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Schnelle Küche

Lea Linster
Karottensuppe - mit feiner Ingwersahne

Spitzenköchin Lea Linster kocht Karottensuppe mit feiner Ingwersahne: leuchtend orange und einfach köstlich!

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Karottensuppe ist ideal für den Sommer - und es ist ganz egal, ob Sie (wie ich) Karotten zu diesem Gemüse sagen oder es Möhren oder Wurzeln nennen. Hauptsache, die Qualität stimmt! Also, meine Karottensuppe ist von leuchtender Orangenfarbe, eiskalt natürlich und sehr dekorativ obendrein. Richtig schön frisch sieht die Karottensuppe aus und hält, was sie verspricht. Dabei ist sie ganz einfach zu machen.

Ich nehme eine klein geschnittene Zwiebel und dünste sie in einem Esslöffel Butter an. Dann tue ich 600 Gramm geschälte und in Stückchen geschnittene Karotten dazu, rühre einmal um und würze sie mit einer Prise Zucker und mit drei Prisen Salz. Ich gebe noch eine gute Prise feines Currypulver hinein und etwas gestoßenen Pfeffer, das gibt der Karottensuppe einen feinen Hauch von Würze, ohne zu dominieren.

Das Ganze fülle ich nun mit eineinviertel Liter Hühnerfond auf und lasse es 35 bis 40 Minuten gemütlich köcheln. Wenn die Flüssigkeit zu stark reduziert, einfach mit etwas Wasser wieder auffüllen.

Sobald die Karotten schön gar sind, püriere ich die Karottensuppe im Mixerglas oder mit einem Stabmixer. Egal wie, aber anschließend muss sie durch ein Haarsieb passiert und sofort abgekühlt werden. Ich stelle sie in den Tiefkühler oder auf Eis in den Kühlschrank. Soll es mal schnell gehen, fülle ich die Karottensuppe in eine Edelstahlschüssel und stelle sie in eine zweite Schüssel, in der ich Eiswürfel mit Wasser und grobem Salz habe, am besten geht das natürlich im Kühlschrank.

Als Garnitur nehme ich halb steif geschlagene Sahne, die ich mit etwas Salz und Zitrone würze, aber vor allem mit Ingwersaft. Dafür schäle ich ein Stück Ingwerwurzel, hobele es auf einer ganz feinen Reibe und drücke den Ingwer durch ein feines Sieb. So gewinne ich zwei bis drei Teelöffel Saft, der intensiv schmeckt und mir die Sahne nicht faserig macht, wie frischer Ingwer das so an sich hat.

Die kalte Karottensuppe bringe ich mit etwas Hühnerbrühe in die richtige Konsistenz: Sie soll dickflüssig sein, aber nicht so steif wie ein Gemüsepüree. Manchmal, wenn ich den Geschmack etwas heiterer machen möchte, tue ich noch etwas Orangensaft dazu. Voilà.

Ich fülle meine Karottensuppe in Glas- oder feine Porzellanschälchen und verziere sie mit der Ingwersahne. Ein Esslöffel davon pro Person ist nicht zu viel - so gut schmeckt das zusammen! Dann noch ein paar feine Ringe von der Frühlingszwiebel obendrauf und ein Teelöffel feinstes Olivenöl. Wer mag, kann auch noch mit etwas grob gemahlenem, frischem Pfeffer würzen.

Bon appétit!

  • Fotos: Thomas Neckermann
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