Thai-Küche: Die Zutaten
Exotik pur, ein Hauch Raffinesse und ganz viel Aroma, das ist das Geheimnis der Thai-Küche. Das ABC der Zutaten - von Chili bis Zitronengras.
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- Chilis: je kleiner, desto gemeiner! Generell gilt: lieber erst mit einer kleinen Menge beginnen. Würzen Sie als Chili-Fan daher vorsichtig, wenn Sie Gäste erwarten. Wenn es doch mal zu viel war, können etwas Milch, Joghurt oder auch Kokosraspel nach dem Essen Linderung bringen.
Beim Verarbeiten von Chilischoten unbedingt Küchenhandschuhe tragen und nicht in die Nähe der Augen fassen.
Die großen Chilis werden auch Peperoni genannt. Es gibt sie mild oder eher würzig. Die mittelgroßen Chilis sind thailändische Chilis, ihre Würzkraft entspricht etwa zwei großen Chilischoten. Thailändische Chilis am besten immer sehr fein schneiden oder hacken, dann verteilt sich die Schärfe besser.
- Currypaste: für Currys, Suppen und Soßen. Die bekanntesten Würzpasten sind rote und grüne Currypaste. Sie werden aus Chilis, Knoblauch und Gewürzen hergestellt. Basis für die rote Paste sind getrocknete Chilischoten. Frische grüne Chilis machen die grüne Variante scharf. Gelbe Currypaste ist die mildeste. Die Pasten halten sich im Kühlschrank etwa ein halbes Jahr.
- Fischsoße ist braun und dünnflüssig. Die Thailänder benutzen Fischsoße anstelle von Salz. Sie wird aus getrocknetem Fisch hergestellt - keine Angst vor dem sehr strengen Geruch, er verfliegt schnell, und die Soße schmeckt nicht so fischig, wie sie riecht.
- Galgant: ein Verwandter des Ingwer, schmeckt ähnlich scharf und bitter-aromatisch. Da diese Wurzel sehr hart ist, wird sie nach dem Schälen ganz fein gehackt und mitgegart.
- Geröstetes Sesamöl: Das Öl schmeckt stark nach Nuss und wird zum Abschmecken und Würzen verwendet. Nur kleine Mengen kaufen, es wird schnell ranzig.
- Grüner Kardamom hat was von Eukalyptus. In der indischen Küche für Currys unersetzlich, bei uns als Lebkuchengewürz bekannt. Die Samenkapseln aus dem Inneren bringen am meisten Würze.
- Hoisin-Soße ist eine süß-scharfe, dickflüssige Würzsoße aus China. Typisch als Dip für Peking-Ente oder zum Marinieren.
- Ingwer: Die Ingwerwurzel ist eines der Lieblingsgewürze der Thais. Die Wurzel ist saftig, aber strohig-hölzern und schmeckt zitronig bis scharf.