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Sevilla
In Sevilla sollte man sich Zeit lassen. Stadtpläne und eine freundliche Beratung gibt es in der Oficina de Turismo (Avenida de la Constitución 21). Sehenswert sind die Kathedrale mit dem Glockenturm La Giralda, dem Patio de los Naranjos, dem Grabmal von Kolumbus bei der Puerta de la Lonja, dem Chor und dem Hauptaltar der Capilla Mayor (Avenida de la Constitución, tgl. 10-13 und 16-19 Uhr, im Sommer 20 Uhr). In nächster Nähe liegen auch die Alcazares Reales, die maurische Burgen (10-18 Uhr, So und Fr 10-14 Uhr, Mo geschlossen). Erholen kann man sich in den Gärten Jardines de Murillo und bei einer ausgiebigen Mittagspause im Barrio Santa Cruz, z.B. in der Bar Giralda (Mateos Gago) bei der Kathedrale oder im Laubengarten des Corral del Agua (Callejón del Agua 6). Schlendern Sie nachmittags durch das Barrio Santa Cruz, das ehemalige jüdische Viertel, mit seinen denkmalgeschützten Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ein schöner Abschluss ist ein Besuch im Palast Casa de Pilatos (Calle Aguilas s/n, tgl. 9-18 Uhr). Abends laden die Tapasbars um die Plaza Alfalfa und die Plaza San Salvador zu einem Streifzug ein. Ein Muss ist ein Abstecher zur ältesten Bar: Rinconcillo in der Calle Gerona 40.
Sevilla - Córdoba
Vormittags Stadtbummel durch Sevilla, zum Parque María Luisa, der zur Weltausstellung 1929 eingerichtet worden ist. Spaziergang zum Paseo de Colón, vorbei am Torre de Oro, der Stierkampfarena, über die Puente Isabel II hinüber nach Triana. Mittagessen in den Fischrestaurants in der Calle Betis am Flussufer des Guadalquivir. Fahrt nach Córdoba auf der E 5 (ca. 140 km).
Unterkunft
Amistad Córdoba (Plaza de Maimónides, Tel. 957/42 03 35, Fax 42 03 65), zwei feine Adelshäuser und ein Patio im Mudéjar-Stil; Maimonides (Torrijos 4, Tel. 957/47 15 00), in der Nähe der Mezquita.
Am späten Nachmittag Bummel durch die Judería, dem alten jüdischen Viertel, zum Stierkampfmuseum (9.30-13.30 und 17-20 Uhr, So Nachmittag und Mo geschlossen) und zur Synagoge. Aperitif in der Tapabar der Sociedad de los Plateros (Calle Deanes).
Abendessen
im Blasón (José Zorilla 11), Nouvelle Cuisine auf andalusisch; sehr beliebt auch El Caballo Rojo (Cardenal Herrero 26) und El Churrasco (Romero 16).
Córdoba - Granada
Vormittags Besichtigung der Mezquita in Córdoba. Danach Spaziergang über die römische Brücke zum maurischen Torre Calahorra, der heute ein interessantes Museum zur Stadtgeschichte beherbergt (tgl. 10-14 und 17.30-20.30 Uhr). Anschließend: Spaziergang zum Guadalquivir, zum Renaissanceplatz Plaza del Potro mit vielen Tapabars zum draußen Sitzen, zum Alcázar mit einer schattigen Gartenanlage.
Weiterfahrt auf der N 432 über Castro del Río und Alcaudete nach Granada (ca. 150 km). Schöne Hotels gibt es auf dem Hügel der Alhambra: Alhambra Palace (Peña Partida 2, Tel. 958/22 14 68, Fax 22 64 04), kitschig, aber schön; America (Real de la Alhambra 53, Tel. 958/22 74 71, Fax 22 74 70), auf dem Gelände der Alhambra; Washington Irving (Generalife 2, Tel. 958/22 75 50, Fax 22 88 40), altes Grandhotel, etwas düster, aber geräumig; Landázuri (Cuesta Gómerez 34, Tel. 958/22 14 06), freundliches, preiswertes Hostal.
Abendessen
im Pilar del Toro (Hospital de Santa Ana 12), schattige Café-Cocktail-Bar im Patio, elegantes Restaurant. Oder im Gartenrestaurant La Mimbre, auf dem Alhambrahügel. Kneipen (z.T. richtige Hippie-Kneipen) findet man an der Carrera del Darro.











