Kietz Köpenick
Kietz ist ein sonntäglich verträumtes Sträßchen und war bis zu seiner Eingemeindung nach Köpenick, Ende des 19. Jahrhunderts, Kern eines selbständigen Fischerdorfes. Ein halbes Dutzend der einstöckigen Häuser, die mit ihren Nebengebäuden kleine Höfe und Gärten bilden, sind erhalten und von der Denkmalpflege restauriert worden. Kietz 8 ist eines der historischen Fischerhäuser, in dem Gästezimmer vermietet werden. Auch die ehemalige Bäckerei, Kietz 12, ein etwa 240 Jahre altes, noch mit traditionellen Fischereirechten ausgestattetes Haus, bietet eine Unterkunft für zwei Personen an. Schräg gegenüber, in Kietz 21, finden Gäste Platz in einem eigens dafür ausgebauten Gartenhaus. Ein großer Terrassenplatz öffnet sich zum Garten, der bis zu den eigenen Bootsstegen am Frauentog reicht. Von hier aus fällt der Blick auf das Köpenicker Schloss, das auf einer Insel zwischen Frauentog und Dahme liegt - ein traumhafter Ort, nicht nur für Wasserwanderer, die hier mit eigenen Booten anlegen können.
Adressen: Fr. Wachstmuth-Leege, Kietz 21, 12557 Berlin, Tel. 030 65 11 047; Hr. Wünsch, Kietz 8, Tel. 030 65 10 751
Hinkommen: S47 Spindlersfeld; Bus 167 Landjägerstr.; Tram 62 Betriebshof Köpenick
Foto: B. Proß-Klappoth
Aus: Axel Klappoth, B. Proß-Klappoth, "Verborgene Orte in Berlin", Yuba Edition, Berlin 2009