Kochschule: Nudeln selber machen

Nudeln selber machen ist gar nicht schwer - schon gar nicht mit unserem Step-by-Step-Rezept für Nudelteig. Und dazu: tolle Rezepte für selbst gemachte Nudeln!

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Nehmen Sie die Nudeln am besten zu zweit in Angriff! Denn wenn Sie Nudeln selber machen, können Sie gut vier Hände gebrauchen. Außerdem sind unerlässlich: ein Handrührer mit Knethaken, eine Nudelmaschine zum Ausrollen und etwas Kraft zum Kneten. Schon gehts los!

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Nudeln selber machen - der Teig

Nudeln für 4 Personen
180 g Mehl, 120 g Hartweizengrieß, 3 Eier (Größe M), 3 TL Öl, 1 EL lauwarmes Wasser, Salz, Mehl zum Kneten und Bearbeiten

Zubereitung

1. Alle Zutaten mit den Knethaken des Handrührers gut vermengen. Der Teig ist jetzt noch etwas krümelig.

2. Den Teigkloß auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten.

3. Den Teig so lange weiterkneten, bis er elastisch ist und sich zu einer Kugel mit einer glatten Oberfläche formen lässt. Wenn der Teig noch klebrig ist, etwas Mehl unterkneten.

4. Die glatte Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten ruhen lassen. So lässt sich der Teig danach besser ausrollen.

5. Den Nudelteig unbedingt portionsweise verarbeiten: den Teig vierteln und einen Teil zu einem flachen Quadrat formen. Den restlichen Teig in der Folie lassen, damit er nicht trocken wird.

6. Das Teigpäckchen durch die Nudelmaschine walzen. Das macht man am besten zu zweit. Zwischendurch immer wieder mit etwas Mehl bestäuben. Mit der niedrigsten Zahl an der Nudelwalze beginnen und stufenweise immer dünner walzen. So reißt der Teig nicht und lässt sich gut verarbeiten.

7. Die langen Teigbahnen in gewünschte Längen schneiden und durch die breite Schneidewalze drehen oder mit einem Messer schneiden.

8. Mehrere Nudeln zusammen zu Nestern formen und antrocknen lassen. Die Nudeln werden in reichlich kochendem Salzwasser etwa 2 Minuten gegart. Abgießen, abtropfen lassen und mit etwas Olivenöl oder Butter vermengen.

Tipp: Nicht alle Nudeln müssen hauchdünn gewalzt werden. Bandnudeln schmecken auch etwas dicker.

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Letzte Kommentare
  • BRIGITTE.de-Team
    am 13.07.11 um 13:51
    Lieber franz1940,

    Sie können die Nudeln trocknen, indem Sie sie auf einem Tuch ausbreiten und gelegentlich wenden. Spaghetti oder Tagliatelle können Sie trocknen, indem Sie sie über eine Leine hängen. Es gibt aber auch spezielle Nudeltrockner/Nudelständer.

    Alternativ ist es auch möglich, die rohen Nudeln einzufrieren. Das ist vor allem zu empfehlen, wenn der Nudelteig viel Ei enthält. Am besten auf einem Backblech einfrieren, wenn es in die Gefriertruhe oder ins Gefrierfach passt, weil die Nudeln sonst verklumpen. Die gefrorenen Nudeln können Sie dann in Gefrierbeutel umfüllen.

    Herzliche Grüße,
    Ihr BRIGITTE.de-Team

  • franz1940
    am 13.07.11 um 08:37
    Ich möchte wenn man am Arbeiten dran ist gleich mehr produzieren und sie haltbar zum Einlagern machen.
    Wie kann ich das Bewerkstelligen ?
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