- In diesem Artikel:
Ein und dieselbe Bolognese, zuerst nach 20 Minuten ...
... und hier nach zwei Stunden Schmorzeit
Was hat die Bolognese nicht alles durchgemacht! Entehrt von miesen Zutaten, misshandelt durch falsches Kochen, verkuppelt mit matschigen Nudeln, verhunzt aus Zeitmangel, eingesperrt in die Warmhalteboxen der Autobahnraststätten, verkannt als Notlösung. Das alles hat sie wirklich nicht verdient. Denn die Bolognese ist die Königin unter den Nudelsoßen. Und eine Köstlichkeit, wenn man sie richtig zubereitet.
Wie bereitet man die perfekte Bolognese zu? Wir haben lange diskutiert. Gemischtes Hack oder lieber Rinderhack? Nur Tomaten oder auch Tomatenmark? Speck - ja oder nein? Und wenn ja, warum? Nimmst du Zwiebeln oder Knoblauch? Zwiebeln und Knoblauch! Knollen- oder Staudensellerie? Knolle. Nein, Staude! Bloß keine Sahne zum Schluss! Doch, das macht die Soße so schön sämig. Und wie lange schmoren? Lange. Sehr lange!!! Aber der Aufwand lohnt sich. Denn nur so verbinden sich alle Zutaten gut zur aromatischen und sämigen Soße.
Es war nicht einfach. Unzählige Bolognese-Varianten haben wir in der BRIGITTE-Küche ausprobiert, verteidigt, verworfen, verbessert. Und nun ist sie da: die beste aller möglichen Bolognesen. Die Bolognese, mit der wir alle glücklich sind. Sie ist einfach zuzubereiten, die Zutaten sind gut zu bekommen, und sie schmeckt perfekt. Nur eines konnten wir nicht auch noch optimieren: die Zeit, die die Bolognese braucht. Schenken Sie sie ihr!














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am um
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bologna_de
am 13.04.12 um 10:41
Wer das wirkliche original Rezept sucht, der muss es mindestrens 1000 Mal kochen und jedes mal etwas mit den Zutaten und den Gewürzen variiren. Denn die Bolognese ist eine Hausmannssoße. Ich stamme auch aus Bologna, deshalb weiss ich das. Jede Hausfrau kocht die soße etwas anders, die eine mit viel, die andere mit wenig Tomaten, die einen mit viel Gemüse, bei anderen überwiegt der Fleichanteil. Oder mit Rindhack, die anderen mischen Pancetta oder Salsiccia dazu (große Schweinewurst, ausgelöst).
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nudelesser
am 12.04.12 um 13:51
Hi , ich finde das oft weniger mehr ist ! Sahne , Milch ,Tomatensaft , 1000 Gewürze - oh Mann .
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Gudderun
am 10.04.12 um 19:51
Wie, Knollensellerie ist bisher nur selten untergekommen.Ich habe immer sowohl Staudensellerie Als auch Knollensellerie in kleinen portionen eingefroren.Ist so vieseitig.Osso Bucco z.B. Geht gar nicht ohne,oder auch Wildgerichte.Da braucht man immer Wurzelgemüse um Rőststoffe zu bekommen.Auch klein geschnittene Mőhren hab' ich immer im Tiefkühler.Ist absolut praktisch.Frisch ist natürlich noch viel besser,
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Gudderun
am 10.04.12 um 19:39
Habe ich doch glatt cerge
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Gudderun
am 10.04.12 um 19:32
Hab's jetzt schon des őfteren gekocht.Mein Mann ist sehr begeistert,obwohl er meine "alte Bolognese" auch sehr mochte.Statt Milch oder Sahne füge ich zum Schluß etwas kalorienreduzierten Frischkäse zu.Macht die Soße schőn mild und chremig.Etwas frischer Oregano kann auch nicht schaden.
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Odysseehund
am 02.02.12 um 19:27
Fortsetzung:
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Odysseehund
am 02.02.12 um 19:17
Mit vielen Grüßen aus Bologna:
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fran
am 30.01.12 um 15:25
Da hat der Herr Happe aber gar keine Ahnung, denn Sellerie gehört klassischerweise in der italienischen Küche in die Bolognese und ich muss es wissen, da ich aus Italien komme. Aber es ist immer belustigend zu sehen, wie Deutsche die mediterrane Küche erklären ^^.
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Seppl
am 22.01.12 um 12:08
ob als Knolle oder Staude ist der Sellerie (Apium), dessen Heimat im Mittelmeerraum liegt sehr wohl auch in deren Küche vertreten.
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BRIGITTE.de-Team
am 09.01.12 um 09:47
Lieber Friedrich.happe, lieber Sascha,
mehr (42)Ich bevorzuge doppelt so viel Gemüseeinlage wie Fleisch (Möhren, beide Sellariearten, ev. Pastinaken, je nach Saison), Zwiebel, Knoblauch, gemischtes Hack, genug Rotwein, grobes Küchensalz, etwas Kräuter, Peperoncino, Lorbeer, etwas Rosmarien. Und mindestens 2-3 Stunden köcheln, bis die Farbe auf einen Braunton umstellt (wie aus dem zweiten Foto ersichtlich). Zum schluss moch etwas Muskatnuss, kein Zucker!! (die Karotten sind ja süß genug).
Nudeln natürlich selbstgemacht, oder L
Also mein Rezept : Gemischtes Hack anbraten , grob gewürfelte Zwiebel mit anschwitzen , Lorbeerblatt - Peffer - Salz und ein Gewürz ( Oregano oder Thymian ) zufügen - mit einer Dose Tomaten ( Roma am Stück ) auffüllen - Brühe ( machs mit Würzel , Mann ) dazu und Knoblauchzehe am Stück ! Mindestens 1 Stunde kochen lassen - besser 2 !! Mit Tomatenmark abbinden , gepresste Knoblauchzehe dazu ( 2 min vor Kochende ) und einen ORDENTLICHEN Schluck Olivenoil zufügen . Mahlzeit !!
Hab' ich doch glatt vergessen, d? Ich
Jetzt hab' ich doch glatt vergessen, daß ich weder Spaghetti noch Tagliatelle dazu serviere.Ich nehme am liebsten Liguini.Ist irgendwie ein Zwischending von Beiden.
dld
das letzte Wort ist "ertrinken".
Klassischer Rotwein der Region dazu: Sangiovese.
Allgemein: Stangensellerie wird hier reichlich verwendet, oft auch als Rohkost gegessen. Knollensellerie ist nahezu unbekannt und findet sich in manchen Bioläden, wo er einem als besonders gesund angepriesen wird. Er ist mir bislang aber erst ein oder zweimal begegnet.
Buon appetito e tanti saluti da Bologna!
a) Hier heißt die Soße ragù und gegessen wird sie ausschließlich mit Tagliatelle. Spaghetti sind eine deutsche Verirrung und lösen bei den Italienern meist Verwunderung aus.
b) Zutaten und Rezept (laut "Il manuale di cucina bolognese"):
600g Rindfleisch
150 g geh. Zwiebel
70 g geh. Karotte
50 g geh. Stangensellerie
50 g Speck (nur das Fett)
1/2 Glas Rotwein
2 EL Tomatenmark
Salz u Pfeffer
Speck auslassen und Gemüse darin anschwitzen, bis die Einzelzutaten sich zu einem einzigen Geruch verbunden haben. Grobgehacktes Rindfleisch (echte Hausfrauen hacken von Hand!) zugeben und bei starker Hitze anbraten. Salzen, pfeffern, Rotwein zugeben, köcheln, bis Fleisch und Wein nicht mehr einzeln herausriechen. Tomatenmark und etwas lauwarmes Wasser zugeben und alles bei kleiner Flamme mind. 2 St. köcheln lassen.
c) Tagliatelle kauft man frisch oder macht sie selbst (nur Mehl und Eier). Sie müssen ganz dünn sein und sollten nicht in der Soße e
Die Stadt Selinunt ´hat (soviel mir bekannt) sogar ihen Namen dem Kraut zu verdanken.
wenn Sie Sellerie bzw. Möhren in Ihrer Bolognese nicht mögen, lassen Sie diese Zutaten einfach weg. Das Rezept, das wir hier vorstellen, ist eines, das wir in unserer Versuchsküche entwickelt haben und das dem BRIGITTE-Team (und vielen anderen Menschen) sehr gut schmeckt. Aber DAS eine, einzig wahre Rezept für Bolognese gibt es - wie auch schon einige Kommentatoren hier geschrieben haben - nicht.
Herzliche Grüße und guten Appetit!
Ihr BRIGITTE.de-Team