81,6 Kilogramm Lebensmittel: So viel wirft jeder Deutsche pro Jahr weg, ergab eine aktuellen Studie im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums. Insgesamt landen allein aus privaten Haushalten jährlich 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll.
Das muss nicht sein: Denn schließlich waren Lebensmittel nicht nur teuer - Schätzungen zufolge sind die vermeidbaren Lebensmittelabfälle pro Kopf und Jahr 235 Euro wert. Mit Resten kann man auch kochen, und zwar schnell, einfach und köstlich!
Marion Swoboda aus der BRIGITTE-Versuchsküche sagt: "Ich mag nichts wegwerfen, daher war es anfangs für mich eine kleine Herausforderung zu überlegen, was ich damit machen kann. Heute liebe ich Obst- und Gemüsereste, weil sie mich immer wieder auf schnelle kreative Ideen bringen." Damit auch Sie Lebensmittel künftig nicht wegwerfen, sondern mit Resten kochen, haben wir zehn Tipps zusammengestellt - für Obst, Gemüse, Brot, Nudeln, Reis und mehr. Und zu jedem Tipp gibt's auch Rezept-Ideen.
Gemüse
Im Kühlschrank schrumpeln noch ein paar Möhren vor sich hin und die Paprika hat auch schon bessere Tage erlebt? Diese Reste sind perfekte Basis für eine Gemüsesuppe: einfach alles klein schneiden, garen und mit Gemüsebrühe auffüllen.
Wer mag, gibt TK-Kräuter und Suppennudeln dazu. Und wenn gekochte Kartoffeln vom Vortag übrig sind, können die auch noch in den Topf wandern. Ist nicht mehr genug frisches Gemüse da, damit alle satt werden, kann man die Suppe auch mit einer Dose Bohnen, Kichererbsen oder TK-Erbsen strecken.
Wenn Sie unsicher sind, wie's genau funktioniert, schauen Sie sich am besten eins unserer Rezepte an, zum Beispiel die Sommergemüsesuppe mit Pesto oder die Gemüsesuppe mit Kräutern.
Für eine Cremesuppe einfach noch Milch oder Sahne dazugeben und alles mit dem Stabmixer pürieren - wie bei der Paprikacremesuppe.
Übrigens: Gemüsesuppe kann man auch prima einfrieren!












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am um
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penthe
am 19.03.12 um 17:34
Großes Lob für diesen Artikel. Unser Umgang mit Nahrungsmitteln zeugt von beispielloser Respektlosigkeit gegenüber dem, was uns am Leben hält. Auch wenn ich selbst nie einen Krieg oder sonstige Zeiten des Mangels erleben musste, so ist mir doch klar, dass der Großteil der Menschheitsgeschichte aus derartigen Zeiten besteht. Wir müssen wieder lernen zu respektieren und zu schätzen wie gut es uns geht. Und dankbar dafür sein. Der Nachbar in der Hunger- oder Katastrophenzone ein paar tausend Kilometer weiter jedenfalls wäre es. Wir haben das Glück in einer Ära und geographischen Zone des Wohlstands und Überflusses geboren worden zu sein. Aber es ist schieres Glück und kein Anrecht. Wir sollten also mit diesem Glück nicht fahrlässig umgehen.
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franz mustermann
am 18.03.12 um 13:45
Uebriggebliebene Salzkartoffeln werden bei uns zu Kartoffelsalat verarbeitet oder
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Claudi
am 15.03.12 um 17:18
Hallo, wenn ich schrumpelige Paprika und sehr reife Tomaten habe schnippel ich die in die Pfanne, Kräuter dazu und schon ist eine perfekte Beilage zu einem saftigen Steak fertig. Schrumpelige Äpfel verkoche ist meistens zu Apfelmus, der bei uns einfach so als Dessert gelöffelt wird.
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brighid
am 15.03.12 um 16:41
reis-reste werden bei mir mit käseraspeln vermischt, ein ei drunter und dann als brätlinge in der pfanne gebraten, bei bedarf noch mit gemüseresten, -streifen, -stückchen.
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Angelika
am 15.03.12 um 13:42
Resteküche ist wirklich eine feine Sache. Übrig gebliebene gekochte Kartoffeln aber können jedes Gericht verderben; sie schmecken einfach nur eklig, wenn sie wieder erwärmt werden. Nie käme ich auf den Gedanken, die für eine Gemüsesuppe zu verwenden.
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Sentenza
am 15.03.12 um 01:51
Ich hab auch noch was zum Reste verbrate: Nudeln, Makkaroni sind mir da am liebsten, in einer angemessenen Menge Butter braten, mit Paniermehl bestreuen, weiterbraten bis sie knusprig sind. Mir schmeckt das, und als Kind habe ich es geliebt.
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Kate
am 14.03.12 um 14:58
Sehr nett gemeinte Vorschläge, aber wirklich neu ist das alles nicht. Ich habe sowas bereits vor 20 Jahren von meiner Mutter gelernt. Verschmähte Pausenbrote kann man in der Pfanne oder im Ofen mit einem Ei oder Käse überbacken. Übrig gebliebene Nudeln mit Ei und Schinken in der Pfanne aufbraten. Bratkartoffeln sind sowieso lecker. Da warte ich nicht erst auf Kartoffelreste. Im übrigen kann man fast alle übrig geblieben Gerichte einfach so nochmal aufwärmen, ohne große Abwandlung und ohne großes Brimborium. Wurstreste kann man zur (heute allerdings verpönten) Soljanka verarbeiten oder unter die Tomatensoße mischen. Altbackenes Mischbrot schmeckt im Toaster aufgebacken ziemlich lecker ... wenn viele kleine Wurst und/oder Käsereste übrig sind, mache ich abends oft gleich belegte Brote fertig, hübsch mit Gemüse garniert, hat da keiner was dran auszusetzen. Vom frisch gebackenen Kuchen kann man gleich die Hälfte einfrieren und später verwenden.
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Jutta
am 14.03.12 um 12:11
Endlich mal sinnvolle Tipps zur Resteverwertung mit guten Anregungen und nicht wieder eine Liste an Rezepten, für die ich erst wieder nicht die richtigen Reste übrig habe. Vielen Dank dafür!
mehr (8)zu Bratkartoffeln mit Speck und Ei. Schmeckt lecker mit Salat als leichtes Mittagessen oder am Sonntag als Brunch.
Hier auch noch ein Resteverwertungstipp für Nudelreste: Nudelomelett.
Dafür die Nudeln in einer Pfanne etwas anbraten, man kann auch Gemüsestreifen mitbraten. Dann entsprechend viele Eier (je nach Hunger bzw Personenanzahl) verquirlen, vielleicht noch geriebenen Käse dazu, Kräuter und Gewürze nach Geschmack und alles über die Nudeln gießen. Deckel auf die Pfanne und als ganzes stocken lassen -fertig. Zum Servieren in Tortenstücke schneiden. Dazu passt ein frischer Salat.