Lea Linster
Forelle blau - zum Genießen
Forelle ist ein wunderbarer Fisch, und am besten schmeckt sie, wenn sie ganz frisch auf den Tisch kommt. Ein gutes Verhältnis zum Fischhändler ist wichtig, damit man immer erstklassige Ware bekommt. Ich koche heute für zwei, lasse mir also zwei schöne Forellen à ca. 400 Gramm küchenfertig machen. Ich wasche sie nur ganz kurz (wenn man zu viel vom Schleim abwäscht, wird die Forelle später nicht blau!) und lege ihnen ein paar Stängel glatte Petersilie in den Bauch. Dann brauche ich einen Topf, in den die Forellen der Länge nach hineingehen. Am besten ist einer mit einem Siebeinsatz, sonst nimmt man später eine saubere Stoffserviette zu Hilfe.
Für den Fischsud putze ich schönes frisches Gemüse: Zwei Frühlingszwiebeln (nur das Weiße und Hellgrüne) werden längs halbiert, ebenso eine dünne Stange Porree. Ich putze zwei Möhren, lasse ein wenig Grün dran und halbiere sie ebenfalls. Ein Stückchen Knollensellerie (etwa 130 Gramm) wird geputzt und gewürfelt, zwei kleine Zwiebeln werden geputzt und geviertelt. Außerdem nehme ich noch ein Lorbeerblatt, zwei Stängel Petersilie, zwei Zweige Thymian und eine Nelke.
Ich schäle ein paar sehr kleine Kartoffeln und gare sie nicht zu weich in Salzwasser. Dann gebe ich anderthalb Liter kräftig gesalzenes Wasser in den großen Fischtopf, gebe das Gemüse mit hinein und lasse es ein paar Minuten kochen. Ich gieße jetzt 150 Milliliter Weißweinessig hinein. Mit dem Siebeinsatz (oder auf einer Stoffserviette) gebe ich nun die Forellen auf das Gemüse in den Topf, lasse das Essigwasser noch einmal aufkochen und die Forellen im Wasser dann sechs bis acht Minuten leise köcheln. Ob sie gar sind, kann man ganz einfach testen: Bitte an der Rückenflosse zupfen - sie muss sich leicht herausziehen lassen. Nun ist auch das Gemüse gar, es soll keinesfalls zu weich sein.













