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Casablanca Inn
Meine Unterkunft fürs Wochenende habe ich nach fünf Stunden Autofahrt von Miami aus erreicht: Das weiße, im Kolonialstil erbaute Hotel "Casablanca Inn" erstrahlt vor tadellos blauem Himmel. Der erste Blick lässt bereits erahnen, was mich drinnen erwartet: liebevoll, etwas kitschig eingerichtete Zimmer mit Himmelbetten aus dunkler Eiche und ein toller Blick auf die Bucht. Pferdekutschen rattern über das Kopfsteinpflaster an der Veranda des "Inn" vorbei.
Castillo de San Marcos
Mit der nostalgischen Bimmelbahn, per Kutsche oder auch zu Fuß lassen sich vom Hotel aus die Sehenswürdigkeiten der Altstadt erreichen. Mein erster Stopp ist das Castillo de San Marcos aus dem Jahr 1672. Mit dem Fort, das von Wassergräben und Wällen umgeben ist, wollten die Spanier die neue Welt verteidigen. Ranger des Nationalpark Service erläutern die Geschichte der aus Muschelstein erbauten Festung. Die Spanier hatten den Grundstein für das Fort gelegt, doch es waren letztlich die Briten, die den mächtigen Koloss zu Ende bauten. Von den Mauern des Forts hat man eine tolle Aussicht auf die Altstadt und die Matanzas Bay.
Ältestes Schulgebäude von St. Augustine
Weiter geht es in die Stadt, zum touristischen Herzstück: Die kopfsteingepflasterte Fußgängerzone St. George Street mit dem Stadttor am nördlichen Ende. Schultage aus längst vergangenen Tagen des 18. Jahrhunderts lassen sich im Oldest Wooden Schoolhouse nachempfinden. Im Obergeschoss wohnte damals der Lehrer mit seiner Frau - die Schüler zwängten sich im Erdgeschoss ins enge Klassenzimmer.












