Weißkohl: Deftig gut!
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Welche Nährwerte hat Weißkohl?
Weißkohl enthält etwa 20 Milligramm Vitamin C und hat damit den höchsten Gehalt aller Kohlsorten. Wie alle Kopfkohlarten enthält Weißkohl Ascorbigen - eine Vorstufe des Vitamin Cs, das erst durchs Kochen zu Vitamin C umgebaut wird. Normalerweise geht ein Teil dieses Vitamins beim Kochen verloren.
Außerdem enthält Weißkohl Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Eisen und Jod. Nennenswert sind noch der Gehalt an Provitamin A, Vitaminen der B-Gruppe und Ballaststoffen.
Für welche Rezepte wird Weißkohl verwendet?
Große Mengen werden industriell zu Sauerkraut verarbeitet. In der eigenen Küche verwendet man Weißkohl gern für Eintöpfe, Aufläufe oder geschmort als Gemüsebeilage. Ein deutscher Klassiker sind Kohlrouladen. Dafür werden blanchierte große Kohlblätter mit gewürztem Hackfleisch gefüllt, aufgerollt, kurz angebraten und dann geschmort.
Tipps
Weißkohl wird durchs Kochen noch gesünder, weil das Ascorbigen zu Vitamin C umgebaut wird. Darum den Kohl gern für Schmorgerichte und Eintöpfe verwenden. Durch das Schmoren schmeckt der Kohl etwas süßer.
Wer an Magen- oder Darmkrankheiten leidet, sollte nicht zu viel Weißkohl essen, weil er stark blähend wirkt.














normalerweise haben Sie recht: Vitamin C wird durch zu langes Kochen zerstört. Jedoch enthält Weißkohl nicht Vitamin C, sondern Ascorbigen - eine Vorstufe von Vitamin C, die erst durchs Kochen zu Vitamin C umgebaut wird. Zu lange sollte man den Weißkohl allerdings nicht kochen, sonst wird das neu gebildete Vitamin C zerstört!
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Ihr BRIGITTE.de-Team