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Birnenkuchen: Genuss mit Frucht

Der Sommer geht zu Ende, die Birnensaison beginnt. Endlich wieder hausgemachter Birnenkuchen! Die schönsten Birnenkuchen aus der BRIGITTE-Küche.

Wenn der Sommer langsam zu Ende geht, beginnt in Deutschland die Birnensaison. Für Birnen-Fans heißt das: Birne pur, Birnenkuchen, Birne Helene, Birnenkompott...

Etwa 2500 verschiedene Birnensorten gibt es weltweit: Williams Christ, Bunte Juli, Abate Fetel, Clapps Liebling und viele mehr. Birnen brauchen wärmere Temperaturen als Äpfel - ist der Sommer vergleichsweise kühl, fehlt es Birnen schneller an Geschmack und sie bleiben trocken. Das wäre schade für unsere himmlischen Birnenkuchen.

Birnen sind reich an Kalium, Folsäure und B-Vitaminen, sie enthalten weniger Säure als Äpfel und eignen sich deshalb besonders gut für Schonkost. Ihr hoher Anteil an Fruchtzucker macht sie unwiderstehlich süß. Birnen sind ein gesunder Snack für zwischendurch, schmecken aber auch himmlisch als Birnenkuchen oder Birnendessert à la Birne Helene mit Schokosoße.

Als Importware können wir das ganze Jahr über Birnen kaufen. Toll, wenn uns im tiefsten Winter die Lust auf Birnenkuchen überkommt! Mit frischen Birnen aus dem eigenen Garten schmecken Birnenkuchen und Birnenkompott aber einfach am besten. Und dafür ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt: In Deutschland werden Birnen im August und September geerntet - das verrät uns ein Blick auf den Saisonkalender.

Welche Birnen für Birnenkuchen?

Für Birnenkuchen empfehlen wir saftige und reife Tafelbirnen. Die bekanntesten Birnensorten dafür sind Abate Fetel, Forelle, Williams Christ, Santa Maria und Gellerts Butterbirne. Im Gegensatz zu Tafelbirnen haben Kochbirnen meist festeres Fruchtfleisch mit kleinen Körnchen. Das ist für Birnenkuchen nicht so gut.

Faustregel: Für Birnenkuchen am besten Birnen nehmen, die vom Geschmack und der Reife her auch gut zum pur Essen geeignet wären. Sie sollten vom Aroma her allerdings nicht überreif sein. Dann kann mit dem Birnenkuchen nichts schief gehen.

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Backtipps

  • Teige mit Backpulver am besten sofort backen, durch zu langes Stehen kann der Teig sonst an Backkraft verlieren.
  • Für Eischnee immer eine fettfreie Schüssel nehmen, sonst gelingt er nicht.
  • Mürbeteig immer gründlich verkneten, bis keine Fettflöckchen mehr sichtbar sind. Die schmelzen beim Backen und geben kleine Löcher.
  • Wird eine größere Menge Sahne mit dem Handrührer geschlagen, am besten in zwei Portionen aufteilen. Sonst dauert es zu lange und die Sahne wird nicht richtig fest.
  • Biskuit immer über Kopf in der Form auf dem Kuchengitter abkühlen lassen, damit von unten Luft an den Teig kommt und sich die Feuchtigkeit nicht staut.
  • Für abgeriebene Zitronenschale nur die gelbe Schale abreiben und möglichst nicht die darunterliegende weiße Haut. Diese weiße Haut schmeckt oft etwas bitter.
  • Mürbeteig vorm Backen mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit sich keine Luftblasen bilden können.
  • Buttercreme beim Abkühlen gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet, oder Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen.
  • Eier, Zucker und Salz für Biskuit mindestens 8 Minuten dickcremig schlagen. Die Eimasse sollte ganz feinschaumig und nicht mehr flüssig sein.
  • Beim Eiertrennen darauf achten, dass kein Eigelb zum Eiweiß in die Schüssel kommt. Selbst mit wenig Eigelb lässt sich das Eiweiß nicht mehr richtig steif schlagen.
  • Für Rührteig erst Butter, Zucker und Salz hell und cremig schlagen, dann die Eier unterrühren und Mehl und Backpulver am Schluss nur ganz kurz rühren. So bleibt der Teig schön locker.
  • Eischnee hat die richtige Festigkeit, wenn sich an den Schneebesen kleine Eischneespitzen bilden und der Eischnee beim Umdrehen der Schüssel standfest bleibt.
  • Mürbeteig nach dem Kneten kalt stellen. Er wird durch den hohen Fettanteil schnell weich - kalt lässt er sich besser ausrollen.
  • Blattgelatine immer einzeln in kaltem Wasser einweichen. Werden die Blätter als dicker Stapel ins Wasser gelegt, können sie außen verkleben und quellen dann in der Mitte nicht mehr.
  • Für Biskuitteig Mehl sieben und mit einem Schneebesen unterheben. Dabei nicht so viel rühren, weil der Teig sonst seine Luftigkeit verliert und nicht mehr schön aufgeht.


Birnen-Yufka-Strudel

Unser Birnen-Yufka-Strudel ist der perfekte Birnenkuchen für Strudel-Fans. Dazu gibt es wahlweise Crème double oder Vanilleeis. Herrlich! Zum Rezept: Birnen-Yufka-Strudel

Walnuss-Birnen-Tarte

Birnenkuchen wie die Walnuss-Birnen-Tarte machen sich ausgezeichnet auf einem Party-Buffet. Der perfekte Nachtisch für laue Spätsommerabende! Zum Rezept: Walnuss-Birnen-Tarte

Blätterteigstrudel mit Birnen-Quark-Füllung

Ein Birnenkuchen wie ein Traum: Der Blätterteigstrudel hat eine himmlische Birnen-Quark-Füllung, von der wir einfach nicht genug bekommen können. Zum Rezept: Blätterteigstrudel mit Birnen-Quark-Füllung

Butterkuchen mit Birnen

Der Butterkuchen ist mit Birnen, Preiselbeeren und Mandeln belegt. Ein Klassiker auf der Kuchentafel! Zum Rezept: Butterkuchen mit Birnen

Nougattorte mit Birnen

Hier haben sich die Birnen in einer Nougattorte versteckt. Den Williamsbirnen-Geist für die Füllung können Sie auch weglassen, wenn Kinder mitessen. Zum Rezept: Nougattorte mit Birnen

Birnenbrot

Dieses Rezept für Birnenbrot wollten wir Ihnen nicht vorenthalten. Statt frischer Birnen werden hier Dörrbirnen verwendet. Zum Rezept: Birnenbrot

Birnen richtig lagern

Wenn Sie den ganzen Herbst über Birnenkuchen mit selbst gepflückten Birnen backen wollen, sollten Sie Ihre Birnen dunkel und kühl lagern, etwa im Keller. So halten sie sich etwa zwei Monate. Bei Zimmertemperatur hingegen sind Birnen nur wenige Tage haltbar.

Reife Birnen gehören in den Kühlschrank - dort können Sie sie etwa zwei Tage lang lagern.

Einkaufstipp: Birnen sollten fest, allerdings nicht hart sein. Früchte mit Druckstellen lieber liegen lassen.

Fotos: Thomas Neckermann, Götz Wrage

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