Babybrei - selbstgemacht!
- In diesem Artikel:
Der erste Brei
Damit das Kind die Umstellung vom Saugen zum Löffeln schafft, am besten einen süßen, flüssigen Brei - er ist der Milch am ähnlichsten - vom Löffel geben. Gut geeignet ist Möhrenbrei aus jungen Möhren.
- 500 g Möhren (am besten Bundmöhren, sie sind besonders süß)
- 2 TL Rapsöl
Die Möhren schälen, von jeder ein Stück probieren, bittere Exemplare aussortieren. Möhren in Scheiben schneiden und mit dem Öl und 1/4 l Wasser etwa 10-15 Minuten weich kochen. Sehr fein pürieren, evlt. noch mehr abgekochtes Wasser zugeben. In Eiswürfelbehältern einfrieren und pro Mahlzeit einen Würfel auftauen und aufkochen, dann abkühlen lassen und füttern.
Rezepte: Breie ab dem 5. Monat (besser ab dem 7. Monat)
Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei (als Ersatz für die Mittags-Milchmahlzeit)
Für 10 Portionen
-200 g Fleisch (am besten ein mageres Stück, Tierart egal, s.u.)
-500 g Kartoffeln
-1 kg Gemüse, z.B. Möhren, Kürbis, Pastinaken
-1/4 l Apfelsaft
-80 ml Rapsöl
Das Fleisch fein würfeln und in 1/8 l Wasser aufkochen und zugedeckt 45 Minuten weich kochen. Kartoffeln waschen und in Wasser etwa 20 Minuten kochen, abgießen, pellen und am besten durch eine Kartoffelpresse drücken oder sehr fein stampfen. Gemüse schälen und fein würfeln und zum Fleisch geben, beides zusammen weitere 15 Minuten kochen, evlt. mehr Wasser zugeben. Fleisch und Gemüse fein pürieren und mit den Kartoffeln mischen, Saft und Öl unterrühren. Abkühlen lassen und portionsweise einfrieren.
Tipps zum Fleisch: Ob Geflügel, Kalb, Rind, Schwein oder Lamm ist egal, jede Fleischsorte hat eine etwas andere Nährstoffzusammensetzung. Wenn eine Sorte vom Baby gut vertragen wird, das nächste Mal etwas anderes ausprobieren, das ergibt auf lange Sicht einen optimalen Mix. Die besten Stücke sind z.B. Bratenstücke, Filet oder mageres Gulaschfleisch.
Vollmilch-Getreide-Brei (als Ersatz für die Abend-Milchmahlzeit)
Für 1 Portion ab dem 6. Monat:
-200 ml Vollmilch (3,5 % Fett)
-20 g Vollkorn-Getreideflocken
-2 EL Obstsaft
Milch mit dem Getreide aufkochen bzw. die Instant-Flocken nach Packungsanweisung in die warme Milch einrühren und quellen lassen. Den Obstsaft unterrühren.
Tipp: Besonders gut geeignet für Kinder sind Haferflocken, da diese viel Eisen enthalten. Um die Eisenaufnahme zu verbessern, wird dem Brei der Fruchtsaft zugegeben. Wer aus Angst vor Allergien auf Gluten, ein Getreideeiweiß, verzichten möchte, gibt Hirse, Mais, Amaranth, Quinoa oder Reis als Getreide. Gluten ist in Weizen, Dinkel, Hafer, Einkorn, Roggen und Gerste enthalten. Es wird jedoch empfohlen, langsam nacheinander auch die glutenhaltigen Getreide einzuführen, das trainiert das Immunsystem und kann gegen Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) vorbeugen.
Getreide-Obst-Brei (als Ersatz für die Nachmittags-Milchmahlzeit)
Für 1 Portion, ab dem 7. Monat:
-20 g Vollkorn-Getreideflocken (s. auch unter Vollmilch-Getreide-Brei)
-90 ml Wasser
-100 g püriertes Obst
-1 TL Butter
Getreideflocken mit Wasser aufkochen bzw. nach Packungsanweisung mit warmem Wasser zubereiten. Das pürierte Obst und die Butter unterrühren.
Tipps: Die Butter am besten im warmen Wasser schmelzen lassen. Butter liefert als Fett viel Energie, einfach ungesättigte Fettsäuren und die Vitamine D und viele B-Vitamine. Durch den Fett-Mix von Butter und Öl über den Tag verteilt ist die Mischung der Fettsäuren ideal für das Baby. Das Obst sollte möglichst säurearm sein, dann ist es besser verträglich. Gut sind z.B. Apfel, Birne, Mango, Melone, Pfirsich und Papaya. Auf Beeren oder Weintrauben können viele Keime sitzen, da sie eine große Oberfläche haben, lieber etwas später füttern und aufpassen, dass die Babys sich an den kleinen Früchten nicht verschlucken. Weiche Früchte können roh püriert gefüttert werden, festere Sorten und Steinfrüchte wie Kirschen und Pflaumen sollten lieber vorher gekocht werden. Da viele Vitamine direkt unter der Schale sitzen, können Birnen, Äpfel und Pfirsiche auch mit Schale püriert werden - dann aber gut waschen und kräftig abreiben.














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am um
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Jo Hannes
am 22.02.12 um 16:54
Hab auf http://www.wunschfee.com ein paar schöne Anregungen für Babybrei-Rezepte gefunden.
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Kathin
am 09.03.11 um 21:38
Hier eine aktuelle Infobroschüre als PDF
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BRIGITTE.de-Team
am 09.03.11 um 14:36
Liebe Kathrin,
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Kathrin
am 08.03.11 um 21:41
Liebes Brigitte-Team und liebe Mütter
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Brigitte
am 03.08.10 um 15:08
Liebe Drope,
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Martin
am 29.07.10 um 12:38
@Drope
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Drope
am 24.07.10 um 22:54
Ich finde es leichtfertig von brigitte.de, dass hier der Vollmilch-Getreide-Brei - ohne einen Hinweis wie "Rücksprache mit dem Kinderarzt" oder "Vollmilch erst nach 12 Monaten empfohlen" - bereits AB DEM 6. Monat (also 5+) aufgelistet ist. Es ist ganz klar, dass jegliche Milch - ausgenommen Muttermilch und Säuglingsmilch - vor dem vollendetem ersten Lebensjahr nicht empfohlen wird. Weder von der WHO, noch von Kinderärzten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt auch eine Erklärung zum Einsatz von Vollmilch (3,5 % Fett) ab, welche besagt Vollmilch als Muttermilchersatz ist im 1. Lebensjahr nicht empfohlen. Wenn nicht bereits bekannt ist, dass der Säugling allergiegefährdet ist, dann kann ein gesundes Baby wegen Kuhmilch an Allgerien oder Hautkrankheiten erkranken oder sonstige Komplikationen mit dem Organismus können auftreten. Daher empfehle ich allen pflichtbewussten Müttern von dem Vollmilch-Getreide-Brei im 1. Lebensjahr ab, ausser mit Rücksprache mit dem Kind
mehr (7)http://www.in-form.de/cln_090/SharedDocs/Downloads/FolienbeitragSauglingsernaehrungGesundInsLeben,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/FolienbeitragSauglingsernaehrungGesundInsLeben.pdf
http://www.bmelv.de/cln_173/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/HandlungsempfehlungenNetzwerkJungeFamilien.pdf?__blob=publicationFile
Sie meinen vermutlich die Studie, die Wissenschaftler vom Institute of Child Health der University of London kürzlich im "British Medical Journal" veröffentlicht haben. Dort wird tatsächlich empfohlen, nach dem vierten Monat zuzufüttern. Die Studie ist allerdings nicht unumstritten, da einige der Forscher Gelder von Babynahrungs-Herstellern erhalten haben sollen.
Insgesamt sind sich Experten uneinig, wie lange gestillt werden sollte. Die Nationale Stillkommission und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte empfehlen 4 Monate, die WHO und Hebammenverbände 6 Monate. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung empfiehlt, den Zeitpunkt davon abhängig zu machen, wann das Kind Interesse an fester Nahrung zeigt.
Herzliche Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team
Seit dem 1.1.2011 oder so ähnlich, sind neue Empfehlungen rausgekommen.
Es wird sogar mittlerweile empfohlen glutenhaltiges Getreide zu geben solange man stillt, damit sich der Darm des Kindes daran gewöhnen kann, und dementsprechend keine Zöllikalie. auftritt....oder so ähnlich
Und Vollstillen soll man auch nur noch 4 Monate, also wenn das Kind in den 5.Monat kommt anfangen zuzufüttern
wir haben bei der DGE angerufen und nachgefragt. Hier die Antwort von DGE-Sprecherin Antje Gahl: "Zwar ist Kuh-Vollmilch als Muttermilch-Ersatznahrung aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht geeignet. Im Rahmen von Beikost, wie in einem Vollkorn-Getreidebrei, sind aber 200 Milliliter Vollmilch täglich erlaubt und unbedenklich. Nicht empfehlenswert für Babys ist teilentrahmte Milch - sie ist zu fettarm."
Herzliche Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team
deine Aussage ist so nicht mehr korrekt!!
Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass es keinen Einfluss hat, ab wann Vollmilch gegeben wird. Es konnte in den letzten 10 Jahren keinen Nachweis dafür gefunden werden.
Erst informieren, bevor man "pflichtbewussten Müttern" unbegründet Angst macht!!
Keiner deiner Behauptungen zwecks Allergien ist in irgendeiner Weise bewiesen.
Auch bei der WHO nicht.
Mfg