Sightseeing Berlin: Die besten Geheimtipps

Sightseeing in Berlin jenseits von Bundestag und Museumsinsel: Der Reiseführer "Verborgene Orte in Berlin" zeigt eine charmante Metropole abseits der Touristenpfade: alte Dorfkerne, verblichene Ballhäuser und orientalische Gärten versetzen selbst routinierte Berlin-Besucher in Staunen.

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Der Spiegelsaal in Clärchens Ballhaus

Alfred Döblin verewigte den Spiegelsaal des ältesten Ballhauses Berlins in seinem Roman "Berlin Alexanderplatz". Später kamen die Größen der Nazis und auch Tom Cruise drehte hier für seinen Stauffenbergfilm. Der Spiegelsaal trägt den Namen der Kalmamsell Clara Haberland, die den Besitzer heiratete und das Unternehmen übernahm, als er starb.

Heute findet hier donnerstagabends das Gipsy Restaurant statt: Mitten im Saal spielt die Sinti Swing Band im Stil von Django Reinhardt, die Leuchter lassen die Wände in berückendem Orange und Grün aufschimmern und die blinden Spiegel erinnern sich an ihren früheren Glanz.

An den Sonntagen ist der Spiegelsaal klassischer Musik vorbehalten. Auch tagsüber, wenn keine Veranstaltungen stattfinden, kann man ihn besichtigen. Dann dämmert er in seiner verblichenen Eleganz den Abendstunden entgegen.

Adresse: Auguststr. 24, 10117 Berlin, Tel. 030 2829295
Öffnungszeiten: für das Gipsy Restaurant sind Reservierungen erforderlich
Hinkommen: U 6 Oranienburger Tor; S1, S2, S25 Oranienburger Straße; Bus 240 Tucholskystraße
Weitere Infos: www.ballhaus.de

Foto: B. Proß-Klappoth
Aus: Axel Klappoth, B. Proß-Klappoth, "Verborgene Orte in Berlin", Yuba Edition

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