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Cocktails: Rezepte mit und ohne Alkohol

Die Bar ist eröffnet! Es gibt die besten Cocktails - mit und ohne Alkohol. Alle Rezepte sind ruckzuck fertig, damit ihr mit euren Gästen in Ruhe anstoßen könnt.

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Rhabarber-Secco (mit Alkohol)

Rhabarber-Secco (mit Alkohol)

Die Basis dieses fruchtigen, super schnellen Aperitifs ist ein Sirup, den wir mit Sekt und Früchten veredeln. Zum Rezept: Rhabarber-Secco (mit Alkohol)

Leckere Cocktail-Rezepte für jeden Geschmack

Blood Mary, Caipirinha, Cuba Libre, Gin Tonic, Mai Tai, Mojito: All dies sind bekannte Cocktails, die aus keiner Bar dieser Welt mehr wegzudenken sind. Ihre coolen, einprägsamen, manchmal witzigen Namen, ihre bunten Farben, üppigen Dekorationen und nicht zuletzt ihre breite Geschmackspalette machen Cocktails zu den absoluten Favoriten, wenn man in geselliger Runde etwas trinken möchte. Übersetzt bedeutet das Wort Cocktail einfach nur "Hahnenschwanz". Wie genau der Drink ursprünglich mal zu seinem Namen kam, ist bis heute nicht endgültig geklärt. Es gibt aber verschiedene Theorien, darunter eine, die besagt, dass sich der Name von der bunten Dekoration des Glases ableitet.

Welche Rezepte eignen sich am besten für eine Cocktail-Party?

Wie viele Cocktails und unterschiedliche Rezepte es gibt, ist unmöglich zu sagen, denn regelmäßig kommen neue aufregende Kreationen hinzu. Kein Wunder: Die bunte Vielfalt der Cocktails lädt ambitionierte Barkeeper unweigerlich zum Experimentieren ein. Neue Farben, neue Rezepturen, aufregende neue Namen - bei Cocktails wird es eben einfach niemals langweilig. Umso größer die Verlockung, Cocktails zu Hause selber zu machen und auszuprobieren, was man mit Wodka, Tequila, Gin, Rum und Co. alles anstellen kann. Der einzige Nachteil: Möchte man an einem Abend verschiedene Cocktail-Rezepte ausprobieren, braucht man viele unterschiedliche Säfte und Alkoholika, dazu Sirup, und noch ein bisschen Tonic - und schnell kommt man sich im eigenen Wohnzimmer vor wie in einer gut bestückten Bar. Das geht natürlich auch ordentlich ins Geld …

Welche Spirituosen für welchen Cocktail?

Es empfiehlt sich deshalb, sich auf eine Sorte Cocktails festzulegen, wenn ihr verschiedene Rezepte probieren wollt. Entweder ihr nehmt das, was ihr ohnehin gerade im Haus habt, und kauft Saft und Sirup noch dazu, oder ihr entscheidet einfach nach Geschmack. Wer gerne Rum trinkt, hat mit Daiquiri, Cuba Libre, Zombie, Mai Tai und Pina Colada schon jede Menge Möglichkeiten. Wodka-Fans probieren sich am Touch Down, am Screwdriver (ganz einfach: 5 cl Wodka und 100 ml Orangensaft!), Caipirinha, am Sex on the Beach, am White Russian mit Kahlua und Sahne, an der würzigen Bloody Mary mit Tomatensaft oder am Wodka Tonic aus.

Für alle Liebhaber von Sekt und Champagner empfehlen sich hingegen der Bellini Cocktail (1 Pfirsich und Champagner zum Auffüllen im Glas), der Hemingway oder der Kir Royal mit Cassis. Für Mutige dürfen auch Cocktails mit Tequila auf dem Plan stehen: etwa der Tequila Sunrise, der Tequila Sour oder die klassische Margarita. Wer es stilvoll mag, probiert sich an Cocktails mit Whisky aus. Neben dem Old Fashioned, kann man mit Whisky außerdem den Manhattan und den Scotch Sour mixen. Weitere Spirituosen, die als Basis für leckere Cocktails infrage kommen, sind Gin (für einen klassischen Martini braucht ihr zum Beispiel 5 cl Dry Gin und 1 cl Vermouth Dry), Cointreau, Cognac, Cachaça und Campari.

Woraus bereite ich alkoholfreie Cocktails zu?

Für alkoholfreie Cocktails braucht ihr vor allem eins: viele verschiedene Säfte - je exotischer, desto besser! Auch Speiseeis, Milch, Honig und Sodawasser kommen aber als Grundlage für alkoholfreie Drinks infrage; der Honig Flip braucht sogar ein ein Eigelb. Auch hier sind der Fantasie der Hobby-Barkeeper also keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was schmeckt. Cocktail-Rezepte für alkoholfreie Drinks sind daher auch eher als Inspirationsgrundlage zu verstehen.

Etwa der Ipanema, der dem Mojito nachempfunden ist. Statt Rum kommt hier aber Maracujasaft ins Glas. Für eine alkoholfreie Margaria werden der Tequila und der Cointreau für die klassische Margarita durch zwei Säfte eurer Wahl ersetzt. Das Ideen-Spektrum reicht hier von Erdbeer- über Johannisbeeren-Saft bis hin zu Orangensaft und Ananassaft. Manche alkoholfreie Cocktails sind von Smoothies kaum noch zu unterscheiden. Da kommen dann zum Beispiel Bananen und reife Avocado ins Glas, die mit Apfelsaft und Limettensaft aufgegossen werden.

Welches Cocktail-Rezept für welchen Anlass?

So vielseitig die Welt der Cocktails ist, so verschieden sind auch die Anlässe zum Cocktail trinken. Man kann sie zum Beispiel als Aperitifs vor dem Essen genießen. Dann sollten die Drinks vor allem trocken und appetitanregend sein. Diese Dry-Cocktails werden nur aus wenigen Zutaten zubereitet und basieren häufig auf Sekt und Champagner. Der Hemingway zum Beispiel wird aus wahlweise 150 ml Sekt oder Champagner und 5 cl Pastis gemischt. Dieser Anis-Schnaps, der aus dem französischen Süden kommt, ist ein sehr beliebter Aperitif. Die ideale Kombination also, um richtig Lust auf das anstehende Essen zu machen.

Andere Cocktails hingegen trinkt man eher nach dem Essen. Sie werden vorrangig aus Likören zubereitet, die in dem Ruf stehen, verdauungsfördernd zu wirken. Zu diesen Digestifs zählen neben Rum auch Whisky, Cointreau und Wodka. Reicht nach dem Essen zum Beispiel einen Mojito oder einen Bourbon Mint. Die erfrischende Kombination mit Minzblättern sorgt nach dem Essen außerdem für ein herrliches Wohlgefühl. Wollt ihr die Drinks einfach nur so schlürfen, empfehlen sich süße Cocktails, wie der Erdbeer Daiquiri, der Latin Lover oder das Caribbean Wonder. Sie sind vor allem bei Frauen beliebt. Richtige Männer stehen hingegen vielleicht eher auf die Klassiker, den Sazarac, den Martini oder den Vesper. Wenn ihr Letzteren mit dem Hinweis serviert, er sei 1955 für den James Bond-Film "Moonraker" entwickelt worden, werden euch die Herren den Drink praktisch aus der Hand reißen.

Wie mache ich Cocktail-Dekoration selber?

Bei der Dekoration eurer Cocktails könnt ihr eurer Kreativität einfach freien Lauf lassen. Hier aber dennoch ein paar Inspirationen. Fruchtscheiben aus Zitrusfrüchten gehen eigentlich immer! Sie werden einfach an einer Stelle bis zur Mitte eingeschnitten und dann am Glasrand festgesteckt. Spannende Variante: Schneidet von den Zitrusfrüchten die Schale in einem langen Streifen ab, der sich dann als Spirale vom Glasrand windet. Auch schön: Johannesbeeren am Zweig, die über den Rand des Glases ragen, Minzblätter, Staudensellerie, verschiedene, aromatische Kräuter und frische Erdbeeren. Probiert euch einfach aus.

Wir haben für viele beliebte Cocktails Rezepte mit und ohne Alkohol für euch zusammengestellt, damit ihr zu Hause eure eigene Cocktail-Party schmeißen könnt. Viel Spaß dabei!

  • Text: Insa Winter, Ulrike Köhler
    Fotos: Thomas Neckermann, Michael Holz, Sonja Tobias,
    Ulrike Holsten, Maike Jessen
    Teaserbild: romeovip_md / shutterstock

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