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Bubble Tea selber machen - Trinken ohne Risiko

Das Trendgetränk Bubble Tea ist ungesund und sogar gefährlich für Kleinkinder. Wie gut, dass es unsere gesunden und kalorienarmen Bubble-Tea-Rezepte als Alternative gibt.

Das Beste am Bubble-Tea sind die Kügelchen, die durch extrabreite Strohhalme aufgesogen werden. Und genau diese Aromakugeln sind jetzt in die Kritik geraten: Wissenschaftler der Hochschule Aachen haben neun Sorten einer Bubble-Tea-Filiale in Mönchengladbach untersucht. Sie fanden in den Kügelchen giftige Substanzen wie Styrol und Acetophenon. Stoffe, die bei der unsauberen Herstellung von Aromastoffen entstehen können.

Dabei wurde Bubble Tea ursprünglich einfach nur mit Tapiokaperlen verfeinert, das sind kleine, relativ geschmacksneutrale Stärke-Kügelchen, hergestellt aus den Wurzeln der Maniok-Pflanze. Bubble Tea kommt aus Taiwan, dort war er schon in den 80er-Jahren beliebt als Mix aus Tee, Milch und Eis, später kamen dann die Tapiokaperlen dazu. Mittlerweile ist Tapioka nur ein mögliches Topping unter vielen, Geleestückchen zum Beispiel oder sogenannten "Boba Pops": mit Fruchtsirup gefüllte Alginatkugeln, die beim Kauen zerplatzen.

Bei den modernen Kügelchen sorgen meist Aromen und Farbstoffe für Geschmack und Optik. Und die 50 bis 90 Gramm Zucker pro Becher (Stiftung Warentest) sind auch nicht ohne: bis zu 500 Kalorien.

Gut, dass man Bubble Tea nach unseren Rezepten jetzt auch selbst machen kann - mit Tapiokaperlen aus dem Asialaden oder Perlsago aus dem Supermarkt und ohne künstliche Aromen oder Farbstoffe. Zusätzliches Plus: Ein Glas selbstgemachter Bubble Tea enthält nur 65 Kalorien (German-Orange-Bubble-Tea) bzw. 90 Kalorien (Matcha-Vanilla-Bubble-Tea).

Zutaten für 6 Portionen

  • 50 g Perlsago (von Müller’s Mühle)
  • 3 Teebeutel "Spanischer Cataluña Orange-Traube" (von Meßmer)
  • 2 EL Granatapfelsirup
  • 200 ml frisch gepresster Orangensaft (Kühlregal)
  • 1 Handvoll Crushed Ice oder Eiswürfel

Zubereitung

  • 400 ml Wasser aufkochen. Perlsago unter ständigem Rühren zugeben, aufkochen und etwa 18–20 Minuten bei kleiner Hitze zugedeckt garen, bis das Sago weich, aber noch kugelförmig ist. Bei zu langer Kochzeit wird es breiig.
  • Teebeutel in 1?2 l siedendes Wasser geben, 8 Minuten ziehen lassen, herausnehmen. Den Tee kalt stellen.
  • Perlsago in ein Sieb abgießen, kalt abspülen und in die Gläser geben.
  • Tee, Granatapfelsirup, Orangensaft und Crushed Ice in einem Standmixer einmal kurz aufmixen und sofort auf die Gläser verteilen.
  • Pro Glas ca. 65 kcal, E 1 g, F 0 g, KH 14 g
  • Tipp: Perlsago ist eigentlich ein Bindemittel für Fruchtsuppe, Grütze oder Pudding, eignet sich aber auch prima als Ersatz für Tapiokaperlen.

Hier finden Sie das Rezept in unserer Datenbank: Zum Rezept für German-Orange-Bubble-Tea

Zutaten für 6 Portionen

  • 1 Bourbon-Vanilleschote
  • 50 g grüne Tapiokaperlen (Asialaden)
  • 1?2 l Reis-, Hafer- oder Soja-Reis-Drink
  • 2 TL "Matcha for Cooking Tsuki" oder "Matcha Hikari" (von Aiya)
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 Handvoll Crushed Ice oder Eiswürfel

Zubereitung

  • 1?2 l Wasser aufkochen. Tapiokaperlen unter ständigem Rühren zugeben, aufkochen und bei kleiner Hitze 35–45 Minuten zugedeckt kochen.
  • Reisdrink, ausgekratztes Vanillemark und Vanilleschote aufkochen. Von der Kochstelle nehmen und das Grünteepulver unter Rühren hineingeben. Abkühlen lassen.
  • Tapiokaperlen abgießen, kalt abspülen und bis zur Verwendung in kaltes Wasser geben.
  • Teemischung, Ahornsirup und Crushed Ice in einem Standmixer in kurzen Intervallen schaumig mixen. Tapiokaperlen abgießen, auf die Gläser verteilen und mit Tee auffüllen.
  • Pro Glas ca. 90 kcal, E 2 g, F 1 g, KH 16 g

Hier finden Sie das Rezept in unserer Datenbank: Zum Rezept für Matcha-Vanilla-Bubble-Tea

Ein Artikel aus BRIGITTE Balance Heft 4/2012 Text: Susanne Gerlach und Monika Herbst Produktion: Anna Ort-Gottwald Foto: Thomas Neckermann

Wer hier schreibt:

Monika Herbst

Kommentare (2)

Kommentare (2)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ich habe schon viele negativ Meinungen zu Bubble Tea gehört, besonders wegen der kleinen Bobbakügelchen, die ja angeblich Krebserregend sein sollen. Einen Artikel fand ich aber ganz spannend, dort hieß es, das es schon Möglichkeiten gibt die Bobas selbst herzustellen. Hier der Link: http://www.welt.de/newsticker/news3/article108749164/Aachener-Chemiker-finden-krebserregende-Stoffe-in-Bubble-Tea.html Solche Methoden sind sicher besser, als es ganz zu verhindern, weil das sowie so nicht klappen wird.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Habe vor Kurzem Bubble Tea probiert und habe auch eine Beitrag in meinem Blog darüber geschrieben: http://muenchen-sehen.com/2012/03/10/bubble-tea-das-neueste-kultgetrank-in-munchen/

    Was das Gesundheitlich angeht, driften die Meinung auseinander. Denn auch in Mais, Salat, Fleisch wurden schon schädliche Substasnzen gefunden. Daher halte ich die allgemeine Meinung, Bubble Tea wäre gefährlich, ziemlich unglaubswürdig.

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