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Schmandkuchen backen und genießen

Wir lieben Schmandkuchen - weil er nicht nur schön cremig ist, sondern dank Obst auch lecker fruchtig schmeckt. Schmandkuchen aus der BRIGITTE-Versuchsküche.

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Schmand ist eine Art Sauerrahm oder saure Sahne mit einem Fettgehalt zwischen 20 und 29 Prozent. Wer also lieber einen "leichteren" Kuchen essen möchte, sollte den Schmandkuchen stehen lassen und einen Obstkuchen oder einen einen Quarkkuchen mit Magerquark backen.

Ihre Gäste haben Ihren Schmandkuchen nicht ganz geschafft? Kein Problem! Schmandkuchen hält sich nach dem Backen etwa zwei bis drei Tage. Wenn Sie Schmandkuchen aufheben wollen, sollten Sie ihn gut abdecken, sonst wird er schnell trocken. Schmandkuchen kann auch eingefroren werden: Vor dem erneuten Servieren einfach auftauen und kurz im Ofen aufbacken. Schmandkuchen sollte allerdings nur frisch eingefroren werden. Ist also nach zwei Tagen noch Kuchen übrig, genießen Sie lieber noch ein Stück, anstatt es einzufrieren.

Wer keinen Schmand im Hause hat oder im Supermarkt keinen bekommt, kann alternativ auch Crème fraîche für Schmandkuchen nehmen. Und falls noch Schmand übrig ist: Er eignet sich auch, um Suppen, Saucen und Desserts einzudicken.

Backtipps

  • Teige mit Backpulver am besten sofort backen, durch zu langes Stehen kann der Teig sonst an Backkraft verlieren.
  • Für Eischnee immer eine fettfreie Schüssel nehmen, sonst gelingt er nicht.
  • Mürbeteig immer gründlich verkneten, bis keine Fettflöckchen mehr sichtbar sind. Die schmelzen beim Backen und geben kleine Löcher.
  • Wird eine größere Menge Sahne mit dem Handrührer geschlagen, am besten in zwei Portionen aufteilen. Sonst dauert es zu lange und die Sahne wird nicht richtig fest.
  • Biskuit immer über Kopf in der Form auf dem Kuchengitter abkühlen lassen, damit von unten Luft an den Teig kommt und sich die Feuchtigkeit nicht staut.
  • Für abgeriebene Zitronenschale nur die gelbe Schale abreiben und möglichst nicht die darunterliegende weiße Haut. Diese weiße Haut schmeckt oft etwas bitter.
  • Mürbeteig vorm Backen mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit sich keine Luftblasen bilden können.
  • Buttercreme beim Abkühlen gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet, oder Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen.
  • Eier, Zucker und Salz für Biskuit mindestens 8 Minuten dickcremig schlagen. Die Eimasse sollte ganz feinschaumig und nicht mehr flüssig sein.
  • Beim Eiertrennen darauf achten, dass kein Eigelb zum Eiweiß in die Schüssel kommt. Selbst mit wenig Eigelb lässt sich das Eiweiß nicht mehr richtig steif schlagen.
  • Für Rührteig erst Butter, Zucker und Salz hell und cremig schlagen, dann die Eier unterrühren und Mehl und Backpulver am Schluss nur ganz kurz rühren. So bleibt der Teig schön locker.
  • Eischnee hat die richtige Festigkeit, wenn sich an den Schneebesen kleine Eischneespitzen bilden und der Eischnee beim Umdrehen der Schüssel standfest bleibt.
  • Mürbeteig nach dem Kneten kalt stellen. Er wird durch den hohen Fettanteil schnell weich - kalt lässt er sich besser ausrollen.
  • Blattgelatine immer einzeln in kaltem Wasser einweichen. Werden die Blätter als dicker Stapel ins Wasser gelegt, können sie außen verkleben und quellen dann in der Mitte nicht mehr.
  • Für Biskuitteig Mehl sieben und mit einem Schneebesen unterheben. Dabei nicht so viel rühren, weil der Teig sonst seine Luftigkeit verliert und nicht mehr schön aufgeht.




Apfel-Schmandkuchen

Zum nächsten Familienfest gibt's Apfel-Schmandkuchen! Die Äpfel machen den Schmandkuchen schön saftig und fruchtig. Ganz ehrlich: Wer kann diesem Kuchen widerstehen? Zum Rezept: Apfel-Schmandkuchen

Zwetschen-Tarteletts mit Schmandguss

Dieser Schmandkuchen ist aus Mürbeteig gebacken. Gefüllt wird er mit einer Mischung aus Zwetschen und Schmand. Das Rezept reicht für sieben Tarteletts. Zum Rezept: Zwetschen-Tarteletts mit Schmandguss

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  • Fotos: Carsten Eichner, Thomas Neckermann, Wolfgang Schardt
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