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Wir riechen mehr, als wir schmecken. 80 Prozent des Aromas unserer Speisen nehmen wir ausschließlich über die Nase auf. Bei einer Erkältung schmeckt deshalb auch auf einmal alles gleich. Die restliche Arbeit übernehmen die Geschmacksknospen der Zunge. Sie melden ans Gehirn, ob etwas sauer, süß, salzig, bitter oder aromatisch/herzhaft (umami) schmeckt.
Die schlechte Nachricht: Die Fähigkeit zu schmecken, nimmt mit dem Alter ab. Während Säuglinge noch 10.000 Geschmacksknospen auf der Zunge haben, sind es bei Erwachsenen im Schnitt nur noch 2000. Die Überaromatisierung in vielen Fertigprodukten hat zur Folge, dass es uns immer schwerer fällt, die Geschmacksrichtungen überhaupt zu unterscheiden.
Unser Geschmackssinn stumpft ab. Das Gute: Man kann ihn auch trainieren.
1. Lernen Sie schmecken!
Versuchen Sie, auf Fertiggerichte mit Geschmacksverstärker zu verzichten. Konzentrieren Sie sich beim Schmecken erst auf intensivere Reize wie Zimt oder Sternanis. Später können Sie zu feineren Aromen übergehen.











