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Cake Pops: Kuchen am Stiel

Cake Pops sind zwar aufwendig zu backen, aber kleine Kunstwerke zum Reinbeißen! Und so süß, wie sie aussehen, schmecken sie auch ...

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Zum Wiehern süß! Die Cake Pops in Schmetterling- und in Pferd-Form sind garantiert der Hit bei kleinen und großen Mädels. Beim Verzieren können sich Deko-Fans richtig austoben. Zum Rezept: Cake Pops "Schmetterling" und Zum Rezept: Cake Pops "Steckenpferde"

Leckere Cake Pops selber machen

Kuchen, Cupcakes und Torten sind ja gut und schön - aber die wirklich Hingucker auf Kaffeetafeln und Geburtstagsfeiern dieser Tage heißen Cake Pops. Und das nicht nur bei Kindern, die von dem kunterbunten Kuchen am Stiel natürlich super begeistert sind, sondern auch bei erwachsenen Naschkatzen, für die die Kuchenlollis eine tolle Gelegenheit sind, sich beim Backen kreativ auszutoben.

Alle Formen und Farben: So kreativ sind Cake Pops

Denn anders, als der Name vermuten ließe, sind Cake Pops nicht nur kleine Kuchenkugeln am Stiel, die mit einer bunten Glasur und allerlei süßer Dekoration verziert werden. Tatsächlich sind euch bei der Gestaltung der Cake Pops mit bunten Highlights aus Zucker keinerlei Grenzen gesetzt. Ob als bunter Strauß, der dekorativ in einem schönen Glas drapiert wird, als besonderes Topping auf Kuchen und Torten oder ideenreich in selbstgebastelte Geschenke eingebunden - die kleinen Kuchen sind sehr vielseitig und an Ideen für den perfekten Pop mangelt es wirklich nicht.

Wie wäre es zum Beispiel mal mit bunten Schmetterlingen am Stiel, mit kleinen Tieren, Buchstaben oder sogar modischen Accessoires? Zum Rezept: Cake Pops "Kleid, Schuhe und Tasche" Das ist natürlich aufwendig, aber in unserem Tutorial in Bildern oben gibt es nicht nur Tipps und Tricks, sondern auch Hinweise zum Backzubehör, Schablonen und konkrete Anleitungen, mit denen euch die kleinen Kuchenkunstwerke am Stiel gelingen. Wir verraten euch außerdem in unseren Tipps, wie ihr die Cake Pops in kleine Fußbälle verwandelt und so auch die männlichen Kuchenfans begeistert. So sweet! Zum Rezept: Fußball-Cake-Pops

Anleitung: So einfach macht ihr Cake Pops selber

Das Grundprinzip ist dabei immer das Gleiche: Am Anfang steht ein simpler Kuchen. Am besten ein einfacher Rührkuchen aus Butter, Zucker, Ei, Mehl, Backpulver, Mehl, Milch und einer Prise Salz. Natürlich lässt sich dieses Grundrezept noch nach Belieben abwandeln. Wer mag, kann etwas Schokolade unter den Teig für Rührkuchen mischen, oder mit Nüssen und Mandeln experimentieren. Einfach den Kuchen wie gewohnt backen und dann abkühlen lassen. Anschließend wird der Teig zerbröselt und mit Frischkäse gemischt. Hier kommt es auf das richtige Mischungsverhältnis zwischen Bröseln und Frischkäse an, damit die Kügelchen zusammenhalten. Rezepte für den Cake inklusive aller Zutaten findet ihr oben in unserer Foto-Strecke.

Den Frischkäse-Teig zu Kugeln formen und kaltstellen. Alternativ kann man die Formen übrigens auch mit Plätzchenformen ausstechen. Wenn man sich an etwas anderem als dem klassischen Lolli probieren möchte, ist das eine tolle Option. Einfach die gewünschte Form aus dem fertigen Kuchen ausstechen - und ab auf den Spieß damit. Sobald die Kuchenkugeln fest sind, kommt es auf das richtige Timing an. Die kleinen Bällchen müssen zunächst sicher auf ihrem Stiel befestigt werden. Dafür taucht man die Stiele am besten in die flüssige Kuvertüre und steckt sie dann direkt in die Kugeln. Achtung: Nur bis zur Mitte der Pops durchschieben, sonst brechen sie euch oder die Stiele schauen oben unschön heraus.

Sobald sich das Frosting verfestigt, wirkt es wie ein Kleber und hält Stiel und Kuchen zusammen. Dann die Bällchen glasieren. Dabei ist es wichtig, dass die Glasur keine Klumpen und Bläschen mehr enthält. Also schön sorgfältig rühren. Alternativen zur klassischen Kuvertüre sind Fondant und Candy Melts.

Mit diesen Tipps und Tricks gelingen eure Kuchenlollis

Am besten taucht ihr die Cake Pops schräg in die Glasur und dreht sie dann langsam, sodass sie sich schön gleichmäßig mit der Flüssigkeit überziehen. Nasen vermeidet ihr, indem ihr während des Drehens mit dem Stiel vorsichtig an den Rand der Schüssel klopft. Jetzt heißt es wieder: Tempo! Denn das Dekorieren funktioniert nur, solange das Frosting noch feucht ist. Ist es erst getrocknet, halten Streusel, Zuckerperlen und Co. nicht mehr.

Ein Zahnstocher kann euch dabei helfen, verrutschte Teile beim Verzieren zu korrigieren, zu verschieben oder zu entfernen. Zum Trocknen steckt ihr die fertigen Cake Pops dann gerade in ein Stück Styropor. Achtet darauf, dass sie sich nicht auf eine Seite neigen und nicht wackeln, damit die so sorgfältig angebrachte Deko nicht verrutscht. Auch berühren sollten sich die Küchlein am Stiel nicht.

Im Anschluss sind die Cake Pops drei Tage haltbar. Sie sollten jedoch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten liegend in einer Dose. Küchenpapier kann hier als Puffer wirken und vermeiden, dass sie sich gegenseitig beschädigen.

Mit diesen Tipps kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Mit unserer Anleitung oben könnt ihr sofort in die Küche gehen und beginnen. Viel Spaß beim Probieren und Experimentieren!

  • Produktion: Marion Swoboda
    Styling: Meike Stüber
    Fotos: Thomas Neckermann
    Text: Ulrike Köhler

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