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Länderküchen
Kulinarische Weltreise
Nahrhaftes Essen, das sich mit wenig Aufwand für viele Esser zubereiten lässt: Was früher im harten Alltag ein Muss war, prägt die Alpenküche bis heute. Traditionell wird mit dem gekocht, was Hof und Umgebung hergeben. Und das eben oft auch vegetarisch, Fleisch war früher ja Luxus.
Wichtige Zutaten sind unter anderem Milch und Käse, wobei jede Region ihre eigenen Sorten hat, das Aostatal etwa den Fontina oder die Westschweiz ihren Greyerzer. Getreide dient als Suppeneinlage und als Basis für die tollen Süßspeisen, für Spätzle und Pasta. Und auch Gemüse wie Kartoffeln, Zwiebeln oder Kohl spielen seit jeher eine große Rolle, ebenso Obst, Nüsse und Speck - alles, was sich gut für den Winter einlagern ließ. Leicht ist die Alpenküche wahrhaftig nicht, dafür schmeckt das deftige Essen aber umso leckerer. Perfekt für kalte Tage - und alle anderen, an denen man mal wieder einen Gaumenschmeichler braucht.
Bierfleisch mit Speckkraut
In dunklem Bier geschmort und mit Thymian, Lorbeer und Balsamessig abgeschmeckt, wird aus einer Ochsenschulter eine deftige Delikatesse. Falls noch Speckkraut übrig bleibt: Gut durchgezogen schmeckt es am nächsten Tag fast noch besser.
Zum Rezept: Bierfleisch mit Speckkraut
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Und wieder einmal: Das sind Kässpatzen, nicht Käsespätzle.