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Gesucht und gefunden: Der beste Food-Blog

Fünf Monate lang hat BRIGITTE gemeinsam mit den Userinnen und Usern den besten Food-Blog gesucht. Nach mehr als 350 vorgeschlagenen Blogs und langen Diskussionen in der Jury steht nun fest, wer den BRIGITTE-Food-Blog-Award bekommt.

Finaltag beim BRIGITTE-Food-Blog-Award: Fünf Monate lang hatten die Leser und Leserinnen die Möglichkeit gehabt, Blogs vorzuschlagen und per Online-Voting für ihre favorisierten Food-Blogs abzustimmen.

Auf diese Weise hatten sich folgende Blogs für die Finalrunde qualifiziert: "Der Mut Anderer", "Chef Hansen", "Gourmet Guerilla" , "Photisserie" und "New Kitch on the Blog". Aufgabe der Jury war es nun, aus diesen fünf Final-Blogs den Sieger zu küren.

Lange brannte das Licht an diesem Abend in der Redaktion. Der schwierigen Aufgabe entsprechend wurde ausgiebigst diskutiert und nachgedacht: Die Foodblogger-Jury, bestehend aus Stefanie Luxat (BRIGITTE-Ressortleiterin Kochen/Living/Reise, Ohhhmhhh.de), und Stevan Paul (Nutriculinary.com) gemeinsam über einen Telefonhörer gebeugt, am anderen Ende der Leitung zugeschaltet: Nicole Stich (Deliciousdays.com) aus München.

Food-Blog-Award: Alle Nominierten im Überblick

Food-Blogs: Das sind unsere Lieblinge!

Stevan Paul, selbsternannter Männer-Gleichstellungsbeauftragter des Wettbewerbs, gab gleich zu Beginn ein letztes Mal alles und scheiterte nur knapp an der geballten Foodbloggerinnen-Kompetenz der Finalrunde. Dann wurde es auch für Stefanie Luxat und Nicole Stich schwerer - immer zögerlicher wurde ausgesiebt. Dabei spielten zum einen objektive Kriterien wie Alter des Blogs oder Regelmäßigkeit der Blog-Beiträge eine wichtige Rolle, aber auch die Qualität von Rezepten, Texten und Fotografie und die persönliche Handschrift und Originalität der Blogger und Bloggerinnen. Schließlich stand nur noch ein Name auf der Liste: New Kitch On The Blog!

Ein verdienter Gesamtsieg für Christina Pfister aus Hessen, die bereits seit 2009 ihr kulinarisches Küchentagebuch führt. Die Jury lobte die qualitative Beständigkeit von "New Kitch on the Blog" einhellig - auf gleichbleibend hohem Niveau serviert Christina ihren Lesern und Leserinnen regelmäßig die "Dreifaltigkeit des Foodbloggens": begeisternde Rezept-Ideen, lesenswerte Texte und eine verführerische Bildsprache.

Von hausgemachtem Sushi über herzhafte Rouladen bis zur Torta Caprese - Christinas Küche ist grenzenlos und auf der ganzen Welt zuhause. Alle Rezepte sind wunderschön unaufgeregt, puristisch, licht und klar fotografiert. Da passt es gut, dass sich neben einem alphabetischen Rezept-Index zusätzlich eine anregende Übersicht von Mini-Bildern findet, die Appetit machen. Per Klick aufs Foto gelangt man zum zugehörigen Rezept. Und zu allen Gerichten erzählt Christina kleine Geschichten, notiert mit viel Witz ihre Gedanken und Ideen zum Rezept. Dieses Gesamtpaket war der Jury den ersten Platz wert.

Herzlichen Glückwunsch, Christina - wir freuen uns auf die Produktion Deiner Rezept-Fotostrecke für die gedruckte BRIGITTE! Wie eine solche Produktion abläuft, sehen Sie in unserer Making-of-Fotoshow.

Der BRIGITTE-Food-Blog-Award hat gezeigt, wie groß und bunt die Welt der Food-Blogs ist - es gab und gibt viel zu entdecken! Eine Liste der über 350 vorgeschlagenen Lieblings-Food-Blogs des Wettbewerbs findet sich in unserer Blogroll.

Christina und New Kitch on the Blog

Erste Reaktion auf die Nachricht, dass "New Kitch on The Blog" den Food-Blog-Award gewonnen hat: Ihre Augen wurden tellergroß.

Durch den Food-Blog-Award... ... hat "New Kitch on the Blog" viele neue Leserinnen und Leser bekommen - auch einige, die vorher nichts oder nur wenig mit Blogs zu tun hatten. "Darüber freue ich mich sehr!"

Bei der Produktion mit BRIGITTE... ... möchte Christina am liebsten mehr kochen als backen und hat eine ganz bestimmte, traumhaft schöne Region im Kopf, deren kulinarischen Schmankerln sie liebt.

Inspiration für ihre Rezepte... ... holt sich Christina in Kochbüchern, Zeitschriften und anderen Blogs

Am Bloggen liebt sie... ... dass sie ihre Kreativität ausleben kann und nette Leute kennen lernt

Kochen gelernt hat sie von: ihrer Mutter

Mit ihr würde Christina gern mal am Herd stehen: mit ihrer vor vielen Jahren verstorbenen Großmutter, einer wahren Gourmande

Christinas Lieblingsgericht: Bratkartoffeln

Das würde sie niemals kochen: Innereien

Darum ging's im ersten Blog-Eintrag bei "New Kitch on the Blog": Sushi und die Tücken ihrer Herstellung

Das am häufigsten aufgerufene Rezept des Blogs: Oreo Cream Cheese Swirl Bars

Christinas kulinarisches Highlight 2012: Die alten Apfelsorten auf dem Apfelbaumgrundstück der Familie kennen lernen und herausfinden, wie sie am besten schmecken.

Wirsing-Pastete - ein "New Kitch on the Blog"-Rezept 1 kleiner Kopf Wirsing 1 EL Öl 1 Zwiebel, fein gewürfelt 80 g Speck, fein gewürfelt 3 EL Sahne Salz, Pfeffer 1 Packung Blätterteig, rechteckig (selbst gemacht ist natürlich besser) 1 TL Öl 1 Ei 1/2 Kugel Mozzarella, in feine Scheiben geschnitten etwas Milch

Vom Wirsing den Strunk entfernen, die Blätter waschen, gut abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin unter Rühren andünsten. Speck dazugeben und ein paar Minuten mitbraten. Wirsing hinzufügen und dünsten, bis er zusammenfällt. Dabei öfter umrühren. Zum Schluss die Sahne unterrühren, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, und die Masse zum Auskühlen beiseite stellen. Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Blätterteig rechteckig ausrollen und längs zerteilen. Backform mit 1 TL Öl einpinseln. Mit der einen Hälfte des Teigs die Form auslegen, aus der anderen Hälfte je nach Geschmack Motive ausstechen, dabei darauf achten, dass die Platzierung passt. Die ausgestochenen Motive neben die Motivlöcher (gibt es eigentlich ein schöneres Wort dafür?) setzen und vorsichtig andrücken.

Ei trennen, das Eiweiß unter die Wirsingmasse rühren, das Eigelb in einem kleinen Schälchen mit etwas Milch verquirlen. Die Wirsingmasse in die Form geben und glatt streichen. Mozzarellascheiben so auf die Masse legen, dass sie später genau unter den Löchern der ausgestochenen Motive liegen. Die verbleibende Hälfte Blätterteig vorsichtig auf die Wirsingmasse legen und an den Rändern etwas festdrücken. Überstehende Teigreste entfernen, diese kann man, so wie ich es gemacht habe, noch für die Verzierung des Randes nutzen, indem man sie zu langen Strängen rollt und am Rand entlang auslegt. Die gesamte Pastete mit Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten backen, bis die Oberfläche schön goldgelb ist. Zum Servieren die Pastete in ca. 5 cm breite Stücke schneiden.

Die Pastete schmeckt auch kalt sehr gut. Wenn ihr keine rechteckige Form habt, könnt ihr natürlich auch eine runde Form nehmen, dafür braucht ihr etwas mehr Blätterteig. Was ich mir auch gut vorstellen kann, sind viele kleine Mini-Pastetchen für ein winterliches Buffet. Hierfür würde ich, quasi wie bei Ravioli, auf eine Hälfte des Teigs kleine Häufchen von der Wirsingmasse im Abstand von ca. 3 cm setzen, die Zwischenräume mit Eigelb bepinseln, die andere Hälfte obendrauf legen und gut andrücken, dann in Form schneiden und mit Eigelb bepinselt backen.

Kommentare (8)

Kommentare (8)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    www.chestnutandsage.de

    Leckere Rezepte, schöne Bilder! Koch ich oft nach :)
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Herzlichen Glückwunsch. Die Seite ist wirklich toll und ich stöbere auch regelmässig darauf :)
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Die Kochcowboys sagen: Super und herzlichen Glückwunsch!

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Gut!



    Und herzlichen Glückwunsch. Und auch gut, dass es ein Juryentscheidung gab.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Gratuliere - und Du hattest ja wirklich scharfe Konkurrenz! Freut mich sehr für Dich!

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