Backen für Weihnachten
Plätzchen verzieren: Die Tricks der Backprofis
Plätzchen verzieren ist nur was für Konditorinnen? Von wegen! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Zuckerguss geschickt auftragen, misslungene Glasuren retten und hübsche Muster prägen - alles ganz einfach.
Loch zum Aufhängen einbacken
Wenn Plätzchen aufgehängt werden sollen, am besten vor dem Backen eine Nudel in den rohen Teig drücken und mitbacken. So kann der Teig beim Backen nicht verlaufen und das Loch schließen. Darauf achten, dass das Loch nicht zu dicht am Rand platziert ist, damit es nicht ausreißt. Die Nudel sofort nach dem Backen herausziehen und den Teig abkühlen lassen. Nicht warten, bis der Teig kalt ist, sonst könnte das Plätzchen zerbrechen! Ein guter Tipp für etwa unsere Tannenbäumchen aus Mürbeteig!
Plätzchen mit Marmelade füllen
Plätzchen, bei denen beim Backen die Geleefüllung verkocht ist, einfach mit etwas flüssigem Gelee neu füllen. Das Gelee dafür anwärmen und mit einer kleinen Kanne oder einem Einwegspritzbeutel in die Löcher füllen. So bleiben unsere Engelsaugen mit Vollkornmehl schön saftig!
Unregelmäßige Glasur kaschieren
Ist der Schokoladenguss auf den Plätzchen nach dem Abkühlen streifig oder fleckig geworden, die Plätzchen dünn mit Kakao bestäuben. Das funktioniert beispielsweise bei unseren Marzipan-Lebkuchen! Eine unregelmäßige Glasur aus heller Schokolade oder weißem Zuckerguss können Sie mit Puderzucker bestäuben.
Mit Schablonen arbeiten
Mit einfachen Schablonen können schöne Muster auf die Kekse gestäubt werden. Dafür beispielsweise einen Sternanis oder eine kleine Papierschablone auf den Keks legen und mit Puderzucker oder Kakao bestäuben. Die Schablone vorsichtig entfernen, damit das Muster nicht verwischt.
Muster einbacken
Das Verzieren der Plätzchen geht besonders einfach, wenn mit einem Plätzchenausstecher vor dem Backen ein Stern, ein Herz, eine Glocke oder Ähnliches in den Teig gedrückt wird. Den Ausstecher vorher kurz in verquirltes Eigelb tauchen, dann ist der Abdruck nach dem Backen besonders gut zu sehen, weil das Eigelb etwas bräunt. So haben wir beispielsweise unsere Pepparkakor dekoriert.
Mit Zuckerguss zeichnen
Einen dickflüssigen Zuckerguss in einen Einwegspritzbeutel füllen und die Konturen der Muster damit nachzeichnen. Sollen die Figuren noch mit Guss gefüllt werden, die Umrisslinien zunächst trocknen lassen und dann die Mitte mit dem Guss ausfüllen. So kann der Guss an den Rändern nicht verlaufen und die Figuren bleiben schön exakt. Auch dieser Trick kam bei unseren Pepparkakor zum Einsatz.
Zweifarbig mit Zuckerguss dekorieren
So können Sie Ihre Plätzchen ganz einfach zweifarbig dekorieren: Die Außenkonturen mit dickem Zuckerguss in kräftiger Farbe zeichnen. Den restlichen Guss mit Wasser und weiterem Puderzucker "verlängern", so dass die Farbe heller wird, und die Figuren mit dem helleren Guss ausfüllen. Eine schöne Idee auch für unsere Matroschka-Puppen!

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BRIGITTE
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Zuckerguss wird ja immer mit Flüssigkeit angerührt, beispielsweise Wasser oder Saft. Auf heißen Plätzchen verdampft die Flüssigkeit schneller und der Guss wird dadurch schneller fest. Aber auch auf kalten Plätzchen trocknet der Zuckerguss mit der Zeit.
Am besten klappt es, wenn Sie einen ganz dicken Guss anrühren und in der warmen Küche oder im Wohnzimmer trocknen lassen (nicht draußen, wo es feucht ist).
Herzliche Grüße
Ihr BRIGITTE.de-Team
Wenn ich Glasur auf die abgekühlten Kekse streiche, bleibt sie auf ewig klebrig. Bei mir gelingt die Glasur nur, wenn ich sie auf die noch heissen Kekse streiche.
Was mache ich verkehrt?
Ich traue mich deswegen nicht an deine schönen Vorschläge.
P.S. Meine Glasur mache ich aus Puderzucker und - je nachdem - Eiweiß, Wasser, Zitronensaft, rotem Fruchtsaft o.ä.
Gruss Osssy