Bali

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Essen und Trinken

Balinesen lieben Schweinefleisch, vor allem das vom Hängebauchschwein, weil es so schön fett ist ("Babi Guling"), und Saté, Rindfleischspieße mit Erdnuss-Soße. In Garküchen und auf Nachtmärkten für ca. 1,50 Euro.
Szenetreff zum Frühstück in Ubud: Café Tutmak an der Jalan Bima, riesige Kuchenstücke oder Hamburger (5 Euro), spontane Musiksessions.
Donnerstag ist in Ubud Tunfischtag (als Sushi, gegrillt oder am Spieß, 5 Euro) in Nuri’s Warung an der Jalan Raya.
Spezialitäten von anderen Inseln Indonesiens wie Java, Sumatra und Sulawesi im Ketupat (Jalan Raya Legian 109) in Legian, ab ca. 10 Euro.

Tagsüber...

Vögel beobachten im Bali Bird Park: den fast ausgestorbenen weiße Bali-Star, Paradiesvögel aus Neuginea, den gewaltigen Kasuar aus Papua. Und ein lebendiger Komodowaran. Klasse mit Kindern! Eintritt 9 Euro (in Batubulan, Jalana Serma Cok Ngurah Gambir).
Der schönste Strand: Padangbai. 3 Euro mit dem Shuttle ab Ubud, Kuta, Sanur.
Auf den Vulkan: vom 1717 Meter hohen Gipfel des Vulkans Batur im Zentrum der Insel den Sonnenaufgang erleben. Beste Startzeit: 4.30 Uhr morgens, Aufstieg zwei bis drei Stunden, Guides 30 bis 50 Euro.

...und nachts
Legendär und klasse: Double Six Disko (Seminyak, nördlich von Kuta) und Hard Rock Café (Jalan Pantai, Kuta), täglich internationale Bands.
Legong- und Kecak-Tanz, Schattenspiel, Feuerlauf: Mini-Busse bringen zu den Bühnen rund um Ubud. Tickets (5 Euro) im Touristenbüro Ubud (Jalan Raya, Tel. 97 32 85).

Ein nettes Wort
Einige Sätze Indonesisch schon mal üben: "Terimakasih" ("Danke"), "Dimana" ("Wo ist..."), "Selamat pagi" ("Guten Morgen"). Bei Tempelfesten: nackte Haut bedecken und Sarong tragen, Fotografieren mit Blitzlicht ist verboten.

Unbedingt
Shoppen!!! Silberschmuck in Celuk, Steinmetzarbeiten in Batubulan, Holzschnitzereien in Tegallalang, Teakmöbel in Mas, Gemälde in Ubud. Markenartikel sind 20 bis 30 Prozent billiger als bei uns. Reebok, Nike, Adidas in den Mata- Hari-Kaufhäusern in Kuta (Kuta Square) oder Denpasar (Jalan Dewi Sartika 4).

Info
Derzeit kein indonesisches Fremdenverkehrsamt in Deutschland. Im Internet: www.indonesia-tourism.com; www.balihotels.com.

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  • Artikel vom 10.11.2004
  • Text: Gunda Urban/Peter Rump
Letzte Kommentare
  • Oliver Kern
    am 20.09.10 um 13:32
    Bali wird überschätzt - das zumindest war mein Eindruck von der Insel. Ich will nicht sagen, dass es nicht schön ist. Es ist aber nicht das mystische Paradies, was man üblicherweise suggeriert bekommt. Größtenteils liegt das sicher an dem nicht vorhandenen Umweltbewusstsein der Balinesen. Müll an jeder Straßenecke, Müll im Dschungel, Müll im Meer. Wenn ich im lauwarmen indischen Ozean um Plastiktüten und Styropor rumschwimmen muss, dann fällt es mir schwer, das mit einem Paradies in Einklang zu bringen. In den Hotelanlagen freilich findet man seinen Inseltraum und wem das genügt, der wird Bali als Paradies bezeichnen. Aber wer einen Schritt vor die Tür macht und dabei die Augen öffnet, findet sich im echten Bali wieder und dafür benötigt mancher Westeuropäer dann doch eine nicht unerhebliche Toleranz. Es gibt versöhnliche Ecken, aber die finde ich auch an Orten, die nicht 14 Flugstunden entfernt sind.
 
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