Kürbissorten im Überblick: So bunt ist der Herbst!

Kürbissorten: Kürbisse in allen Formen und Farben

Die gängigsten Kürbissorten von Patisson bis Hokkaido - ein Überblick über die große und vielfältige Kürbisfamilie.

Insgesamt gibt es übrigens mehr als 800 Kürbissorten - Speise- und Zierkürbisse. Aus Kürbiskernen wird in der Steiermark das dunkelgrüne Kürbiskernöl gemacht, köstlich zu Suppen und Salaten. Wir stellen euch die gängigsten Kürbissorten von A bis Z vor.

Butternut-Kürbis

Kürbissorte Butternut-Kürbis

Butternuss, auch Butternut genannt, ist birnenförmig und wird etwa 1 bis 2 kg schwer. Diese Sorte hat nur wenig Kerne und liefert daher sehr viel Fruchtfleisch. Der Kürbis hat ein feines Butteraroma, daher sein Name. Er schmeckt roh oder gegart.

Der Butternut-Kürbis gehört zu den sogenannten Moschuskürbissen. Sie riechen angeschnitten leicht nach Moschus und wachsen nur im warmen Klima. Am besten schmecken sie, wenn sie noch grün, also leicht unreif sind. Reife Früchte haben eine cremefarbene bis braune Schale.

Mehr über den Butternut-Kürbis

Hokkaido-Kürbis

Kürbissorte Hokkaido-Kürbis

Hokkaido, auch Zwiebelkürbis, Maroni-Kürbis oder Potimarron genannt, ist eine der beliebtesten und schmackhaftesten Riesenkürbissorten. Die Früchte werden mit 1 bis 2 kg Gewicht angeboten und haben eine an Zwiebeln erinnernde Form. Die Schale ist leuchtend orange und kann mitgegart und -gegessen werden. Dadurch ist er unkompliziert vorzubereiten. Der Hokkaido ist durch sein feines Esskastanien-Aroma ein "Einsteigerkürbis", der überall zu bekommen ist. Er schmeckt als Suppe, Auflauf oder Tarte.

Riesenkürbisse, wie der Hokkaido-Kürbis, können gigantische Ausmaße annehmen. Bekannt ist zum Beispiel der "Deutsche gelbe Zentner", der tatsächlich mehr als 50 Kilogramm auf die Waage bringen kann und in vielen Bauerngärten zu bestaunen ist. Es gibt aber auch viele Sorten mit kleineren Früchten, die deutlich aromatischer schmecken als die großen Sorten.

Mehr über den Hokkaido-Kürbis

Jack be Little

Kürbissorte Jack be Little

Jack be Little ist sehr dekorativ, die Früchte wiegen 150 bis 300 g und haben ein festes, orangefarbenes Fruchtfleisch, das auch roh gut schmeckt. Gegart hat auch dieser Kürbis das Aroma von Esskastanien. Sweet Dumpling und Jack be Little gehören zu den Mini-Gartenkürbissen und werden oft auch als essbare Zierkürbisse angeboten.

Muskatkürbis

Kürbissorte Muskatkürbis

Muskatkürbis, auch Muscade de Provence, wird bis zu 20 kg schwer und ist stark gerippt. Er schmeckt sehr saftig und aromatisch. Das Fruchtfleisch kann auch roh gegessen werden, gegart verwendet man ihn als Gemüse oder in Füllungen. Mehr über den Muskatkürbis

Patissons

Kürbissorte Patisson

Patissons, im Foto ein Patisson blanc, auch Ufo, Courgette oder Squash genannt. Die Schale der jungen Früchte ist weich und dünn, bei älteren Früchten wird sie hart. Patissons blancs werden mit einem Durchmesser von 10 bis 20 cm und einem Gewicht von 500 bis 1000 g geerntet. Die anderen Patisson-Sorten schmecken ganz jung und klein am besten (Mini-Patissons), man isst sie sogar dann mit Schale und Kernen, zum Beispiel sauer eingelegt.

Spaghettikürbis

Kürbissorte Spaghettikürbis

Spaghettikürbisse erkennt man an ihrer oval-runden, länglichen Form und an ihrer Farbe, die zwischen cremegelb und sattem Sonnengelb variieren kann. Sie können bis zu 2 Kilogramm schwer werden.

Ihre Besonderheit: Ihr Fruchtfleisch zerfasert nach dem Backen in die Spaghettis, denen er seinen Namen verdankt.

Mehr über den Spaghettikürbis

Sweet Dumpling

Kürbissorte Sweet Dumpling

Sweet Dumpling, auch Patidou genannt, stammt aus Mexiko. Die Früchte werden 300 bis 600 g schwer und schmecken süß und sehr aromatisch nach Esskastanien, besonders wenn sie im Ganzen gegart werden. Das Fruchtfleisch ist fest und knackig.

Türkenturban

Kürbissorte Türkenturban

Türkenturban, auch Bischofsmütze genannt, fällt durch sein ungewöhnliches Aussehen auf. Beim Wachstum bleibt der Blütenansatz als Ring stehen, um den sich wulstiges, oft andersfarbenes Fruchtfleisch bildet. Da der Kürbis durch diese Verwachsung schwer zu schneiden ist, wird er meist ausgehöhlt und mit Suppe gefüllt. Er schmeckt aromatisch und wird als 1 bis 2 kg schwere Frucht angeboten.

Das haben alle Kürbissorten gemeinsam

Früher galt Kürbis als Arme-Leute-Essen oder wurden gleich als Viehfutter verwendet - das hat sich zum Glück geändert. Denn Kürbisfleisch schmeckt nicht nur sehr gut, es enthält auch viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Zink und Vitamine der Gruppen A, C, D und E. Grund genug, es öfter auf den Tisch zu bringen.

Einen reifen Kürbis erkennt man daran, dass er hohl klingt, wenn man darauf klopft. Hat er eine intakte Schale, kann man ihn im feuchten Keller wochen- oder sogar monatelang lagern. Angeschnittene Kürbisse halten sich im Kühlschrank ein paar Tage. Aus einem Kilo Kürbis erhält man bei der Zubereitung etwa 600 bis 700 g Fruchtfleisch.

Hier gibt es die besten Rezepte mit Kürbis aus der BRIGITTE-Versuchsküche.

Kürbis schälen und schneiden - so geht's

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Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren,

    ich vermute aber stark das Letztere für diesen Artikel und die Einteilung der Kürbisse verantwortlich sind, denn: weniger wäre mehr, oder: man sollte nur über Kürbisarten

    schreiben, die man auch selber gegessen hat, bzw. noch besser, sie auch selber gekocht

    hat. Ihr Artikel ist ein Zusammenhängen von Platitüden und Halbwissen, welches zum

    Himmel schreit. Nur ein Beispiel. die Bischofsmütze schaut in Tat und Wahrheit von der

    Farbe nicht anders aus, wie der Butternut, auch die von Ihnen gezeigte Form ist eher

    ungleich, und man kann mit der Bischofsmütze ungleich mehr Gerichte zaubern, als Sie

    nur ahnen können, nur drei Beispiele: jung, 150/200 g ausgehöhlt, gefüllt mit Farce, ein

    Hochgenuß, etwas älter, 250/400 g mit Haut, zubereitet wie Kohlrabi, aber ohne Kerne,

    genauso und dann, ähnlich dem Bratkürbis, wenn älter, in etwas drei cm starke Scheiben

    geschnitten, nur auf der Hautseite braten, erst beim Servieren würz

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