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Lebkuchenhaus: Ein Rezept wie aus dem Märchen

Ein weihnachtliches Lebkuchenhaus bauen ist ganz einfach und für Kinder ein großer Spaß. In unserem Rezept zeigen wir Schritt für Schritt, wie's geht. Nur das Knuspern überlassen wir Ihnen!

  • 18 Kommentare
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Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meinem Lebkuchenhaus? Alle! Zumindest würden wir das gern bei diesem zuckersüßen Lebkuchenhaus. Damit Sie auch so ein schönes Lebkuchenhaus backen können, haben wir für Sie ein märchenhaftes Rezept mit Bauanleitung. Dekorieren Sie das Lebkuchenhaus mit bunten Naschereien. Katzenpfötchen, Gummibärchen, Smarties - Ihrer Fantasie und Ihrem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. Als Kleber nehmen Sie einfach selbt gemachten Zuckerguss - wie Sie den machen, erfahren Sie in unserem Rezept.

Backen Sie doch auch noch ein paar Tannenbäume. Die können Sie aus dem Lebkuchenteig ausstechen und mit grün gefärbtem Zuckerguss dekorieren. Schön winterlich: Legen Sie am Ende ein paar Zimtstangen als "Holzscheite" vor das Lebkuchenhaus. Kokosflocken als Schnee und Watte als Rauch zaubern eine herrliche Winteratmosphäre. Jetzt müssen Sie nur noch aufpassen, dass Hänsel und Gretel Ihnen nicht das ganze Lebkuchenhaus wegknabbern.

Zutaten fürs Lebkuchenhaus

Das Rezept für ein Lebkuchenhaus:

Teig: 600 g Honig; 200 g Zitronat (Succade), 100 g Orangeat, 750 g Mehl, 20 g Lebkuchengewürz, 1 EL Kakao, 20 g Natron (Apotheke); Mehl zum Ausrollen; Guss: 2 Eiweiß, etwa 400 g Puderzucker, grüne Speisefarbe; Verzierung: bunte Geleekringel, Kokosmakronen, Lakritzkonfekt, Gummibärchen, Zimtstangen, 300 g Kokosflocken (für den Schnee); außerdem: Watte für den Rauch aus dem Schornstein, kurze Zimtstangen als "Holzscheite".

Zubereitung

Honig und einen Achtelliter Wasser aufkochen und abkühlen lassen. Zitronat und Orangeat im Blitzhacker sehr fein zerkleinern.

Mehl, Zitronat, Orangeat, Lebkuchengewürz, Kakao und die Honigmischung in eine Schüssel geben. Natron in drei Esslöffel Wasser auflösen und dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Teig nochmals kräftig durchkneten.

Für das Dach ein Viertel vom Teig 0,5 cm dick auf wenig Mehl zu einem Rechteck von 22 x 28 cm ausrollen . Die Teigplatte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad, Umluft 150 Grad, Gas Stufe 2 etwa 15 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Ein weiteres Viertel wie oben beschrieben zu einer weiteren Dachplatte ausrollen, backen und abkühlen lassen.

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  • Text: Katja Jührend, Frauke Prien
    Fotos: Thomas Neckermann
Letzte Kommentare
  • BRIGITTE.de-Team
    am 20.12.11 um 10:20
    Lieber Lebkuchenfan,

    danke für das Lob! Wir haben es an die Versuchsküche weitergegeben.

    Von dort stammt auch ein Tipp für diejenigen, bei denen der der Teig nach der einen Stunde Ruhezeit noch sehr klebt: Nach der Ruhezeit wird der Teig ja noch einmal mit den Händen kurz durchgeknetet, dann einfach noch etwas mehr Mehl unterarbeiten.

    Herzliche Grüße
    Ihr BRIGITTE.de-Team

  • Lebkuchenfan
    am 20.12.11 um 00:36
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Rezept. Dies war mein erstes Lebkuchenhaus, dass ich gebacken habe und es ist gut gelungen. Der Teig war bei mir auch schoen fest und liess sich gut ausrollen. Wobei ich anmerken muss, dass ich ihn aufgrund Zeitmangels erst am naechsten Tag veratbeiten konnte. Abgedeckt mit Alufolie bleb er schoen frisch. Der Lebkuchen selber schmeckt auch sehr lecker. Das Lebkuchengewuerz habe ich nach einer Anleitung im Internet selber hergestellt, da ich es in den USA so glaube ich nicht kaufen kann.
    Ich werde das Rezept bestimmt wieder verwenden.
  • Anne Marie
    am 19.12.11 um 12:59
    Oh wie schön! Ich habe das Rezept wieder gefunden! Yipieh! Im letzten Jahr haben wir Lebkuchenmänner und Stiefel daraus ausgestochen. Sowohl geschmacklich als auch optisch waren sie total klasse! Vielen lieben Dank für das tolle Rezept! An das Lebkuchenhaus traue ich mich jetzt aber vielleicht doch nicht ... aber doch .... ich glaube, selbst wenn es zusammenbricht ... schmeckt es wenigstens richtig gut. Wir bauen einfach ein kleineres Haus :)
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