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Länderküchen
Kulinarische Weltreise
Sicher, es gibt trendigeres Essen als die deutsche Küche, edleres, ausgefallener komponiertes. Essen, das bei Ernährungsberatern nicht sofort Herzrythmusstörungen auslöst. Doch weder Nouvelle Cuisine noch Molekularküche, weder Sushi noch Carpaccio vom Strauß haben dieses ganz besondere Etwas, diesen "Weißt du noch?"-Effekt, der sofort das tiefe Gefühl von Geborgenheit auslöst.
Den hat nur die deutsche Küche: Gerichte, die man von zu Hause kennt und nach denen man auch deshalb nie aufhört sich zu sehnen, weil sie Teil der eigenen Geschichte sind. Mit jedem Bissen werden Erinnerungen wach: an schöne Momente, an lustige, an geliebte Menschen, die einen umsorgten, trösteten und verwöhnten.
Es stimmt eben wirklich, dass Essen mehr ist als nur Nahrung. Deutsche Küche ist Glück, ist Liebe, ist Heimkommen - zu Hause und bei sich selbst. Wer von der Küche seiner Kindheit kostet, ist wieder zurück. Ganz egal, wie weit er einmal weggegangen ist.
Himmel und Erde
"Oma kochte mir immer mein Lieblingsgericht, Himmel und Erde, dazu gebratene Blutwurst. Ich liebe diese hässliche, aufplatzende Wurst. Wenn ich nach der Arbeit auf einen Klönschnack bei Oma vorbeikam, stand sie schon am Herd, eine Blümchenschürze umgebunden, und stampfte Kartoffeln - mit einem Pfeifen auf den Lippen."
(Simona Garbers, Fotografin) Zum Rezept: Himmel und Erde
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am um
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Petra53
am 02.10.12 um 14:02
Liebe Bri-Redaktion, ich habe ja wirklich nichts gegen Recycling. Was gut ist, kann ruhig öfter kommen. Aber ich finde es schon ein wenig lustig, dass der erste Kommentar zu diesem Artikel drei Jahre alt ist.
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Cathrin in Kanada
am 27.09.12 um 18:24
Wohne seit fast 20 Jahren in Kanada. Aber wenn ich meine Mutter besuche, gibt es auch immer wieder "alte", vertraute Gerichte. Mein Lieblingsrezept: Nudeln mit Rahmspinat, mit Schweizer Kaese ueberbacken... LECKER!!! Und weil mir das deutsche Brot so gefehlt hat, back ich jetzt selber...
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peppermintpatti
am 20.10.10 um 20:21
Hach ja, ich lebe seit 5 Jahren in Irland und vieles gibts hier nicht trotz Aldi und Lidl. Daher ist die Sehnsucht nach besonders Brot, Aufschnitt und z.B. nach dt. Reinheitsgebot gebrautem Bier und badischem Wein besonders gross. Hab neulich mal "Wellfleisch mit Meerrettichsosse" gemacht. Hab fast geheult, so gut wars. Und ich habs so hinbekommen wie ausm scheene Badnerländle ;)
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BRIGITTE.de-Team
am 19.10.10 um 10:22
Liebe Pfälzerin,
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Pfälzerin
am 18.10.10 um 20:46
"Zum Rezept: Lederknödel"
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Bayerin
am 16.10.10 um 21:10
"Heimat" - das heisst teils lang Vergangenes. Da war Vegetarisch noch nicht "in". Entsprechend halt auch die Gerichte: Leibspeisen, die es eben nicht oft gab. Himmel und Erd werde ich gern mal probieren! Gern auch mit der Blutwurst - aber wie kriegt man eine Aufgeplatzte hin?
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Rosalinde
am 15.10.10 um 15:23
"Sicher, es gibt trendigeres Essen, edleres, ausgefallener komponiertes. Essen, das bei Ernährungsberatern nicht sofort Herzrythmusstörungen auslöst. Doch weder Nouvelle Cuisine noch Molekularküche, weder Sushi noch Carpaccio vom Strauß haben dieses ganz besondere Etwas, diesen "Weißt du noch?"-Effekt, der sofort das tiefe Gefühl von Geborgenheit auslöst."
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Marykate
am 15.10.10 um 14:33
Warum muss hier gleich mal wieder das unnötige Klischee bestätigt werden, dass deutsche Küche immer zwangsläufig Fleisch oder Wurst beinhaltet? Unter 12 Rezepten ist nur ein einziges "vegetarisches", bei dem aber schon auf dem Foto der Schinken daneben liegt. Die Rezepte sollen ja an "früher" erinnern und um jetzt auch mal an "früher" zu erinnern: Da war der Sonntagsbraten Tradition, weil Fleisch und Wurst (zu recht) teuer und kostbar waren. Nicht das obligatorische Stück Schinken oder Speck in jedem Rezept, das sonst gar möglicherweise als vegetarisch bezeichnet werden könnte. Ich habe nichts dagegen, dass Rezepte mit Fleisch vorgeschlagen werden, aber sonst hatte ich wenigstens den Eindruck, dass Sie sich halbwegs um eine ausgewogene Mischung aus vegetarischen und nichtvegetarischen Rezepten bemühen. Nur als Tipp: Schmorgurkenrezepte gibt es übrigens auch ohne Fleisch. Sie könnten ja, um allen gerecht zu werden, auch teilweise vegetarische Rezeptvarianten angeben.
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Kate
am 15.10.10 um 08:46
Auja, sehr schön. Kartoffelpuffer (mit Speck und Eiern) und dazu Heidelbeerkompott, süß-saure Eier, Kartoffeln, Rührei und Gurkensalat, Semmelgereich (Semmel-Ei-Auflauf), Schwammespalken (Pilz-Eintopf), Schweinebraten mit Mehlklößen und Meerrettichsoße, Wickelklöße ... mmmmmhhhhh
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E
am 26.09.09 um 08:34
Briehbohnesupp (also Brühbohnensuppe), Baureschwänz (das sind Bubespitzle aus rohen Kartoffeln mit Lauch und Speck), Tafelspitz mit geschmortem Rettich und Schneebällchen (das sind Kartoffelklösse aus gekochten Kartoffeln, heissen auch Seidenknödel), Pichelsteiner, Erbswurstsuppe....
mehr (10)huch, das war tatsächlich niemandem in der Redaktion aufgefallen! Wohl ein Freudscher Verschreiber :)
Viele Grüße,
Ihr BRIGITTE.de-Team
Wir sagen aus Spass auch immer "Lederknödel", aber das dies bei euch ganz offiziell geschrieben wird, ist einfach nur "goldig".
LG