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Hühnersuppe: Das beste Rezept bei Erkältung

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Hühnersuppe schmeckt toll, wärmt und wirkt gegen Erkältung. Das ultimative Rezept für Hühnersuppe, in unserer Video-Kochschule Schritt für Schritt erklärt.

Oma hatte Recht: Die klassische Hühnersuppe, die sie immer gekocht hat, wenn jemand krank war - die hilft tatsächlich! Inzwischen ist die heilsame Wirkung von Hühnersuppe bei Erkältung wissenschaftlich erwiesen: Forscher der Universität Nebraska zeigten im Laborversuch, wie Hühnersuppe auf den Körper wirkt. Das Ergebnis: Hühnersuppe blockiert bestimmte weiße Blutkörperchen, die Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute auslösen können.

Außerdem enthält Hühnersuppe gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine, Eisen und Zink - das gibt Power fürs geschwächte Immunsystem. Wie alle Suppen versorgt uns Hühnersuppe außerdem mit Flüssigkeit und wärmt von innen. Wenn Sie eine Schale mit heißer Hühnersuppe vor sich stehen haben, atmen Sie ihren Duft ruhig tief ein: Der heiße Dampf befeuchtet die Schleimhäute - ein wohlriechendes, schleimlösendes Dampfbad für die schnupfengeplagte Nase.

Am besten wird eine Hühnersuppe mit Bio-Huhn: Das Fleisch hat mehr Geschmack, weil die Tiere langsamer wachsen als turbogemästete Käfighühner. Und wenn man weiß, dass das Huhn artgerecht gehalten wurde und ein schönes Leben hatte, schmeckt die Hühnersuppe gleich noch besser.

Wer mehr Hunger hat, verfeinert die Suppe einfach noch mit Reis oder Nudeln oder isst eine Scheibe Brot dazu. So wird eine sättigende Mahlzeit draus. Auch Eierstich oder Grießklößchen passen gut in eine Hühnersuppe.

Zutaten für 8 Portionen Hühnersuppe

1 Suppenhuhn (etwa 2,5 kg), Salz, 1 Bund Suppengrün, 2 Lorbeerblätter, 5 Pfefferkörner, 1 Zwiebel, 2 Stängel glatte Petersilie

Für die Einlage: 3-4 mittelgroße Möhren, 250 g TK-Erbsen, 200-225 g Fadennudeln, frisch gemahlener Pfeffer, 1/2 Bund glatte Petersilie

Hühnersuppe zubereiten - Schritt für Schritt erklärt

Das Huhn gründlich von innen und außen abspülen und den "Bürzel", das ist die Fettdrüse am Schwanz, abschneiden (bleibt der dran, könnte die Hühnersuppe einen etwas tranigen Geschmack bekommen). Huhn in einen großen Topf geben und so viel kaltes Wasser dazugeben, dass das Huhn knapp bedeckt ist. Salzen und aufkochen lassen.

Für eine schön klare Hühnersuppe den Schaum auf der Oberfläche von Zeit zu Zeit mit einer Schaumkelle abschöpfen. Bleibt der Schaum drauf, kann die Brühe später trübe und "krisselig" werden.

Das Suppengrün putzen und abspülen. Das Gemüse in etwa einen Zentimeter große Würfel schneiden. Die Gemüsestückchen haben dann eine große Oberfläche und können mehr Aroma an die Hühnersuppe abgeben.

Gewürfeltes Suppengrün, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, halbierte Zwiebel mit Schale und die abgespülten Petersiliestängel dazugeben. Alles bei kleiner Hitze eineinhalb bis zwei Stunden gerade eben kochen lassen. Dabei den Kochtopfdeckel schräg mit einem kleinen Spalt auf den Topf legen, so dass der Dampf noch entweichen kann.

Das Huhn am besten mit einer Schaumkelle herausnehmen, abkühlen lassen und das Fleisch von Haut und Knochen lösen. Das Fleisch dann in mundgerechte Stücke schneiden. Die Brühe durch ein feines Sieb gießen.

Für die Einlage: Die Möhren schälen, in Stücke schneiden und in der Brühe je nach Größe der Stücke etwa fünf bis acht Minuten kochen lassen. Nudeln in den letzten 3 Minuten mitkochen lassen. Gefrorene Erbsen zufügen und aufkochen.

Das Hühnerfleisch in die Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie abspülen, trocken schütteln und hacken. Kurz vorm Servieren über die Hühnersuppe streuen.

Pro Portion Hühnersuppe ca. 560 Kalorien, 38 g Eiweiß, 34 g Fett, 25 g Kohlenhydrate

Tipps für Hühnersuppe

Die Zwiebel kommt mit der Schale in die Brühe, weil sie der Hühnersuppe eine schöne goldige Farbe gibt.

Damit die Brühe besonders kräftig wird und das Fleisch gut auslaugt, die Hühnersuppe immer mit kaltem Wasser aufsetzen und dann langsam aufkochen lassen. Das gilt für alle Suppen: soll es eine besonders gute Brühe geben, Fleisch und Knochen immer mit kaltem Wasser auffüllen. Geht es eher um das zarte Fleisch, die Brühe erst aufkochen lassen und dann das Fleisch hinein geben.

Rezept: Frauke Prien Fotos: Thomas Neckermann

Kommentare (39)

Kommentare (39)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Das Rezept ist sehr gut mit einer Ausnahme - die Nudeln in der Suppe kochen - geht gar nicht



    ......suppe immer mit kaltem Wasser aufsetzen.... ist nicht ganz richtig. Es kommt bei einer kräftigen Suppe das Prinzip der Osmose und Diffusion zur Anwendung. Auf den Artikel von Prof. Gruber von der UNI in Wien darf ich verweisen - einfach erklärt. http://kochen.exp.univie.ac.at/Festfs.html

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Super gut erklärt. Ich habe es nachgekocht. Hatte nur keine Erbsen da aber macht nichts.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Hallo Ecki



    Weshalb Kochwasser wegschütten?
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Ich bereite die Hühnersuppe mit ein paar Abweichungen. Das Huhn wie gehabt waschen und in kalten Wasser aufsetzen. Aufkochen lassen und nach 2-3 min. ausschalten (da sollten Huhn und Wasser von dem Schaum bedeckt sein). Huhn herausnehmen, sorgfältig abwaschen, Kochwasser wegschütten. Den Topf sorgfältig reinigen und nun das Huhn mit den Suppengemüse und den Gewürzen in kalten Wasser ansetzen und eine gute Brühe kochen. Nach 2-3 Stunden das Huhn entnehmen und entbeinen, die Brühe durch ein Sieb abgießen und das ausgekochte Gemüse wegwerfen. Das Hühnerfleisch mit frischen in mundgerechte Stücke geschnittenes Suppengemüse wieder in die Brühe geben und köcheln bis das Gemüse gar ist. Außerdem koche ich die Einlage (Nudeln oder Reis) immer extra, so bleibt die Brühe schön klar.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Wann lernt ihr genialen Kochakrobaten alle wie ihr da sein endlich mal, dass es niemals Kalorien sind sondern immer das 1000 fache (im Wort "tausend"), also Kilokalorien (kcal) ?

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