFF: HOCHPROZENTIGES TALLINN
Ganz so billig nicht, aber zumindest die Alkoholpreise scheinen so attraktiv zu sein, dass sich ein wahrer Alkohol-Tourismus entwickelt hat. Heute konnten wir am Hafen beobachten, wie der abläuft: Hunderte von Finnen kommen dort mit dem Schiff von Helsinki an, die Fahrt dauert nicht mal zwei Stunden. Die meisten ziehen ein Rollwägelchen hinter sich her und verschwinden direkt am Hafen in einem Flachbau, in dem sie es vor allem mit billigem Schnaps, Bier und stangenweise Zigaretten voll laden.
Für die Engländer ist es mit dem Schiff zu weit, die kommen mit dem Billigflieger. Gerade trafen wir welche auf dem Rathausplatz. Einer von ihnen steckte bei 28 Grad in einem Pferdekostüm und galoppierte über den Platz. Die anderen saßen am Rand und feuerten ihn an - und als ich fragte, was sie da machten, brach in genau diesem Moment der Stuhl unter einem von ihnen zusammen. Lautes Gegröle. Und er mit knallrotem Kopf: "Junggesellenabschied."
Prost! Tinka

19. JUNI, 11.03 UHR
BETREFF: DIE TRENNLINIE VON RIGA
Mir ist jetzt erst klar geworden, wie viele Russen hier immer noch leben - fast ein Drittel der Bevölkerung Lettlands. Ich glaube, die Balten haben jede Art von Fremdherrschaft und Einflussnahme satt. Und da sie in den vergangenen Jahrhunderten vor allem von Russland dominiert wurden, ist die große russische Minderheit von vielen Letten nicht gerade gern gesehen.
Zwischen Russen und Letten existiert eine unsichtbare Trennlinie. In Clubs und Kneipen bleiben beide Volksgruppen fast immer unter sich. Eine lettische Barfrau hat mir erklärt: "Die Russen haben einfach eine andere Mentalität." Ein paar junge Russen: "Wir mögen die Letten nicht." Lettisch ist zwar Amtssprache, aber man hört auch überall Leute Russisch sprechen. Dafür ist Englisch eher ein Problem. Die Taxifahrer verstehen uns grundsätzlich nicht.
Hier scheint die Sonne - wir nehmen jetzt mal den Zug an den Strand.
Lieben Gruß, Anne

19. JUNI, 14.37 UHR
BETREFF: WEITLÄUFIGES TALLINN
Lustig, das hatten wir auch gerade vor - allerdings mit dem Fahrrad. Tallinn hat zwar nur etwa 400 000 Einwohner, aber das Gebiet ist relativ groß, und jedes Viertel wirkt wie eine neue Stadt. Deshalb ist ein Fahrrad das perfekte Fortbewegungsmittel, wenn auch noch kein besonders weit verbreitetes. Wenn wir über das Kopfsteinpflaster in der Altstadt holpern, bleiben die Leute verwundert stehen und lachen.
Bis später, Tinka

VILNIUS: Auf dem Sandstrand am Ufer der Neris treffen sich die jungen Schönen zum Beachvolleyball
TALLINN: Weiblich, gut gelaunt, jung - anzutreffen im Sommer am Pirita-Strand. Die Promenade dorthin ist ein Paradies für Sportler

19. JUNI, 14.40 UHR
BETREFF: VILNIUS KONTRASTREICH
Vilnius liegt zwischen Hügeln und Wald, hier gibt es weit und breit kein Meer - dafür direkt am Fluss Neris den üblichen Stadtstrand aus Sand, mit Palmen im Topf und Liegen. Und mit Pool, in dem die Mädels jetzt, am Nachmittag, schon wieder im niedrigen Wasser stehen und tanzen.
Manchmal muss man nur einmal um die Ecke biegen - und spürt plötzlich die Nähe zu Russland und zu Weißrussland, das nur 40 Kilometer östlich von Vilnius liegt: wenn vor der Russendisco bullige Sicherheitsleute stehen und mit Metalldetektoren Handtaschen überprüfen. Wenn die Sicherheitsriesen auf die Frage, ob man drinnen fotografieren dürfe, mit tiefer Stimme "No" und auf die Rückfrage "Why?" mit "Becaussse it's a rrrrule" antworten. Wenn man gleich hinter den renovierten Altstadthäusern einen Schwarzmarkt entdeckt, auf dem alte Frauen mit geblümten Kopftüchern Kaviar, selbst gemachte Butter, geschmuggelte Zigaretten, rote Bete, Hustensäfte mit russischer Aufschrift und leere Plastiktüten verkaufen.
Viel Spaß am Strand (Neid!), Anke

19. JUNI, 17.02 UHR
BETREFF: DIE CÔTE D'AZUR VON RIGA
Hallo, Anke, du bist zu Recht neidisch, der Strand ist der Wahnsinn: wie am Atlantik in Südfrankreich, mit hohen Wellen und viel Wind. Und herrschaftlichen Holzhäusern wie in deutschen Ostseebädern.
Anne

19. JUNI, 23.55 UHR
BETREFF: SPORTLICHES TALLINN
Wir sind völlig platt nach unserer Radtour. Man muss in Tallinn nur eine Straße überqueren, um von der Altstadt zum verspiegelten Shopping-Center zu kommen oder von der trostlosen Plattenbausiedlung Lasnamae ins idyllische Villenviertel Kadriorg. Aus der Stadt führt ein kilometerlanger asphaltierter Weg - ein Skater-, Jogger und Radler-Paradies - zum Pirita-Strand. Von dort waren wir noch in der Abendsonne auf dem Pirita-Fluss paddeln, jetzt können wir uns nicht mehr rühren.
Bis morgen und gute Nacht, Tinka

20. JUNI, 15.07 UHR
BETREFF: VILNIUS SKURRIL
Hallo, wir waren gerade in einer anderen Republik - dem vor zehn Jahren ausgerufenen Uzupis, einer Mischung aus Künstlerviertel, Hippie-Kommune und Punkszene. Ein Schild an einer Flussbrücke markiert die Grenze. Die Verfassung hängt im Biergarten aus. Artikel 3 besagt: "Jeder hat das Recht zu sterben, doch das ist keine Pflicht." Artikel 12: "Ein Hund hat das Recht, ein Hund zu sein."
Und Artikel 5: "Jeder hat das Recht, einzigartig zu sein." In Uzupis stehen luxuriös sanierte neben fast verfallenen Häusern, durch Torbögen sind grüne Hinterhöfe zu sehen, es gibt ein wildes Flussufer und schicke Galerien. Eine davon betreibt der Maler, Bildhauer und Designer Tadas Gutauskas in seinem Wohnzimmer. Er hat uns erzählt: "Der so genannte Präsident der Republik sagte eines Abends zu mir: 'Zieh doch nach Uzupis, dann ernenne ich dich zum Kultusminister.'" So ganz demokratisch ist die Republik also nicht. Und richtig ernst gemeint sowieso nicht. "Sie ist Ausdruck der neuen Freiheit nach dem Ende der Sowjetunion", meint Tadas. Skurril, aber sehenswert -
findet eure Anke

RIGA: Blumen werden im Sommer an jeder Ecke verkauft. Oder beim Fest am Pilsetas kanals im Haar getragen
VILNIUS: Neu: das Europa Shopping Center. Alt: die Kasimirkirche, älteste Barockkirche der Stadt

21. JUNI, 9.57 UHR
BETREFF: DIE DÖRFLICHE SEITE VON RIGA
Hier muss man mit dem Bus nur zehn Stationen stadtauswärts fahren, um in einer ziemlich dörflichen Gegend zu landen. Niedrige Holzhäuser säumen die Straße, nur ab und zu sieht man einen unverputzten Wohnblock. Eine alte Frau in geblümtem Kittel sitzt auf dem Bürgersteig und winkt den vorbeifahrenden Autos zu. Aus einem Fenster mit gehäkelten Vorhängen dröhnt Techno auf die Straße. Daneben ein weitläufiger Friedhof mit einer orthodoxen Kirche in der Mitte. Nur zehn kurze Busstationen bis ins russische Dorfleben: Schon fühlt man sich nicht mehr wie am Rand einer großen Stadt.
Ganz entspannt grüßt Anne

21. JUNI, 14.43 UHR
BETREFF: SINGENDES TALLINN II
Ich hatte ja schon erwähnt, dass die Esten gern singen. Heute Nacht haben wir erlebt, dass sie manchmal auch nicht mehr aufhören - vor allem, wenn, na wenn ... sie getrunken haben, natürlich. "Valli Baar", ein Tipp der Ladenbesitzerin mit der großen Musiksammlung, besteht eigentlich nur aus einem Tresen. Um den drängelten sich zunehmend gerötete Stammkunden, Touristen und Zugereiste - unter ihnen ein Immobilienhai aus Schweden. Und wenn der gerade keine Runde schmiss, dann tat es ein im Liebeskummer versinkender Este, der wie eine Mischung aus Klaus Kinski und Helmut Berger aussah und wohl beschlossen hatte, nach seiner Freundin auch gleich noch eine Menge Geld zu verlieren. Mit dem Alkoholpegel stieg die Lautstärke, bis einer der Gäste ein Akkordeon auspackte, um das Gegröle in eine Melodie zu lenken. Dementsprechend lädiert starten wir jetzt in unseren leider letzten Tag in Tallinn.
Schon etwas wehmütig grüßt Tinka

21. JUNI, 20.48 UHR
BETREFF: VILNIUS EXTREM
Brummige, schwere Männergesänge liegen uns zum Abschied von Vilnius im Ohr. Gehört haben wir sie in der Heiliggeistkirche, wo sich junge Russen mit Kopftüchern mehrmals verbeugten und tief in die Knie sanken. Die Russisch-Orthodoxen sind hier eine kleine Minderheit, fast 80 Prozent der Litauer sind katholisch. Für alle scheint aber der Glaube eine sehr große Rolle zu spielen. In jeder Kirche waren viele Leute ganz versunken beim Beten. Und am Ausros-Tor, dem Tor der Morgenröte, haben wir beobachtet, wie junge Mädchen mit Designer-Sonnenbrillen im Haar vor der vergoldeten Madonna auf die Knie gehen.
Alles hier wirkt auf mich extremer als bei uns: der Spaß, die Melancholie, die Gegensätze. Ich hab das Gefühl, in dieser Stadt steckt eine wahnsinnige Dynamik. Und wenn ich in ein paar Jahren wiederkomme, werde ich viel Neues entdecken können.
Darauf freue sich jetzt schon Anke

22. JUNI, 0.34 UHR
BETREFF: MITTELALTERLICHES TALLINN
Und dann sind wir doch noch im "Olde Hansa" gelandet, genau dem Laden, um den wir immer einen großen Bogen gemacht haben, weil die Minnesänger davor stehen!
So geht unsere Zeit in Tallinn mit einer deftigen Fleischplatte zu Ende. Passt irgendwie, denn diese Stadt hat auch was Deftiges. Und das ist gut so - als Kontrast. Ohne ein paar Hässlichkeiten daneben wäre es schwer zu glauben, dass es all diese großartigen Türmchen und Gässchen, Plätzchen und Mäuerchen auf einem Fleck wirklich gibt.
Bis bald, Tinka

22. JUNI, 1.16 UHR
BETREFF: DER BALSAM VON RIGA
Hallo, wir verbringen unseren letzten Abend mit Reinis Liepins, einem 36-jährigen Innenarchitekten, mit dem wir gerade essen waren. Getroffen haben wir ihn beim Stöbern durch die Hinterhöfe. Er hat sich mit uns im italienischen Restaurant "Tiramisu" verabredet - die schicke Inneneinrichtung dort ist natürlich sein Werk.
Mit Reinis haben wir auch unseren letzten Balsam getrunken, das ist der Schnaps aus Riga. Ein Hoch auf diese Stadt, die gleichzeitig großstädtisch und ländlich, modern und altertümlich, total runtergekommen und dann wieder sehr schick ist.
Eure Anne

RIGA: Designerstücke älterer Kollektionen zu günstigen Preisen bei "Blow"
TALLINN: Vom trubeligen Strand in die vollkommene Ruhe paddeln: auf dem Pirita-Fluss

Reise-Infos Tallinn, Riga und Vilnius

TALLINN

ÜBERNACHTEN

City Guesthouse. Zentral, Zimmer hell und sauber - vom Schlafsaal über kleine schlichte bis zu großen und luxuriöseren Zimmern. Ü/F im Schlafsaal ca. 39 Euro, im Zimmer ab 45 Euro (Pärnu mount 10, 10148 Tallinn, Tel. 628 22 36, Fax 628 22 37, www.cityguesthouse.ee).
Unique Stay Hotel. Mit Innenhof und Design-Café. Alle Zimmer mit Computer und Internet. Zen-Zimmer mit Whirlpool-Badewanne und Chillout-Stühlen 25 Euro extra. DZ/F ab 105 Euro (Paldiski mount 1 & 3, 10137 Tallinn, Tel. 660 07 00, Fax 661 61 76, www.uniquestay.com).
Old Town Maestro's. Designhotel in der Altstadt. Geschmackvolle, reduziert eingerichtete Zimmer. Lounge und Spa-Bereich. DZ/F ab 112 Euro (Suur-Karja 10, 10140 Tallinn, Tel. 626 20 01, Fax 631 33 33, www.maestrohotel.ee).
Meriton Old Town Hotel. Kombination aus alten und neuen Mauern. Minimalistische Zimmer, groß und hell. DZ/F 59 Euro (Lai 49, 10133 Tallinn, Tel. 667 71 11, Fax 667 70 01, www.meritonhotels.com).

GENIESSEN

Musi. Gemütliche Vinothek, Szenetreff. Essen sehr gut, aber eher für den kleinen Hunger, Pasta rund 4,50 Euro. Guter Wein, der in schlichten Holzregalen lagert (Niguliste 6, Tel. 644 31 00, www.musi.ee).
Must Lammas. Kaukasisches Restaurant mit viel Platz und hohen Decken. Chicken Kebap und Soßen sehr zu empfehlen (Sauna 2, Tel. 644 20 31, www.mustlammas.ee, Mo-Sa 12-23 Uhr, So 12-18 Uhr).
Vanaema Juures. Gemütliches Kellerrestaurant, der Name bedeutet "Großmutters Braten". Lecker: Kartoffeln mit Spiegelei, Gemüse, Schinken, Brot und Gurken ca. 6 Euro (10/12 Rataskaevu, Tel. 626 90 80).
Café Bonaparte. Vorn Steinboden, Holztische, Kuchentheke. Gute Quiche, feiner Kuchen. Hinten gedeckte Tische und französische Küche (Pikk 45/47, Tel. 646 44 44, www.bonaparte.ee, Mo-Sa 12-24 Uhr, So nur Café 10-18 Uhr).
Kompressor. Studententreff, lecker die deftig gefüllten Pfannkuchen (Rataskaevu 3, Tel. 646 42 10, Mo–Do 11–23 Uhr, Fr/Sa 11-2 Uhr, So 11-13 Uhr).

AUSGEHEN

Valli Baar. Kneipe mit Tradition, Gedrängel um einen großen Tresen, verraucht, laut, authentisch (Müürivahe 14).
Stereo. Szenebar, alles in Weiß. Junges Publikum (Harju 6, Tel. 631 05 49, www.stereolounge.ee, Mo-Do 8-11 Uhr, Sa 11-3 Uhr, So 11-1 Uhr).
Café Moskva. Auch Szene-Treff, im Sommer ist die Terrasse immer voll. Oben schickes Restaurant und Club (Vabaduse Väljak 10, Tel. 640 46 94, www.moskva.ee).
Angel Café & Gay Club. Das Café ist wegen dem netten Service, den guten Cocktails und der lange geöffneten Küche nicht nur bei Schwulen beliebt (Sauna 1, Tel. 641 68 80).
Hell Hunt. Ideal für ein entspanntes Bier an der Bar (Pikk 39, www.hellhunt.ee).

EINKAUFEN

Secondhand. Mehr als ein Klamottenladen. Hier kann man Musik hören, sich schminken lassen oder Papiertüten bemalen (Lai 10, www.lai10secondhand.ee).
Nu Nordik. In dem Laden verkaufen sieben Designer Taschen, Klamotten, Geschirr, Schmuck und bunten Kleinkram (Vabaduse väljak 8, Tel. 644 93 92, www.nunordnik.ee).
Hoochi Mama. Kleines estnisches Designerlabel mit eigenem Laden im riesigen "Viru Shopping Center". Klamotten und Schmuck sind bunt und extravagant.

NICHT VERPASSEN

Bustour. Großartig für einen ersten Überblick über die sehr verschiedenen Viertel der Stadt. 16 Haltestellen, man kann ein- und aussteigen, wo man will (Tel. 627 90 80, www.citytour.ee).
Fahrradverleih. Ideal für eine Tour zum Pirita-Strand. Dort kann man sich auch ein Boot ausleihen und ein Stück auf dem Pirita-Fluss durch die Natur paddeln (Uus 33, Tel. 51 11 189, www.citybike.ee).

INFO

Tallinn Tourist Information Center: Niguliste 2/Kullassepa 4, Tel. 645 77 77, Fax 645 77 78, www.tourism.tallinn.ee.

RIGA

ÜBERNACHTEN

Riga Old town hostel. Backpacker-Hotel, modern, sauber, mit Sauna und Internetzugang. Auch Einzelzimmer, Ü ab 11,50 Euro, Kaffeeküche im Haus, aber kein Frühstück (Valnu iela. 43, 1050 Riga, Tel. 722 34 06, www.rigaoldtownhostel.lv).
Bed & Breakfast Riga. Renovierte Appartements in einem grünen Hinterhof. Frühstück in der Bäckerei "Martina" gegenüber, die Kuchenauswahl haut einen um. Ü ab 50 Euro (Gertrudes iela. 43, 1011 Riga über Maija Sternberga, 26 52 64 00, www.bb-riga.lv).
Radi und Draugi. Günstig, zentral, besonders am Wochenende manchmal laut. Viele Zimmer schön renoviert. DZ/F ab rund 70 Euro (Marstalu iela 1/3, 1050 Riga, Tel. 782 02 00, www.draugi.lv).
Centra. Modernes Hotel, nettes Personal, hervorragendes Frühstücksbuffet. DZ/F ab 90 Euro (Audeju 1, 1050 Riga, Tel. 722 64 41, Fax 750 32 81, www.centra.lv).
Vecriga. Entzückendes Hotel in einer Gasse in der Altstadt. Gemütlicher Innenhof. DZ/F ab 111 Euro (Gleznotaju iela 12/14, 1050 Riga, Tel. 721 65 24, Fax 721 45 61, www.vecriga.lv).

GENIESSEN

Arbat. Russisches Restaurant mit barocker Dekoration und fantastischem Essen, z. B. Lachs-Kaviar mit roten Zwiebeln auf Toast (R. Vagnera iela 3, Tel. 721 40 57).
Tejnica. Gemütliches Teehaus mit orientalisch dekoriertem Keller. Schließt um 23 Uhr, außer freitags, wenn sich Rigas Jugend hier zum Salsatanzen trifft (Skarnu iela 22, Tel. 722 31 60).
Macaroni. Schick designtes Restaurant. Tolle Nudel-Auswahl, z. B. Meeresfrüchte-Cannelloni rund 5 Euro. Auch Sushi. Reservieren! (K. Barona iela 17, Tel. 721 79 81, www.sushi.lv)
Hotel Bergs. Hier steht einer der besten Köche der Stadt am Herd. Tolle Terrasse (Elizabetes iela 83/85, Tel. 777 09 00, www.hotelbergs.com).
Tiramisu. Schickes italienisches Restaurant mit großen Spiegeln an den Wänden. Leckere Pizzen und Pastagerichte zwischen 6 und 12 Euro (Gertrudes iela 32, Tel. 731 22 18).

AUSGEHEN

Neo. Cocktailbar im Uhrenturm neben dem Hauptbahnhof. Auf jeder der drei Etagen andere Musik von Klassik bis Pop. Toller Blick! (Stacijas laukums 2, Tel. 707 30 73).
Pulkvedim neviens neraksta. Einer der beliebtesten Clubs, volle Tanzfläche, schöne Bar im Keller. Auch nett: die John Lemon Bar gegenüber (Peldu 26/28, Tel. 721 38 86).
Orange Bar. Nette Kneipe im Hinterhof, Studententreff (Jana Seta 5, Tel. 722 84 23, www.orangebar.lv).

EINKAUFEN

Galerie Istaba. Laden für lettisches Kunsthandwerk und Bohemien-Treff (K. Barona iela 31 A, Tel. 728 11 41).
Emihls Gustavs Chocolate. Hier kann man manchmal bei der Schokoladen-Herstellung zuschauen. Unbedingt probieren: weiße Schokolade mit getrockneten Erdbeeren (K. Barona iela 7/9-16, Tel. 721 72 12, www.sokolade.lv).
Lama. Alles aus Schafwolle, z.B. karierte Wolldecken (Jana iela 3, Tel. 722 62 33).
Blow. Achtung, Kaufrauschgefahr! Outlet-Store für Designerkleidung von Saint Laurent über Prada bis Gucci für Damen und Herren (K. Barona iela 16, Tel. 728 73 66).

NICHT VERPASSEN

Riga Gallery. Inesa Rinke zeigt lettische Kunst (Aspazijas bulvaris 20, Tel. 722 58 87, www.riga-gallery.com).
Museum of Occupation. Von außen ein hässlicher Klotz, innen sehr interessant für alle, die sich für die Geschichte Lettlands interessieren (Strelnieku laukums 1, Tel. 721 27 15, www.occupationmuseum.lv).
Jurmala. Breiter Sandstrand außerhalb der Stadt, gerahmt von schönen alten Holzhäusern, daneben eine lebendige Fußgängerzone. Mit dem Zug ab Hauptbahnhof bis Majori. Im Sommer auch mit dem Boot, Abfahrt von 11 Novembra krastmala (neben der Vansu-Brücke).

INFO

Lettisches Tourismus-Informationsbüro: Smilsu, Tel. 722 46 64, www.latviatourism.lv.

RIGA: Musik, Cocktails und ein toller Blick auf die Stadt in der Bar "Neo"
VILNIUS: Jung ist die Republik Uzupis, das Künstlerviertel mit eigener Verfassung; alt, aber aufwändig restauriert ist die Inselburg in Trakai aus dem 14. Jahrhundert

VILNIUS

ÜBERNACHTEN

Europa Royal Vilnius. Barockfassade mit Säulen und Rundbögen, modern eingerichtet. DZ/F ab 90 Euro (Ausros Vartu 6, 01129 Vilnius, Tel. 266 07 70, Fax 261 20 00, www.hoteleuropa.lt).
Mabre. Vier-Sterne-Hotel in einem ehemaligen russisch-orthodoxen Kloster. Sauna, Pool und grüner Innenhof. DZ/F ab 167 Euro (Maironio g. 13, 01122 Vilnius, Tel. 212 21 95, Fax 212 22 40, www.mabre.lt).
Conti. Mittelklassehotel, einige Zimmer in der obersten Etage mit hübschem Blick auf die Altstadt. DZ/F ab 133 Euro (Raugyklos g. 7/2, 01140 Vilnius, Tel. 251 41 11, Fax 251 41 00, www.contihotel.lt).
Grotthuss. Verschnörkelte Pension mit grünem Innenhof. DZ/F ab ca. 120 Euro (Ligonines g. 7, 01134 Vilnius, Tel. 266 03 22, Fax 266 03 23, www.grotthusshotel.com).
Grybas House Hotel. Geblümte Sessel, rosa Lampen, kitschige Betten. Auf Wunsch Frühstück im Hof. DZ/F 96 Euro (Ausros Vartu g. 3a, 01129 Vilnius, Tel. 261 96 95, Fax 212 24 16, www.grybashouse.com).

GENIESSEN

Dvaras. Litauische Küche wie Würstchen mit Sauerkraut für rund 4 Euro. Terrasse (Pilies g. 16, Tel. (5) 261 10 70, www.fortodvaras.lt).
Zemaiciai. Ruhiger Innenhof mit Holzbänken. Borschtsch für rund 2,30 Euro (Vokieciu g. 24, Tel. 261 65 73, www.zemaiciai.lt).
Stikliai. Litauische VIPs speisen im überdachten Innenhof Meeresfrüchte oder feine Fleischgerichte. Etwas günstiger ist die Kellertaverne (Gaono g. 7, Tel. 264 95 80, www.stikliaihotel.lt).
Pilies Kepyklélé. Café mit Wänden aus unverputztem Backstein. Leckere Walnusstörtchen und Kirschkuchen (Pilies g. 19, Tel. 260 89 92).
Uzupio Kaviné. Der Biergarten am Fluss Vilnia ist offizieller Regierungssitz der "Republik Uzupis". An der Bar und auf den T-Shirts der Kellner steht die Verfassung (Uzupio g. 2, Tel. 212 21 38).
Uzupio Klasika Kaviné. Winziges, herrlich altmodisches Café (Uzupio g. 28, Tel. 215 36 77).

AUSGEHEN

Prospekto Pub. Club auf zwei Etagen in einem alten Wohnhaus (Gedimino pr. 2).
Cozy. Bistro an der Uni mit Club im alten Gewölbe (Dominikonu g. 10, Tel. 261 11 37, www.cozy.lt).
Brodvejus. Abiturienten, ältere Ehepaare, hier tanzen alle zu Disco-Musik (Vokieciu g. 4, Tel. 210 72 08, www.brodvejus.lt).
Sky Bar. Retro-Cocktailbar, toller Blick von der 22. Etage des Reval Hotel (Konstitucijos pr. 20, Tel. 272 62 72, www.revalhotels.com).

EINKAUFEN

A.J. Sokolades. Winziges Geschäft für hausgemachte Pralinen (Pilies g. 42, Tel. 261 59 85, www.ajsokoladas.lt).
Jolanta Talaikyte. Die Designerin schneidert Einzelstücke in einer Mischung aus litauischer Tracht und schräger Mode (B. Radvilaits g. 3-1, Tel. 262 41 84).
Uzupio Galerija. Hier kann man dem Künstler und Goldschmied Vytautas Matulionis beim Kreieren seiner Ketten, Anhänger und Skulpturen zusehen (Uzupio g. 3, Tel. 231 23 18).
Europa Shopping Center. 80 Läden, Restaurants und ein eiförmiges Café (Konstitucijos pr. 7a, Tel. 248 73 80).
Schwarzmarkt. Kaviar, russische Medizin, Walderdbeeren. Vorsicht, Taschendiebe! (Sonntags vor der Markthalle).

NICHT VERPASSEN

Stadtstrand. Am Ufer der Neris, nahe der Baltasis Brücke: Grill, Liegestühle, Swimmingpool.
Trakai. 45 Minuten Fahrt vom Busbahnhof in die ehemalige Hauptstadt. Tolle gotische Inselburg! Hier leben noch Karäer, eine jüdische Minderheit. Karäische Küche im Biergarten "Markizas" (Karaimu g. 25a).

INFO

Touristisches Informationsbüro Vilnius: Vilniaus g. 22, Tel. 262 96 60, Fax 262 81 69, www.turizmas.vilnius.lt.

LESEN

Baltische Metropolen. Kurz und knapp, gute Tipps aus allen drei Städten (Merian live, 8,95 Euro).
Lonely Planet Estland/Lettland/Litauen. Ausführlicher Traveller-Klassiker, jetzt in der deutschen Ausgabe (19,95 Euro).

ALLGEMEINE INFO Baltikum Tourismus Zentrale: Katharinenstraße 19-20, 10711 Berlin, Tel. 030/89 00 90 91, Fax 89 00 90 92, www.baltikuminfo.de

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  • Artikel vom 28.06.2007
    TALLINN: Tinka Dippel (Text) und Enver Hirsch (Fotos)
    RIGA: Anne Petersen (Text) und Odile Hain (Fotos)
    VILNIUS: Anke Dörrzapf (Text) und Bethel Fath (Fotos)
    BRIGITTE Heft 09/2007

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