Ganz frisch gebacken, noch heiß und dick mit Puderzucker bestäubt - Waffeln kann keiner widerstehen! Schon allein ihr Duft lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen... Dabei sind Waffeln schnell und einfach gemacht - mit unserem Grundrezept für Waffelteig.
250 g weiche Butter, 200 g Zucker und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers cremig schlagen. 4 Eier, 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale, 150 g Mehl, 150 g Speisestärke und 1 Messerspitze Backpulver dazugeben und alles zu einem glatten Rührteig verarbeiten. Das Waffeleisen fetten und dann aus dem Teig Waffeln backen.
Das Geheimnis unserer Waffeln: Sie enthalten viel Butter und bleiben deshalb auch nach dem Abkühlen schön weich. Zu den Waffeln können Sie Schlagsahne, Vanilleeis, heiße Kirschen, Apfelmus servieren - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und falls Waffeln übrig bleiben, kann man sie sogar einfrieren (allerdings schmecken sie so gut, dass wahrscheinlich keine übrig bleiben werden...).
Wichtig: Heizen Sie das Waffeleisen immer ordentlich vor und fetten Sie es geschmacksneutralem Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl) ein, sonst kleben die Waffeln fest.
Waffelteig lässt sich übrigens prima variieren, etwa mit Buttermilch, Crème fraîche, Rum, Zitrone oder Zimt. Und: Waffeln schmecken auch herzhaft, zum Beispiel mit Käse oder mit Kräutern. Überzeugen Sie sich selbst: Das Team der BRIGITTE-Versuchsküche hat sich 9 Rezepte für Waffeln ausgedacht.
Backtipps
Zurück - Teige mit Backpulver am besten sofort backen, durch zu langes Stehen kann der Teig sonst an Backkraft verlieren.
- Für Eischnee immer eine fettfreie Schüssel nehmen, sonst gelingt er nicht.
- Mürbeteig immer gründlich verkneten, bis keine Fettflöckchen mehr sichtbar sind. Die schmelzen beim Backen und geben kleine Löcher.
- Wird eine größere Menge Sahne mit dem Handrührer geschlagen, am besten in zwei Portionen aufteilen. Sonst dauert es zu lange und die Sahne wird nicht richtig fest.
- Biskuit immer über Kopf in der Form auf dem Kuchengitter abkühlen lassen, damit von unten Luft an den Teig kommt und sich die Feuchtigkeit nicht staut.
- Für abgeriebene Zitronenschale nur die gelbe Schale abreiben und möglichst nicht die darunterliegende weiße Haut. Diese weiße Haut schmeckt oft etwas bitter.
- Mürbeteig vorm Backen mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit sich keine Luftblasen bilden können.
- Buttercreme beim Abkühlen gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet, oder Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen.
- Eier, Zucker und Salz für Biskuit mindestens 8 Minuten dickcremig schlagen. Die Eimasse sollte ganz feinschaumig und nicht mehr flüssig sein.
- Beim Eiertrennen darauf achten, dass kein Eigelb zum Eiweiß in die Schüssel kommt. Selbst mit wenig Eigelb lässt sich das Eiweiß nicht mehr richtig steif schlagen.
- Für Rührteig erst Butter, Zucker und Salz hell und cremig schlagen, dann die Eier unterrühren und Mehl und Backpulver am Schluss nur ganz kurz rühren. So bleibt der Teig schön locker.
- Eischnee hat die richtige Festigkeit, wenn sich an den Schneebesen kleine Eischneespitzen bilden und der Eischnee beim Umdrehen der Schüssel standfest bleibt.
- Mürbeteig nach dem Kneten kalt stellen. Er wird durch den hohen Fettanteil schnell weich - kalt lässt er sich besser ausrollen.
- Blattgelatine immer einzeln in kaltem Wasser einweichen. Werden die Blätter als dicker Stapel ins Wasser gelegt, können sie außen verkleben und quellen dann in der Mitte nicht mehr.
- Für Biskuitteig Mehl sieben und mit einem Schneebesen unterheben. Dabei nicht so viel rühren, weil der Teig sonst seine Luftigkeit verliert und nicht mehr schön aufgeht.
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Apfel-Schoko-Waffeln
Die Waffeln mit säuerlichen Äpfeln und süßer Schokolade sind zum Anbeißen lecker - besonders mit Zimtzucker.
Zum Rezept: Apfel-Schoko-Waffeln
Waffeln mit Buttermilch
Die Waffeln schmecken dank Buttermilch so luftig leicht und frisch, damit gewinnen Sie jeden Waffel-Cup - und ganz sicher auch die Gunst Ihrer Kinder!
Waffeln mit Buttermilch
Kernige Vollkorn-Waffeln
Haferflocken, Kokosraspeln, Honig und Vollkornmehl machen die Waffeln zu einem vollwertigen Genuss. Probieren Sie doch mal Pflaumenmus oder Mohnjoghurt dazu!
Zum Rezept: Kernige Vollkorn-Waffeln
auch ich würde darauf tippen, dass bei dem Brigitte-Waffelrezept die Flüssigkeitsangabe fehlt...erinnert mich das Rezept doch eher an Mürbeplätzchen!! Aus dem Grund ist der Teig auch fest und die Waffeln knusprig ;-)) Als "alte erfahrene Kindergartenmutti" kann ich folgendes empfehlen:
250gr.Butter, 200-250gr. Zucker,1 Vanillezucker, 6 Eier, 1 Citroback o.Ä.,1 Prise Salz, 250 gr.Speisestärke, 250 gr.Mehl, 1/2 Päckchen Phosphatfreies Weinstein-Backpulver, ca.150 - 250 ml SPRUDELwasser - jedenfalls so viel, bis der Teig "sämig" vom Löffel läuft. Am besten den Teig am Vortag vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen, noch einmal gut durchrühren und ggf. noch etwas Wasser zugeben. Die Waffeln sind warm einfach weich und köstlich - nach dem erkalten allerdings fester und lassen sich dadurch gut 1-2 Tage in einer Blechdose aufheben. Mit Milch anstelle von Sprudelwasser werden sie "labberiger" - nicht jedermann`s Sache. Viel Spass und Erfolg!!
für ganz besonders fluffige Waffeln empfehlen wir dieses Rezept:
125 g weiche Butter, 50 g Zucker, 1 Prise Salz, 2-3 Eier, 1/4 l Milch, 250 g Mehl, 1 gestrichenen Teelöffel Backpulver
Butter, Zucker und Salz mit den Quirlen cremig schlagen. Die Eier unterrühren und die Milch im Wechsel mit der Mischung aus Mehl und Backpulver unterrühren. Waffelteig wie bekannt backen.
Bei der Verwendung von Milch werden die Waffeln weicher - wird lauwarmes Wasser für den Teig genommen, werden sie knuspriger.
Herzliche Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team
Also stürzte ich mich auf das Brigitte-Rezept, in dem es ja so schön heißt: diese Waffeln bleiben weich, weil so viel Butter verarbeitet wird. Nun - meine Waffeln (nach Rezept) waren alles andere als weich (nein, sie wurden nicht zu lange gebacken). Mein Teig war auch nicht gerade flüssig - eher zäh wie bei einem Sandkuchen. Und so frage ich mich: wurde beim Auflisten der Zutaten die Flüssigkeit vergessen????
Fazit: ich werde Waffeln lieber außer Haus essen - da sind sie schön fluffig.
Liebe Grüße