Panna cotta - So gelingt das italienische Dessert

Panna cotta – italienische Verführung

Panna cotta ist ein italienischer Dessertklassiker, der ursprünglich aus dem stammt. Übersetzt bedeutet der Name „gekochte Sahne“ und verrät hiermit schon die Hauptzutat: Panna cotta bereitet man aus Sahne zu, die mit Zucker aufgekocht und mit Gelatine eingedickt wird.

Meistens wird die Creme noch mit Vanille oder Zitronenschale abgeschmeckt. Als i-Tüpfelchen serviert man sie mit Erdbeersoße, Kompott oder Karamellsoße.

Zubereitung des Dessertklassikers

Für das leckere Dessert zuerst die Gelatine für circa zehn Minuten in kaltem Wasser einweichen. Anschließend Sahne und Zucker in einem Topf aufkochen. Vorsicht: Die Sahne darf nicht anbrennen, ständiges Rühren ist daher essenziell!

Sobald sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, den Herd auf niedrige Flamme stellen und die Flüssigkeit noch einige Minuten weiterköcheln lassen. Für den extra Geschmack kann bereits beim Aufkochen das Mark einer Vanilleschote oder Zitronenabrieb hinzugegeben werden.

Danach wird die Gelatine unter die Sahnemischung gerührt. Die Panna cotta sollte nicht zu fest werden, aber trotzdem nach dem Stürzen ihre Form behalten. Nun muss die Creme leicht abkühlen, bis sie in Förmchen gefüllt werden kann. Der Nachtisch wird danach für ungefähr sechs Stunden in den Kühlschrank gestellt und vor dem Verzehr gestürzt.

Tipp: Damit sich auf dem Dessert keine Haut bildet, können die Förmchen während der Kühlzeit abgedeckt werden. Die Panna cotta löst sich später einfacher aus den Formen, wenn diese vorher für einen kurzen Augenblick in heißes Wasser gehalten werden.

Abwandlungen des Rezepts 

Ihr könnt der Sahne auch Joghurt, Buttermilch oder Milch beigeben. Gegenüber der reinen Sahne werden so die Kalorien des Desserts etwas reduziert.

Panna cotta lässt sich aber auch vegan zubereiten: Hierfür wird beispielsweise Hafersahne oder Sojasahne verwendet, die zum Beispiel mit Kokosmilch oder Mandelmilch abgerundet wird. Statt Gelatine verwendet man einfach Agar Agar. Dieses Geliermittel auf Algen-Basis ist in gut sortierten Supermärkten, Reformhäusern und Biogeschäften zu finden.

Panna cotta - ein Dessert für jeden Geschmack 

In vielen Rezepten für Panna cotta werden Erdbeersoße oder eingemachte Früchte zum Garnieren vorgeschlagen. Es gibt aber auch Rezepte mit Kokos, Balsamico oder Kaffee. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, denn das Dessert schmeckt mit vielen Beilagen. Und je nach Zutat wird aus der "gekochten Sahne" ein himmlischer Nachtisch oder sogar eine herzhafte Vorspeise.

Wie wär's mit Kaffee-Panna-Cotta, die garantiert für italienisches Lebensgefühl sorgt? Oder einer Knoblauch-Panna-Cotta mit Tomaten-Aprikosen-Confit als Vorspeise? Für welche Variante ihr auch immer euch entscheidet, eins ist gewiss: Es wird lecker! Buon appetito!

Kommentare (2)

Kommentare (2)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    du kannst statt gelantine agar agar benutzen. schau einfach mal nach da gibt es auch rezepte dafür- z.B. http://www.chefkoch.de/rezepte/1076481213347715/Panna-Cotta-ohne-Gelatine.html
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Sieht sehr lecker aus, wuerde die Rezepte sher gerne probieren, aber als Vegetarierin moechte ich keine Gelatine verwenden. Gibt es dafuer eine gute Alternative?

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Panna cotta ist das Lieblingsdessert aus Italien. In unserer Video-Kochschule erfahrt ihr, wie sie kinderleicht zubereitet wird. Außerdem findet ihr hier köstliche Varianten mit Kokos, Marzipan oder Erdbeeren.

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