Kochtipps

Kräuter aufbewahren

Kräuter aufbewahren ist ganz einfach - mit den Tipps der Koch-Profis aus der BRIGITTE-Versuchsküche.

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Kresse, Salbei, Rosmarin, Thymian, Dill, glatte Petersilie

Kresse, Salbei, Rosmarin, Thymian, Dill, glatte Petersilie

Oberstes Gebot: Frische! Welke oder gelbe Blätter, womöglich an vermoderten schleimigen Stielen, bitte gar nicht erst kaufen bzw. nicht mehr verwenden.

Kräuter sollten Sie möglichst nicht lange aufbewahren. Müssen sie doch mal ein paar Tage in den Kühlschrank, dann packt man sie am besten feucht in einen aufgeblasenen Tiefkühlbeutel oder in eine Plastiktüte, oder man legt sie auf ein feuchtes Küchenkrepp in eine Kunststoffdose. Und dann ab ins Gemüsefach. Empfindliche Kräuter wie Kerbel, Pfefferminze, Dill, Schnittlauch, Zitronenmelisse und Liebstöckel halten sich auf diese Weise vier bis fünf Tage, robuste Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Thymian schaffen sogar auch zehn.

Übrigens: Kräuter nach dem Kauf nicht ins Wasser stellen, sie verlieren sonst schnell ihre Nährstoffe und welken, denn ihr Stoffwechsel läuft weiter!

Wenn Sie Kräuter länger aufbewahren wollen, können Sie sie einfrieren: Kräuter waschen, gut trocknen und kleinschneiden. Dann in Eiswürfelbehälter füllen, etwas Wasser dazugeben und ab ins Gefrierfach damit. So hat man immer fertig portionerte Kräuterwürfel zur Hand, die sie einfach gefroren zum Essen in den Topf oder in die Pfanne geben können - am besten erst kurz vorm Servieren, damit das Aroma erhalten bleibt.

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  • Foto: Thomas Neckermann