Kuchen

Tarte: Süße Rezepte für Genießerinnen

Wie wär's mit einem Stück Tarte zum Kaffee oder als Dessert? Hier kommen süße Tarte-Rezepte für jeden Geschmack - vom Klassiker Tarte Tatin bis zur raffinierten Erdbeer-Tarte mit Sauerampfer-Pesto.

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Ein Stück Tarte zum Kaffee oder als Dessert - einfach wunderbar! Typisch für jede Tarte ist ihr flacher, knuspriger Boden aus Mürbeteig. Den sollte man vor dem Backen mindestens 30 Minuten kalt stellen, damit er nicht so klebt. In den Ofen kommt Tarte meist in einer speziellen Tarteform mit gewelltem Rand - das sorgt für das charakteristische Aussehen.

Oft wird der Teig der Tarte vorgebacken, da er länger im Ofen braucht als der Belag: Er wandert zunächst mit Hülsenfrüchten belegt in den Ofen - das nennt man "blindbacken". Anders sieht es jedoch bei Tarte Tatin aus, einem Klassiker der französischen Küche. Die Tarte mit Äpfeln wird nämlich kopfüber gebacken: Der Belag wird zuerst in die Form geschichtet, obendrauf kommt der Teig.

Tarte schmeckt übrigens auch herzhaft, wir widmen uns hier aber nur der süßen Variante - schließlich gibt es so viele großartige süße Tarte-Rezepte!

Backtipps

  • Teige mit Backpulver am besten sofort backen, durch zu langes Stehen kann der Teig sonst an Backkraft verlieren.
  • Für Eischnee immer eine fettfreie Schüssel nehmen, sonst gelingt er nicht.
  • Mürbeteig immer gründlich verkneten, bis keine Fettflöckchen mehr sichtbar sind. Die schmelzen beim Backen und geben kleine Löcher.
  • Wird eine größere Menge Sahne mit dem Handrührer geschlagen, am besten in zwei Portionen aufteilen. Sonst dauert es zu lange und die Sahne wird nicht richtig fest.
  • Biskuit immer über Kopf in der Form auf dem Kuchengitter abkühlen lassen, damit von unten Luft an den Teig kommt und sich die Feuchtigkeit nicht staut.
  • Für abgeriebene Zitronenschale nur die gelbe Schale abreiben und möglichst nicht die darunterliegende weiße Haut. Diese weiße Haut schmeckt oft etwas bitter.
  • Mürbeteig vorm Backen mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit sich keine Luftblasen bilden können.
  • Buttercreme beim Abkühlen gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet, oder Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen.
  • Eier, Zucker und Salz für Biskuit mindestens 8 Minuten dickcremig schlagen. Die Eimasse sollte ganz feinschaumig und nicht mehr flüssig sein.
  • Beim Eiertrennen darauf achten, dass kein Eigelb zum Eiweiß in die Schüssel kommt. Selbst mit wenig Eigelb lässt sich das Eiweiß nicht mehr richtig steif schlagen.
  • Für Rührteig erst Butter, Zucker und Salz hell und cremig schlagen, dann die Eier unterrühren und Mehl und Backpulver am Schluss nur ganz kurz rühren. So bleibt der Teig schön locker.
  • Eischnee hat die richtige Festigkeit, wenn sich an den Schneebesen kleine Eischneespitzen bilden und der Eischnee beim Umdrehen der Schüssel standfest bleibt.
  • Mürbeteig nach dem Kneten kalt stellen. Er wird durch den hohen Fettanteil schnell weich - kalt lässt er sich besser ausrollen.
  • Blattgelatine immer einzeln in kaltem Wasser einweichen. Werden die Blätter als dicker Stapel ins Wasser gelegt, können sie außen verkleben und quellen dann in der Mitte nicht mehr.
  • Für Biskuitteig Mehl sieben und mit einem Schneebesen unterheben. Dabei nicht so viel rühren, weil der Teig sonst seine Luftigkeit verliert und nicht mehr schön aufgeht.




Schokoladen-Tarte

Das Geheimnis dieser Schoko-Tarte: Wir haben drei Eiweiß steif geschlagen und den Eischnee unter den Teig gehoben. Das macht die Tarte wunderbar luftig. Zum Rezept: Schokoladen-Tarte

Apfeltarte mit Brie und Walnüssen

Wer seine Tarte etwas herzhafter mag, sollte diese Apfeltarte probieren: Sie wird mit Brie und karamellisierten Walnüssen serviert. Zum Rezept: Apfeltarte mit Brie und Walnüssen

Zitronentarte

Sauer macht lustig - wer diesen Spruch erfunden hat, hat womöglich kurz vorher eine köstliche Zitronentarte verspeist. Für unsere brauchen Sie gleich drei Zitronen: eine für die Creme, eine für den Sirup und eine für die Deko. Zum Rezept: Zitronentarte

Walnuss-Birnen-Tarte

Diese Tarte wird mit fertigem Blätterteig gemacht: Einfach Birnen, Nüsse und Rosmarin karamellisieren, Blätterteig drauf und ab in den Ofen damit. So schnell kann lecker sein! Zum Rezept: Walnuss-Birnen-Tarte

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  • Fotos: Thomas Neckermann, Ulrike Holsten, Janne Peters, Carsten Eichner, Mirjam Fruscella, Wolfgang Schardt