Kinderernährung: 9 Tipps gegen Stress

Kinderernährung ist nicht einfach: Kinder maulen über jedes Salatblatt. Mütter schwören auf Vitamine. So finden Sie einen Kompromiss! Dazu: die besten Rezepte.

  • 3 Kommentare
  •  
  •  

"Mein Kind isst am liebsten Fischstäbchen oder Tiefkühlpizza"

Mal ehrlich: Die essen wir doch alle gern. Tiefkühl- und Fertigmenüs sind so komponiert, dass sie nicht nur dem Geschmack der Kinder besonders entgegenkommen. Fischstäbchen schmecken Kindern, weil sie so schön knusprig sind, sagt Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung, Dortmund. Die Panade enthält aber - wegen des Fetts - unnötig viele Kalorien. Wenn es nur alle 14 Tage Fischstäbchen gibt, in wertvollem Rapsöl gebraten und mit Kartoffeln und Salat als Beilagen, dann ist das okay. Bei anderen Fertiggerichten lieber vorher einen Blick auf die Zutatenliste werfen: Eine Pizza mit Salami ist im Vergleich zu einer vegetarischen meist ganz schön fett.

Tipp: Fertig-Pizza mit zusätzlichem frischem Gemüse aufwerten.

Das passende Rezept:

Lieblings-Pizza

Für 2 Stück
Backofen auf 220 Grad, Umluft 200 Grad, Gas Stufe 5 vorheizen. 250 g Tomaten abspülen, trocken tupfen und fein hacken. Tomaten, 2-3 EL Tomatenmark, 1 TL Olivenöl und 1 TL gerebelten Oregano verrühren. Mit einer Prise Cayennepfeffer abschmecken und 2 backfertige Vollkorn-Pizzaböden (300 g) damit bestreichen.

1 gelbe Paprikaschote abspülen, trocken tupfen und entkernen. 80 g Mini-Mozzarellakugeln halbieren. Pizzen mit Paprikaringen, 6-8 dünnen Scheiben Salami (fettreduziert) und Mozzarella belegen und mit je 1 TL Olivenöl beträufeln. Pizzen etwa 10 Minuten backen. Eventuell mit kleinen Basilikumblättchen bestreuen.

Pro Stück ca. 585 kcal, E 26 g, F 20 g, KH 75 g.
Dazu: 1 Glas Orangensaft.

Tipp für Fertig-Pizza: Wenn Kinder Paprikaschoten mögen, dann am liebsten knackig und roh. Nutzen Sie diese Vorliebe und werten Sie Fertig-Pizzen mit fein gewürfelten oder in feine Streifen geschnittenen roten Paprikaschoten auf, die nach dem Backen über die Pizza gestreut werden.

Seite:

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. ...
  7. 9
  • Text: Eva Meschede
    Rezepte: Anna Ort-Gottwald
    Foto: iStockphoto
Letzte Kommentare
  • Erika Steinmaier
    am 07.01.11 um 01:01
    Ihre Rezepte finde ich sehr gut!
  • gartenfee
    am 04.01.11 um 01:38
    Das liest sich ja alles ganz nett...aber an welchem Kind haben sie ihre Theorien denn getestet ?
    Meine Kinder haben alles gegessen solange sie "Klein" waren..mit dem Eintritt in die Schule hat sich das radikal verändert und ich als Erzieherin sage, natürlich sollte man nahrhaftes im Essen verstecken z.B. püriert . Eine Fertigpizza kommt bei uns nicht auf den Tisch eigene Quarkölteigpizza gemeinsam belegt ist viel günstiger. Wer nicht ißt was gekocht wird, bekommt auch keinen Nachtisch und darf außer rohem Obst oder Gemüse (was sie sich dann selbst zubereiten) bis zum Abendessen nichts haben. Eine Hilfe ist es auch, wenn man mit den Kindern statt immer in den Supermarkt mal auf den Wochenmarkt geht. Dort sucht sich jeder ein Teil aus und man überlegt gemeinsam was man daraus kochen könnte. Das wichtigste allerdings ist konsequent zu sein und sich für die Kinder Zeit nehmen. Meine Kinder müssen übrigens nicht alles aufessen, aber mindestens von allem auf dem Teller einmal pr
  • Sentenza
    am 03.01.11 um 17:47
    Wieso z. B. von Wiesenhof? Es geht doch wohl auch ohne Reklame.
Kommentar schreiben
Wird nicht angezeigt.
Unter diesem Namen erscheint Ihr Kommentar
Bitte schreiben Sie den Sicherheitscode ab * Andere Zeichenfolge
noch 1000 Zeichen übrig!
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder, alle anderen sind optional.
BRIGITTE im ABO