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Lebkuchenhaus: Ein Rezept wie aus dem Märchen

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Restlichen Teig 0,5 cm dick ausrollen und zwei Dreiecke daraus ausschneiden: Zwei Seiten jedes Dreiecks sollten 22 cm lang sein, die dritte Seite etwa 20 cm lang. Diese Dreiecke sind die Giebelseiten des Hauses. Aus einem Giebel eine Tür ausschneiden. Beide Giebelplatten wie beschrieben backen.

Teigreste nochmals kräftig zusammenkneten und etwa 1 cm dick ausrollen. Mit einem Plätzchenausstecher etwa 8 bis 10 cm große Tannen daraus ausstechen. Außerdem Fensterläden, Schornsteinteile und eine Tür ausschneiden, eventuell auch Plätzchen für den Weg. Diese Teile bei gleicher Temperatur eventuell einige Minuten länger backen, weil der Teig dicker ist. Auf Kuchengittern abkühlen lassen.

Eiweiß steif schlagen. Den Puderzucker langsam einstreuen, dabei weiter schlagen. So viel Puderzucker zufügen, bis ein sehr dickflüssiger Guss entsteht. Etwas vom Guss beiseite stellen und mit grüner Speisefarbe einfärben. Restlichen weißen Guss in einen Gefrierbeutel geben und gut verschließen. Eine kleine Ecke vom Beutel abschneiden.

Die beiden 22 cm langen Giebelkanten beider Giebeldreiecke dick mit dem Guss bespritzen. Die beiden Dachplatten von beiden Seiten dagegen legen. Eventuell zunächst mit Geschirr abstützen, bis der Guss getrocknet ist. Das Knusperhäuschen auf ein großes Holzbrett oder eine große Spanplatte stellen. (Am besten Sie setzen die vier Hausteile zusammen, stützen alles gut ab und lassen es über Nacht trocknen).

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  • Text: Katja Jührend, Frauke Prien
    Fotos: Thomas Neckermann
Letzte Kommentare
  • BRIGITTE.de-Team
    am 20.12.11 um 10:20
    Lieber Lebkuchenfan,

    danke für das Lob! Wir haben es an die Versuchsküche weitergegeben.

    Von dort stammt auch ein Tipp für diejenigen, bei denen der der Teig nach der einen Stunde Ruhezeit noch sehr klebt: Nach der Ruhezeit wird der Teig ja noch einmal mit den Händen kurz durchgeknetet, dann einfach noch etwas mehr Mehl unterarbeiten.

    Herzliche Grüße
    Ihr BRIGITTE.de-Team

  • Lebkuchenfan
    am 20.12.11 um 00:36
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Rezept. Dies war mein erstes Lebkuchenhaus, dass ich gebacken habe und es ist gut gelungen. Der Teig war bei mir auch schoen fest und liess sich gut ausrollen. Wobei ich anmerken muss, dass ich ihn aufgrund Zeitmangels erst am naechsten Tag veratbeiten konnte. Abgedeckt mit Alufolie bleb er schoen frisch. Der Lebkuchen selber schmeckt auch sehr lecker. Das Lebkuchengewuerz habe ich nach einer Anleitung im Internet selber hergestellt, da ich es in den USA so glaube ich nicht kaufen kann.
    Ich werde das Rezept bestimmt wieder verwenden.
  • Anne Marie
    am 19.12.11 um 12:59
    Oh wie schön! Ich habe das Rezept wieder gefunden! Yipieh! Im letzten Jahr haben wir Lebkuchenmänner und Stiefel daraus ausgestochen. Sowohl geschmacklich als auch optisch waren sie total klasse! Vielen lieben Dank für das tolle Rezept! An das Lebkuchenhaus traue ich mich jetzt aber vielleicht doch nicht ... aber doch .... ich glaube, selbst wenn es zusammenbricht ... schmeckt es wenigstens richtig gut. Wir bauen einfach ein kleineres Haus :)
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