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Rouladen - das beste Rezept

Das Geheimnis perfekter Rouladen: bestes Fleisch, Geduld beim Anbraten und viel Flüssigkeit zum Schmoren. Mit der Video-Kochschule gelingen Rinderrouladen garantiert!

In diesem Artikel:

Rinderrouladen - Schritt für Schritt im Video

Zutaten für 4 Portionen Rouladen

4 Rinderrouladen à 150 g
4 TL mittelscharfer Senf
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
8 Scheiben Frühstücksspeck (Bacon)
2 Gewürzgurken
1 Bund Lauchzwiebeln
2 EL Butterschmalz
2 Lorbeerblätter
2 Stiele Thymian
1 kleiner Zweig Rosmarin
1/4 l Rinderfond oder -brühe
1/4 l trockener Rotwein oder roter Traubensaft
etwas Zucker

Rouladen zubereiten

Die Rouladen abspülen und mit Küchenkrepp trocken tupfen.

Das Fleisch von einer Seite mit Senf bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Jeweils 2 Speckscheiben auf jede Roulade legen. Gewürzgurken längs vierteln und jeweils 2 Gurkenstreifen quer auf das untere Ende der Rouladen legen. Lauchzwiebeln putzen und abspülen. 2 Lauchzwiebeln längs halbieren, in 5 cm lange Streifen schneiden und die Lauchzwiebelstreifen zu den Gurkenstreifen ebenfalls quer auf die Rouladen legen. Die Rouladen unten fassen und fest aufrollen.

Die Rouladen mit Rouladennadeln oder Holzspießchen feststecken.

Das Butterschmalz in einem Schmortopf erhitzen. Die Rouladen dazugeben und rundherum bei großer Hitze kräftig braun anbraten.

Restliche Lauchzwiebeln in Stücke schneiden und zusammen mit den Kräutern dazugeben. Rinderfond und Wein oder Saft dazugießen. Alles im geschlossenen Topf eine gute Stunde bei kleiner Hitze schmoren.

Die Rouladen aus dem Topf nehmen, Rosmarin und Lorbeer entfernen und den Bratfond mit einem Stabmixer pürieren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Rouladen binden - so geht's

Rouladen-Rezepte - feine Varianten

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Rouladen mit Birnen und Gorgonzola

Rouladen mit Birnen und Gorgonzola

Beim Braten der Rouladen entstehen herzhafte Röststoffe, deshalb vertragen Rouladen auch kräftige Aromapartner. Gorgonzola und Sellerie kommen da gerade recht. Für's süße Finish sorgen Birnenspalten. Zum Rezept: Rouladen mit Birnen und Gorgonzola

Rouladen - das perfekte Sonntagsessen

Rouladen - das klingt immer ein bisschen nach Sonntag, nach Mittagessen bei Mama und Papa, bei Oma und Opa, nach Heimeligkeit und guter deutscher Hausmannskost. Grund genug, sich das Soul Food selber häufiger zu gönnen. Das ist viel einfacher, als man denkt, immer lecker und überraschend vielseitig. Denn wenn wir von Rouladen sprechen, dann sind nicht immer nur die klassische Kohlroulade oder die deftige Rinderroulade gemeint.

Das Wort Roulade bedeutet erstmal nichts anderes als "rollen". Der Begriff kommt aus dem Französischen und bezeichnet beim Kochen jegliche Art gefüllter Rollen - seien sie nun aus dünnen Scheiben Fleisch, aus Fisch, aus Kohlblättern oder aus jeder anderen Sorte Gemüse hergestellt. Hähnchenfilet kann genauso gut gerollt werden wie Wirsingkohlblätter, Zucchinistreifen und Rotkohl. Hier kann man sich einfach vom frischen Gemüse der Saison und den eigenen Lieblingszutaten inspirieren lassen. Es gilt die Faustformel: Ihr könnt es rollen - dann könnt ihr auch Rouladen daraus machen. In unserer Fotostrecke oben gibt es dafür schon einmal jede Menge Inspirationen.

Rinderroulade - den Klassiker selber machen

Die klassische Roulade, wie man sie von zu Hause kennt, ist eine Rinderroulade mit Gewürzgurke, Speck und Senf. Rinderrouladen sind wenig aufwendig in der Vorbereitung, müssen dann aber lange im Ofen schmoren. Lassen sich die kleinen Rollen in etwa 20 Minuten fertig packen, dauert es anschließend noch einmal etwa 1 bis 1,5 Stunden, bis sie direkt aus dem Schortopf auf den Teller kommen können. Doch es lohnt sich zu warten, denn dieser Klassiker schmeckt einfach richtig lecker.

Im ersten Schritt werden die Rouladen abgespült und trocken getupft, dann mit Senf, Salz und Pfeffer gewürzt, mit Speckscheiben und jeweils zwei Gurkenstreifen belegt. Zu guter Letzt die Lauchzwiebeln in Streifen schneiden und die Zwiebeln oben drauf platzieren. Dann die Rouladen fest aufrollen und mit Rouladen-Nadeln oder Holzspießchen feststecken. Jetzt die Rouladen im Schmortopf in Butterschmalz kräftig braun anbraten und dann mit noch mehr Lauchzwiebeln, Rinderfond und Wein oder Saft im geschlossenen Schmortopf etwa eine Stunde lang bei kleiner Hitze schmoren lassen. In unserer Kochschule zeigen wir Schritt für Schritt, wie es geht. Zum Rezept: Rinderrouladen

Kohlrouladen - gute alte Hausmannskost kochen

Fast ebenso beliebt wie Rinderrouladen sind die Kohlrouladen mit Weißkohl und Hackfleischfüllung. Das kann logistisch zu einer kleinen Herausforderung werden, schließlich wird hier der ganze Kohlkopf bearbeitet. Ein großer Kochtopf und eine stabile Fleischgabel sind also unverzichtbar. Eine genaue Anleitung, mit der ihr Kohlrouladen zubereitet, die schmecken wie die gute alte Hausmannskost aus Muttis Küche, gibt es hier: Zum Rezept: Kohlrouladen. Mit diesen beiden klassischen Rouladen-Rezepten seid ihr immer auf der richtigen Seite, wenn ihr ein Wohlfühl-Sonntagsessen kochen wollt.

Schmackhafte Experimente mit Rouladen

Darüber hinaus gibt es aber auch viele Rezepte, die zum Experimentieren mit den unterschiedlichsten Zutaten einladen. Ob ihr neues Gemüse ausprobieren, die Füllung variieren oder die Beilagen austauschen wollt - lasst eurer Fantasie freien Lauf. Denn es müssen nicht immer Kartoffeln und Soße sein. Wusstet ihr zum Beispiel, dass man Rouladen auch sehr gut mit grünem Spargel servieren kann? Probiert doch mal Hähnchenfilet-Röllchen mit Ratatouille, eine moderne, gesunde Interpretation des Rouladen-Gedankens.

Oder ihr wagt euch an ein exotisches Rezept, wie unsere Putenrouladen mit Mango-Chutney in Kokossoße. Sommerlich leicht und mediterran wird es mit den Zucchini-Hack-Rouladen mit frischen Tomaten. Die deftige Winterküche macht dann Lust auf Wildrouladen mit Wirsing und Polenta. Auch vegetarische Kohlrouladen und ihre vegetarischen Freunde, die Paprika-Rouladen mit Blumenkohl, schmecken so richtig lecker.

Ist man erst einmal auf den Geschmack gekommen, gibt es viele köstliche Möglichkeiten, Rouladen häufiger in den Speiseplan zu integrieren - und nicht alle sind schwere Hausmannskost. Doch wenn euch ein leises Heimweh überkommt, gibt es nichts Besseres als Rouladen, die schmecken wie bei Mutti zu Hause.

  • Foto: Timo Moritz

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