Long Island: Abstecher von New York

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In diesem Artikel:
East Hampton, Main Street

Einkaufen
Toll zum Bummeln: Main Street und Newtown Lane in East Hampton, Main Street und Jobs Lane in Southampton. Filialen von Edel-Läden wie Coach, Ralph Lauren oder Tiffany & Co (East Hampton) und Miniaturausgaben der New Yorker Kaufhäuser wie Saks Fifth Avenue (1 Hampton Road, Southampton) oder Macy's (190 W. Montauk Highway, Hampton Bays).

Southampton, Jobs Lane

Calypso. Die erste Adresse für hochpreisige, betont lässige Strandmode, die in den Hamptons auch in Bars und Restaurants getragen wird (17 Newtown Lane, East Hampton).

Intermix. Filiale einer der populärsten New Yorker Trend- Boutiquen, minimalistisch, puristisch, mit Mode von kleinen Designern (64 Main Street, Southampton).

Stille Badestellen und viel Grün auf Shelter Island

Ausflüge
Fahrradverleih. Schöne Alternative zum Mietwagen: Fahrräder mieten, zum Beispiel in Amagansett (Amagansett Beach & Bicycle, 624 Montauk Highway, Tel. 267 63 25).

Wanderungen. Wenn die Einheimischen Ruhe suchen, wandern sie in einem der vielen Naturschutzgebiete, zum Beispiel am Montauk Point (am Ende des Montauk Highway, den Schildern zum historischen Leuchtturm folgen) oder im Shadmoor State Park (zwischen Montauk Highway und Ditch Plains), mit herrlichen Ausblicken von den Klippen aufs Meer. Infos bei der Parkverwaltung des Landkreises, Tel. 854 49 49.

Die schönsten Häuser. Den besten Eindruck von den prächtigen Villen und Landsitzen und den Hecken, hinter denen sie sich verbergen, bekommt man in der Lily Pond Lane, die in East Hampton von Main Beach bis Georgica Beach verläuft.

Kunst zum Staunen. Nördlich von East Hampton liegt das Örtchen Springs, wo der Maler Jackson Pollock mit seiner Frau Lee Krasner wohnte und arbeitete. Ihr Haus und das Studio kann man von Mai bis Oktober besichtigen, nach Voranmeldung, mit geführter Tour für ca. 8 Euro (Pollock-Krasner House, 830 Fireplace Road, East Hampton, Tel. 324 49 29).

Kunst vor Anker: Die "Art Barge"

Kunst zum Selbermachen. Zwischen Amagansett und Montauk liegt die "Art Barge", ein auf Land gezogenes Schiff, in dem ein Museumspädagoge des New Yorker Museum of Modern Art eine freie Kunstschule gegründet hat. Tages-, Wochenend- oder Wochenkurse im Sommer, Vorsaison auf Anfrage (Napeague Meadow Road, Amagansett, www.theartbarge.com).

Info
"Jodi's Shortcuts". Dieses jährlich im Eigenverlag erscheinende Nachschlagewerk versammelt nützliche Tipps (Babysitter? Waschsalons?) und sehr viele Adressen von Hotels und Restaurants. Die Ausgabe 2009 erscheint im Mai, in New York im Buchhandel erhältlich, z. B. bei Barnes & Noble (ca. 15 Euro).

"Dan's Paper". Die größte und beste von mehreren Wochenzeitungen, die in den Hamptons kostenlos ausliegen. Veranstaltungstipps, Gerüchte über Promi-Sichtungen sowie Klatsch über Einheimische, von denen man noch nie gehört hat.

"Montauk" von Max Frisch. Eine meditative Ehe- und Beziehungsgeschichte, nicht ohne Selbstzerfleischung, aber mit prägnanten, poetischen Beschreibungen der Landschaften und Stimmungen im östlichen Long Island: die klassische Einstimmungslektüre seit 1975 (224 S., 8 Euro, Suhrkamp).

"The Hamptons Dictionary" von Miles Jaffe. Ein lustiges Wörterbuch für den Hamptons-Slang. Unter einer "tourist bomb" verstehen die Einheimischen einen vollbesetzten "Hampton Jitney"-Bus. "Tourrorist": Urlauber mit schlechtem Benehmen. "Yuppie Porn":Architekturzeitschriften für teure Sommerhäuser (188 S., 15 Euro, Complete Fabrications, oder direkt unter www.hamptonsdictionary.com).

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  • Text: Till Raether, Ulrike von Bülow
    Fotos: Naomi Harris, Corbis, AP Images
    Illustration: Katja Spitzer
    Ein Artikel aus der BRIGITTE 09/09
Letzte Kommentare
  • 10954
    am 01.05.09 um 13:30
    Aha, jetzt wurde die Ueberschrift geaendert. Gestern stand da naemlich "Die Straende von New York". Da mutete es doch recht komisch an, dass die Straende z. B. in Brooklyn (Brighton Beach, Coney Island) gar nicht erst eine Erwaehnung wert waren. Wenn da keiner hin geht, wo kommen dann die ganzen Menschenmassen her, die sich dort regelmaessig tummeln im Sommer?? Und nicht jeder hat Lust, den halben Tag auf Anreise (von der City aus) zu verplempern. Aber wenn man die Ueberschrift gleich "Long Island" gemacht haette, haette ich mir den Kommentar von gestern gespart.
  • 10954
    am 30.04.09 um 13:09
    Och nee, gibt's noch einen Ort wo man sich vor Touristen fluechten kann??? Jetzt sollen sie sogar noch an die Straende gelockt werden? Geht's noch? Na ja, die staedtischen Straende sind wohl sicher. Die werden gar nicht erst angepriesen, wohl zu gewoehnlich fuer die Herrschaften. Gut so.
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