Schön scharf: Ayurvedisches Gemüse-Curry

Indisch, vegetarisch und garantiert wohltuend für Körper und Seele: Lea Linsters ayurvedisches Gemüse-Curry.

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Seit meiner Kur im letzten Sommer habe ich oft Lust, ayurvedisch zu kochen, denn das tut Körper und Seele so richtig gut. Zum Beispiel parfümiere ich mir den Basmatireis jetzt immer mit Knoblauch und Ingwer, ansonsten koche ich ihn wie immer. Also: Eine Tasse Basmatireis wasche ich unter fließendem Wasser, gebe ihn in einen Topf oder die Cocotte aus Gusseisen und gieße anderthalb Tassen Wasser dazu. Leicht salzen und aufkochen lassen. Dann gebe ich eine Zehe geschälten, entkeimten und halbierten Knoblauch hinein und sechs bis acht dünne Scheiben geschälten frischen Ingwer. Alles einmal durchrühren und den Deckel drauflegen. 13 Minuten lasse ich meinen Reis bei kleiner Hitze ziehen. Anschließend nehme ich den Topf vom Herd und lasse den Reis noch etwa drei bis fünf Minuten ruhen - erst dann öffne ich den Deckel und inhaliere den traumhaften Duft, der die ganze Küche verzaubert.

Zum Reis koche ich ein schönes scharfes Curry, und da wir's heute schon ayurvedisch angehen, verzichten wir auf Fleisch. Mein Gemüsecurry mache ich mit einem kleinen Bund Möhren und einem halben Staudensellerie, dazu nehme ich eine Zwiebel, zwei Knoblauchzehen, einen Teelöffel Kreuzkümmel, einen halben Teelöffel Kardamom, einen Teelöffel Kurkuma oder gleich fertiges Currypulver, etwas Muskatblüte oder frisch geriebene Muskatnuss.

Wichtig ist, dass die Gewürze zuerst in Sesamöl oder - besser noch - in geklärter Butter angeröstet werden. Dann kommen die fein geschnittene Zwiebel und der Knoblauch dazu, außerdem etwas frischer Ingwer oder ein Stängel Zitronengras. Alles zusammen lasse ich etwa zwei Minuten schmoren. Dann gebe ich meine Möhren dazu, die ich gewaschen, geschält und in nicht zu feine Stifte geschnitten habe. Den Staudensellerie putze ich und schneide ihn etwas dicker als die Möhren, weil er schneller gart. So, nun verrühre ich alles im Topf, damit das Gemüse gut von den Gewürzen parfümiert wird.

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  • Fotos: Thomas Neckermann, Wolfgang Krüger
    Ein Artikel aus der BRIGITTE 03/09
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